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Geplante Investition beendet Zitterpartie um Guardian
Wirtschaft 10.05.2021

Geplante Investition beendet Zitterpartie um Guardian

Wirtschaftsminister Franz Fayot (links) und Guus Boekhoudt (Mitte) erklären den Fahrplan für Guardian.

Geplante Investition beendet Zitterpartie um Guardian

Wirtschaftsminister Franz Fayot (links) und Guus Boekhoudt (Mitte) erklären den Fahrplan für Guardian.
Foto: Luc Deflorenne
Wirtschaft 10.05.2021

Geplante Investition beendet Zitterpartie um Guardian

Der Glashersteller baut eine neue Produktionslinie in Niederkerschen. Weitere Entlassungen sind damit vorerst vom Tisch.

(mab) - Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP) hat am Montag bekannt gegeben, dass der Staat die Investition des Glasherstellers Guardian in eine neue Produktionslinie in Niederkerschen finanziell unterstützt. Der genaue Betrag sei noch unbekannt, bewege sich aber im zweistelligen Millionenbereich, so Fayot. Damit sei der Standort von Guardian in Luxemburg für die nächsten 15 bis 20 Jahre gesichert und die 400 Angestellten hätten eine Zukunft.


Der Glashersteller Guardian will trotz des Beschäftigungsplans 49 Mitarbeiter entlassen.
Vorerst keine Entlassungen bei Guardian
Die Unternehmensdirektion hat sich mit der Gewerkschaft OGBL und der Personaldelegation auf einen Vorschlag geeinigt, wonach vier Monate lang niemand entlassen werden soll.

Das Unternehmen bündelt damit künftig seine gesamten Aktivitäten im Land in Niederkerschen. Der Standort in Düdelingen wird aufgegeben.

Arbeitsplätze bis 2023 gesichert

 Bei der Umstrukturierung der luxemburgischen Niederlassung hat das Unternehmen mehrere Kehrtwenden vollzogen. Im September hatte der OGBL verkündet, dass man sich mit der Firmenleitung von Guardian und der Personaldelegation auf einen „Plan de maintien dans l'emploi“ für das Unternehmen geeinigt habe, der Arbeitsplatzverluste verhindern sollte. Im Oktober meldete die Gewerkschaft, das Unternehmen habe dennoch entschieden, einen Teil seiner Belegschaft in Luxemburg zu entlassen. 

Die Gruppe beschäftigt derzeit mehr als 400 Angestellte in Luxemburg. Guus Boekhoudt, Executive Vice President von Guardian, sagte am Montag, er wolle nicht über die Anzahl der Angestellten „spekulieren“. Es könnten künftig etwas mehr oder auch etwas weniger als 400 sein, das werde sich mit der Eröffnung der Produktionslinie 2023 zeigen.

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