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Fluggesellschaft SAS stellt Insolvenzantrag in den USA
Wirtschaft 05.07.2022
Chapter 11

Fluggesellschaft SAS stellt Insolvenzantrag in den USA

Die Fluggesellschaft SAS beantragt Gläubigerschutz, um ihre Schulden umstrukturieren zu können.
Chapter 11

Fluggesellschaft SAS stellt Insolvenzantrag in den USA

Die Fluggesellschaft SAS beantragt Gläubigerschutz, um ihre Schulden umstrukturieren zu können.
Foto: AFP
Wirtschaft 05.07.2022
Chapter 11

Fluggesellschaft SAS stellt Insolvenzantrag in den USA

Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS hat Gläubigerschutz in den USA beantragt. Betrieb und Flugpläne seien nicht betroffen.

(dpa) – Die angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS hat Gläubigerschutz in den USA beantragt. Der Antrag sei Teil eines Plans für den Geschäftsumbau und erfolge freiwillig nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Es handle sich um ein Verfahren zur finanziellen Restrukturierung unter gerichtlicher Aufsicht.

Betrieb und Flugpläne seien nicht betroffen, erklärte das Unternehmen. Allerdings streiken bei SAS nach gescheiterten Tarifverhandlungen die Piloten, wodurch die Hälfte der Flüge gestrichen werden muss. Täglich sind nach SAS-Angaben 30.000 Passagiere betroffen.

Streik hat die Situation verschärft

„In den vergangenen Monaten haben wir hart daran gearbeitet, unsere Kostenstruktur zu verbessern und unsere finanzielle Position zu stärken. Wir machen Fortschritte, aber es bleibt viel zu tun, und der andauernde Streik hat die ohnehin schwierige Situation verschärft“, sagte Unternehmenschef Anko van der Werff laut Mitteilung. Er forderte ein Ende des Streiks.


26.04.2019, Norwegen, Gardermoen: Flugzeuge der skandinavischen Fluggesellschaft SAS stehen am Terminal des Flughafens Gardermoen. Tausende Passagiere der skandinavischen Fluggesellschaft SAS waren von einem Pilotenstreik betroffen. Foto: Ole Berg-Rusten/NTB Scanpix/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Auch in Luxemburg: Airline-Streik bei SAS betrifft 72.000 Kunden
Ein Pilotenstreik bei der SAS hat den Betrieb auf den wichtigsten Flughäfen in Skandinavien erheblich gestört. Fast 700 Flüge sind am Freitag ausgefallen.

SAS hatte Anfang des Jahres ein Sparprogramm angekündigt. Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, seinen Verpflichtungen aus dem laufenden Geschäft in naher Zukunft nachkommen zu können. Der Kassenbestand der Fluggesellschaft habe sich zum 30. Juni auf 7,8 Milliarden schwedische Kronen (724 Millionen Euro) belaufen. Zudem liefen Gespräche mit mehreren potenziellen Kreditgebern.


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