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Gemischte Bilanz nach Autofestival
Wirtschaft 02.03.2021

Gemischte Bilanz nach Autofestival

Die sonntägliche Schließung habe wenig Einfluss auf den erzielten Umsatz gehabt, so die Fedamo.

Gemischte Bilanz nach Autofestival

Die sonntägliche Schließung habe wenig Einfluss auf den erzielten Umsatz gehabt, so die Fedamo.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 02.03.2021

Gemischte Bilanz nach Autofestival

Knapp die Hälfte der Händler ist zufrieden. Ein Viertel verzeichnet einen Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent. Und: Der Trend geht zum E-Auto.

(mab) - Die 57. Ausgabe des Autofestivals stand ganz im Zeichen der Pandemie. Die Fédération des distributeurs automobiles et de la mobilité (Fedamo) hat am Dienstag Bilanz gezogen.


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Um die Besucherzahlen in den Showrooms zu verteilen, dauerte das Festival in diesem Jahr länger als die üblichen zehn Tage: vom 25. Januar bis 13. FebruarDas Ergebnis habe die Richtigkeit dieser Entscheidung bestätigt, erklärt die Fedamo in einer Mitteilung: 45 Prozent der Händler sagen, dass sie noch die Kurve gekriegt haben.

Ein Viertel der Händler berichtet aber auch von einem Umsatzrückgang von mindestens 20 Prozent. Die sonntägliche Schließung habe Einfluss auf den  Charakter der Veranstaltung gehabt, aber weniger auf den erzielten Umsatz, erklärt die Fedamo dazu.

Weniger Besucher, weniger Probefahrten

Generell hatten neun von zehn Autohäusern weniger Besucher als im letzten Jahr. Die Limitierung der Anzahl der Kunden pro Verkaufsfläche habe aber keinen Einfluss auf den Kundenverkehr gehabt, so die Fedamo.

In diesem Jahr wurden Termine für Besuche und Probefahrten vergeben: 85 Prozent der Autohäuser gaben an, weniger Angebote erstellt und deutlich weniger Probefahrten organisiert zu haben.

Was wurde gekauft?

Laut Fedamo gaben 68 Prozent der Händler an, dass sich die Kunden im Vergleich zum Vorjahr eher für Benziner entschieden haben als für Diesel-Fahrzeuge. Hier gaben 70 Prozent der Autohäuser einen Rückgang an.

Bei elektrifizierten Modellen ist der Kauftrend bei mehr als 80 Prozent der Händler steigend. Mehr als ein Drittel der Autohäuser gibt an, dass dieser Anstieg im Vergleich zum Vorjahr bei vollelektrischen Modellen deutlich über 10 Prozent und bei Plug-in-Hybriden sogar über 20 Prozent beträgt. 

Grund ist die Prämie

Für 60 Prozent der Händler ist das Hauptargument für diesen Trend zur Elektrifizierung nach wie vor die staatliche Förderung. Bis zum 31. März fördert der Staat die Anschaffung von Elektroautos mit einer Prämie bis zu 8.000 Euro. 


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Die Händler sind sich bei der allgemeinen Entwicklung für das Jahr 2021 einig: „Es wird ein langes und schwieriges Jahr mit einer weiterhin angespannten Gesundheitssituation“, so die Fedamo.

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