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Grüne Wasserstoff-Importe könnten 2030 wettbewerbsfähig sein
Wirtschaft 24.01.2023
EU

Grüne Wasserstoff-Importe könnten 2030 wettbewerbsfähig sein

Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele in der EU.
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Grüne Wasserstoff-Importe könnten 2030 wettbewerbsfähig sein

Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele in der EU.
Foto: Getty Images
Wirtschaft 24.01.2023
EU

Grüne Wasserstoff-Importe könnten 2030 wettbewerbsfähig sein

Günstigere Herstellung würde die Transportkosten für den neuen Kraftstoff mehr als ausgleichen.

(dpa) - Der Import von klimaneutral hergestelltem Wasserstoff in die EU könnte laut einer neuen Studie bis 2030 konkurrenzfähig zu Wasserstoff aus heimischer Produktion werden. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research.


HANDOUT - 02.09.2022, Angola, Lauce: Bauarbeiter stehen auf dem Gelände des Hafens Barra do Dande, der derzeit im Bau befindlich ist. Auf der Fläche dieses Hafens soll auch eine Elektrolyseanlage durch die deutschen Firmen Gauff und Conjuncta in Kooperation mit Sonangol, größter Ölkonzern Afrikas, gebaut werden. (zu dpa "Grüner Wasserstoff aus Afrika: Hoffnung in der Energiekrise") Foto: Lars Schneider/Gauff/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Grüner Wasserstoff aus Afrika: Hoffnung in der Energiekrise
Die Gasversorgung stockt. Jetzt schaut Europa auf grünen Wasserstoff als Hoffnungsträger. Afrika könnte dabei zum zentralen Produzenten werden.

Demnach könnten Spanien, Marokko, Australien und Chile bis 2030 grünen Wasserstoff zu wettbewerbsfähigen Kosten trotz zusätzlicher Kosten für Transport und gegebenenfalls Umwandlung nach Deutschland liefern. „Diese Länder haben ein hohes Potenzial für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen und könnten den Grünstrom für die Wasserstoffproduktion zu sehr niedrigen Kosten erzeugen“, erklärte Aurora-Direktor Hanns Koenig am Dienstag laut einer Mitteilung. Als Grünstrom wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen bezeichnet. Er wird vor allem aus Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugt.

Laut Aurora liegen die Produktionskosten pro Kilogramm grünem Wasserstoff im Jahr 2030 in Australien, Chile und Spanien bei 3,10 Euro je Kilogramm und in Marokko bei 3,20 Euro. Für in Deutschland hergestellten grünen Wasserstoff gehen die Energiemarktexperten laut einer früheren Studie für das Jahr 2030 von Produktionskosten zwischen 3,90 Euro und 5,00 Euro je Kilogramm aus.

Wasserstoff per Pipeline am günstigsten

Am günstigsten wäre laut Aurora Wasserstoff, der per Pipeline geliefert werde, was prinzipiell aus Spanien und Marokko möglich wäre. Spanischer Wasserstoff würde in diesem Fall mit 3,46 Euro pro Kilogramm deutlich weniger als Wasserstoff aus Deutschland kosten.

Wasserstoff soll eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele in der EU spielen. In der EU sollen laut „REPowerEU-Plan“ bis 2030 rund zehn Millionen Tonnen grüner Wasserstoff erzeugt und weitere zehn Millionen Tonnen grüner Wasserstoff importiert werden.

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