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Forderung nach Ersatzgehalt für Selbstständige
Wirtschaft 01.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Forderung nach Ersatzgehalt für Selbstständige

Jonk Handwierk und Fédération des Artisans reagieren verärgert auf den Vorschlag von Arbeitsminister Dan Kersch.

Forderung nach Ersatzgehalt für Selbstständige

Jonk Handwierk und Fédération des Artisans reagieren verärgert auf den Vorschlag von Arbeitsminister Dan Kersch.
Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Wirtschaft 01.02.2021 Aus unserem online-Archiv

Forderung nach Ersatzgehalt für Selbstständige

Jonk Handwierk und Fédération des artisans reagieren verärgert auf Arbeitsminister Dan Kersch und fordern mehr Hilfe für Selbständige.

(mab) - „Eine weitere Diskriminierung der Selbständigen ist nicht länger tragbar“, heißt es in einer Stellungnahme der Fédération des artisans und Jonk Handwierk vom Sonntagabend. 


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Beide Organisationen erneuern ihre Forderung nach einem Ersatzgehalt für Selbstständige. Wer aufgrund der Maßnahmen der Regierung zur Pandemiebekämpfung seine Aktivität einstellen müsse und darum kein Einkommen habe, solle ein Ersatzgehalt aus dem Beschäftigungsfonds erhalten - ob Angestellte oder Selbständige. So lautet die Forderung. 

Kritik an Dan Kersch

Am Samstag hatte Arbeits-und Beschäftigungsminister Dan Kersch (LSAP)  vorgeschlagen, dass Selbständige den Lohnausfall, den sie aufgrund der Folgen des Lockdowns erleiden, in einer Genossenschaft (Mutualité) auf eigene Kosten absichern sollten. 

Die Kritik der Fédération des artisans und Jonk Handwierk daran kam prompt: Der Vorschlag des Arbeitsministers bedeute, dass Selbstständige erneut in die eigene Tasche greifen müssten und die Finanzierung für etwas tragen, „wofür Arbeitnehmer ihrerseits im Rahmen der bestehenden sozialen Grundvorsorge abgesichert“ seien. 

Gleiche Rechte für alle

„Selbstständige und Lohnabhängige bezahlen die gleichen Steuern und Sozialabgaben“, heißt es in der Stellungnahme weiter. „Sozialabgaben zahlen Selbstständige sogar doppelt. Dementsprechend sollen auch die gleichen Rechte für alle gelten.“

Inzwischen wurde ein Gespräch zwischen den Verbänden und dem Arbeitsminister organisiert.

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