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Gaskrise: Luxemburgische Unternehmen sollen im Notfall Kurzarbeit anmelden können
Wirtschaft 23.08.2022
Arbeitsmarkt

Gaskrise: Luxemburgische Unternehmen sollen im Notfall Kurzarbeit anmelden können

Für energieintensive Unternehmen ist die Lage derzeit besonders schwer.
Arbeitsmarkt

Gaskrise: Luxemburgische Unternehmen sollen im Notfall Kurzarbeit anmelden können

Für energieintensive Unternehmen ist die Lage derzeit besonders schwer.
Foto: Gerry Huberty
Wirtschaft 23.08.2022
Arbeitsmarkt

Gaskrise: Luxemburgische Unternehmen sollen im Notfall Kurzarbeit anmelden können

Der Konjunkturausschuss verständigt sich auf eine entsprechende Regelung bei staatlich verordneten Energieeinsparungen.

(he) - Angesichts der Entwicklung der aktuellen Energiekrise hat sich der Konjunkturausschuss bei seiner Sitzung am Dienstag mit der Frage auseinandergesetzt, wie eine drohende Unterbeschäftigung in Unternehmen geregelt werden kann, die aufgrund einer Verknappung der Gasversorgung ihre vorübergehenden Tätigkeiten einschränken oder sogar einstellen müssen. 

Hintergrund ist der, dass es aufgrund einer Regierungsentscheidung auf der Grundlage eines Notfallplans zu einer solchen Situation kommen könnte, energieintensive Unternehmen also notfalls den Betrieb stoppen müssten.

Von Wirtschaftsminister Franz Fayot und Arbeitsminister Georges Engel wurde nun im Konjunkturausschuss mit den dort zusammengeschlossenen Sozialpartnern ein Vorschlag erarbeitet. 

Dieser sieht vor, dass im Fall des beschriebenen Szenarios die betroffenen Unternehmen auf Kurzarbeit zurückgreifen können, um die Beschäftigung aufrechtzuerhalten und somit Entlassungen zu vermeiden. Die Minister betonen, dass die Situation zwar noch nicht so sei, man sich aber auf alle Eventualitäten vorbereiten und schon jetzt die Unternehmen und die Arbeitnehmer beruhigen müsse.

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