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Frachtbereich entwickelt sich gut: CFL rollen in die Gewinnzone
Wirtschaft 15.06.2015

Frachtbereich entwickelt sich gut: CFL rollen in die Gewinnzone

Wenn der Frachtbereich mit -2,1 Mio Nettoresultatanteil auch negativ ist, so hat er sich doch erheblich verbessert und somit zum positiven Gesamtnettoresultat beigetragen.

Frachtbereich entwickelt sich gut: CFL rollen in die Gewinnzone

Wenn der Frachtbereich mit -2,1 Mio Nettoresultatanteil auch negativ ist, so hat er sich doch erheblich verbessert und somit zum positiven Gesamtnettoresultat beigetragen.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 15.06.2015

Frachtbereich entwickelt sich gut: CFL rollen in die Gewinnzone

Nach mehreren Jahren der Verluste fährt die CFL Gruppe wieder im grünen Bereich. Das Jahr 2014 schloss die nationale Bahngesellschaft mit einem Gewinn von 6,5 Millionen Euro ab.

(aa/vb) – Nach mehreren Jahren der Verluste fährt die CFL Gruppe wieder im grünen Bereich. Das Jahr 2014 schloss die nationale Bahngesellschaft mit einem Nettogewinn von 6,5 Millionen Euro ab.

Der Nettogewinn setzt sich wie folgt zusammen (gerundet): Frachtsparte -2,1 Millionen Euro, Personentransport 2,5 Millionen Euro, Infrastruktur 6 Millionen Euro. 

Was die Entwicklung des Nettogewinns von -1 Million Euro in 2013 auf 6,5 Millionen in 2014 angeht, so geht diese Verbesserung um rund 7,5 Millionen Euro zu über sechs Millionen Euro auf das Konto des Frachtbereichs, der 2013 mit einem Nettoverlust von -8,5 Millionen Euro abgeschlossen hatte.

Wenn also die Frachtsparte insgesamt -2,1 Mio Nettoresultatanteil auch weiterhin negativ ist, so hat diese sich doch erheblich verbessert. Das operative Ergebnis im Frachtbereich vor Abschreibungen (Ebitda) stieg von knapp vier auf über zehn Millionen Euro. Auch der Umsatz stieg: von 156,9 auf 174,8 Millionen Euro. Die CFL weisen derweil auf erhebliche Kosten hin, die durch die Anschaffung neuer Züge entstanden.

Deutlicher Zuwachs im operativen Geschäft

Der Gruppenumsatz stieg um neun Prozent auf 746,39 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte ebenfalls zu: beim Ebitda (vor Abschreibungen) war es ein Plus von 17,9 Prozent auf rund 60 Millionen Euro, beim Ebit ein Zuwachs um 166 Prozent auf 11,68 Millionen Euro.

Die Investitionen auf Gruppenniveau lagen um etwa zehn Millionen höher als im Vorjahr.

Die Finanzschulden gingen um knapp neun Prozent zurück auf 241,4 Millionen Euro.

Im Personenverkehr konnte die Eisenbahngesellschaft die Zahl der Passagiere von 20,7 Millionen auf 21,5 Millionen steigern.



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