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Gewerbeimmobilien: London bleibt die Nummer eins
Wirtschaft 12.03.2019

Gewerbeimmobilien: London bleibt die Nummer eins

Die Themsemetropole ist trotz Brexit attraktiv.

Gewerbeimmobilien: London bleibt die Nummer eins

Die Themsemetropole ist trotz Brexit attraktiv.
Foto: AFP
Wirtschaft 12.03.2019

Gewerbeimmobilien: London bleibt die Nummer eins

30 Prozent des gewerblichen Immobilieninvestmentvolumens weltweit entfallen auf zwölf Städte.

(dpa) - Nach einer Analyse des Immobilienspezialisten JLL ist London 2018 der Top-Performer für globale gewerbliche Immobilien-Investitionen. Investoren bevorzugen weiterhin Städte, mit denen sie vertraut sind und die über gut etablierte Investment-Märkte und hohe Transparenz verfügen.

Namhafte, große Gateway Cities mit der weltweit größten Konzentration von Kapital, Unternehmen und Talenten dominieren weiterhin die Spitzenplätze. Zwölf Städte – London, New York, Paris, Seoul, Hongkong, Tokio, Shanghai, Washington DC, Sydney, Singapur, Toronto und München – befinden sich seit zehn Jahren jedes Jahr in der Top 30-Rangliste und repräsentieren 30 Prozent aller Immobilieninvestitionen.

733 Milliarden US-Dollar

Das globale Gesamtvolumen gewerblicher Immobilieninvestitionen 2018 belief sich auf 733 Milliarden US-Dollar, entsprechend einem Zuwachs von vier Prozent gegenüber 2017. Es ist das beste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Grenzüberschreitende Akquisitionen machten 2018 31 Prozent der Aktivitäten aus, liegen damit auf dem Niveau des Zehnjahresschnitts. Die Investoren zeigen damit nach wie vor ein relativ hohes Interesse, außerhalb ihrer eigenen Märkte zu kaufen.


Straussfeier Einkaufszentrum Cloche d’or (Cérémonie du Bouquet de Cloche d’Or), Foto Lex Kleren
Der dynamische Büroimmobilienmarkt
Das Interesse für das Stadtviertel Cloche d'Or wächst – die Preise für Büroflächen könnten noch dieses Jahr steigen.

JLL prognostiziert für 2019 eine anhaltende Dynamik der Investitionstätigkeit. Immobilien bleiben eine attraktive Anlageform. Die immobilienwirtschaftlichen Rahmendaten sind weiterhin bemerkenswert gut. Die Renditen sind zwar historisch niedrig, eine deutliche Korrektur ist unwahrscheinlich, begleitet aber von einem robusten Nutzermarkt mit hoher Nachfrage, niedrigen Leerständen, steigenden Mieten in den meisten Märkten, was letztlich für den Investor zu positiven Erträgen führt.

Auf Verkäuferseite nimmt die Zurückhaltung zu, da es schwieriger wird, für das frei werdende Kapital attraktive Anlagealternativen zu finden.

Auf der anderen Seite gehen die Käufer auf der Suche nach Assets mit einem starken Ertragswachstum selektiver vor. Beide möglichen Entwicklungen könnten dafür sorgen, dass sich das weltweite Investitionsvolumen gegenüber 2018 um 5 bis 10 Prozent abschwächt.