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Gewerkschaften weiterhin besorgt um Jobs bei Paul Wurth
Wirtschaft 22.04.2021 Aus unserem online-Archiv

Gewerkschaften weiterhin besorgt um Jobs bei Paul Wurth

Die deutsche SMS group hat am Mittwoch das Traditionsunternehmen Paul Wurth komplett übernommen.

Gewerkschaften weiterhin besorgt um Jobs bei Paul Wurth

Die deutsche SMS group hat am Mittwoch das Traditionsunternehmen Paul Wurth komplett übernommen.
Foto: Steve Eastwood
Wirtschaft 22.04.2021 Aus unserem online-Archiv

Gewerkschaften weiterhin besorgt um Jobs bei Paul Wurth

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
LCGB und OGBL äußern weiterhin Bedenken und fordern Garantien für alle Mitarbeiter des Luxemburger Unternehmens.

(ndp) - Nachdem gestern die Vereinbarung zur kompletten Übernahme von Paul Wurth durch SMS group offiziell bestätigt und unterzeichnet wurde, zeigen sich die Gewerkschaften am Donnerstag weiterhin besorgt um die Arbeitsstellen bei Paul Wurth.

Der LCGB äußert in einer Pressemitteilung weiterhin Bedenken und fordert Garantien für alle Mitarbeiter des Luxemburger Unternehmens. Zwar seien die mit dem Tarifvertrag und dem Plan zur Erhaltung der Arbeitsplätze verbundenen Vereinbarungen bis Ende 2023 gültig. Allerdings zeigt sich der LCGB über die Ankündigung des Finanzministers besorgt. Pierre Gramegna hätte nämlich Garantien für 300 bis 350 Arbeitsplätze erwähnt. Derzeit seien am Standort Paul Wurth Luxemburg aber 481 Mitarbeiter beschäftigt, davon 129 Leiharbeiter. „Was geschieht mit den anderen Mitarbeitern?“, fragt die Gewerkschaft.


Der Standort Luxemburg soll globales Innovationszentrum für Metallurgie und Wasserstofftechnologie innerhalb der SMS Group werden.
Paul Wurth nun komplett in deutscher Hand
Es ist ein "historischer Tag". Die deutsche SMS group übernimmt das Traditionsunternehmen Paul Wurth komplett.

Der LCGB fordert von SMS group „echte formale Verpflichtungen, die über die nationalen Vereinbarungen hinausgehen“. Der LCGB habe daher um ein dringendes Treffen mit der Geschäftsführung gebeten. Ziel sei es, eine Vereinbarung zwischen den Sozialpartnern zu finden, die von der Regierung unterstützt werde, um die Garantien für die Beschäftigung und die Zukunft des luxemburgischen Unternehmens „in Stein zu meißeln“. 

Die Personaldelegation werde „zusammen mit dem LCGB und dem OGBL die tägliche Entwicklung des Unternehmens genau verfolgen und jede mögliche Abweichung zum Nachteil der Mitarbeiter im strengen Interesse der Arbeitsplätze und der Entwicklung des Unternehmens im Auge behalten“. 

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