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Nachfolge-Airline von Alitalia soll ab 15. Oktober starten
Wirtschaft 15.07.2021
Fluggesellschaft

Nachfolge-Airline von Alitalia soll ab 15. Oktober starten

Alitalia ist seit Jahren auf staatliche Hilfen angewiesen, weil die Airline keine Gewinne mehr einfährt.
Fluggesellschaft

Nachfolge-Airline von Alitalia soll ab 15. Oktober starten

Alitalia ist seit Jahren auf staatliche Hilfen angewiesen, weil die Airline keine Gewinne mehr einfährt.
Foto: AFP
Wirtschaft 15.07.2021
Fluggesellschaft

Nachfolge-Airline von Alitalia soll ab 15. Oktober starten

Die ersten Flieger sollen laut Ita im Herbst abheben, der Start des Ticketverkaufs ist für den 15. August geplant.

(dpa) - Nach monatelangem Ringen rückt der Start der Nachfolge-Fluggesellschaft der angeschlagenen Alitalia näher. Die Diskussion mit der EU-Kommission über Gründung der Italia Trasporto Aereo (Ita) wurde positiv abgeschlossen, teilte das italienische Wirtschafts- und Finanzministerium am Donnerstag mit. Die ersten Flieger sollen laut Ita ab dem 15. Oktober abheben, der Start des Ticketverkaufs ist für den 15. August geplant.

„Mit Ita entsteht eine neue wichtige italienische Fluggesellschaft mit bedeutenden Entwicklungsperspektiven, die auf dem nationalen und internationalen Markt konkurrieren kann“, erklärte Transportminister Enrico Giovannini. Medienberichten zufolge soll Alitalia dann am 15. Oktober aus dem Betrieb gehen.

Mit 52 Maschinen an den Start

Ita wollte eigentlich schon im Frühjahr starten. Über Monate herrschte jedoch Uneinigkeit mit den EU-Wettbewerbshütern in Brüssel. Ein Knackpunkt waren zum Beispiel die Start- und Landerechte an bestimmen Flughäfen. Ita bot laut Medienberichten an, einige Dutzend davon abzutreten. Brüssel war das aber noch zu wenig.


(FILES) In this file photo taken on May 31, 2019 An Airbus A320 bearing the livery of Alitalia airline takes off from Rome's Fiumicino airport on May 31, 2019. - Italy's state railway Ferrovie dello Stato (FS) said on July 15, 2019 it had chosen the Atlantia group, owned by the Benetton family, and the American airline Delta as partners in rebooting ailing flagship carrier Alitalia. The economy ministry will be the fourth investor in the relaunch of the airline, which has failed to compete with low-cost European rivals and was placed in administration in 2017. (Photo by Alberto PIZZOLI / AFP)
Heiße Phase für die Rettung von Alitalia
Seit 2002 erwirtschaftete Alitalia keinen Gewinn mehr. Seit 2017 ist die Airline insolvent. Gerettet werden soll sie doch.

Alitalia ist seit Jahren auf staatliche Hilfen angewiesen, weil die Airline keine Gewinne mehr einfährt. Ita soll deshalb in verschlankter Form an den Start gehen. 85 Prozent der heutigen Alitalia-Slots am Flughafen Mailand Linate und 43 Prozent in Rom Fiumicino würden übernommen, erklärte Ita. Der Verwaltungsrat habe dazu einem Plan bis 2025 zugestimmt. Damit sei auch der Weg frei, sodass die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung von 700 Millionen Euro beschließen könne - Geld, das die Airline dann ausgeben kann.

Ita will nach eigenen Angaben mit 52 Maschinen an den Start gehen. Davon sind sieben Großraumflugzeuge und 45 Schmalrumpfflugzeuge. 2022 sei geplant, mit insgesamt 78 Fliegern zu operieren. In diesem Jahr sollen bei Ita bis zu 2.950 Menschen im Flugbetrieb arbeiten. Bis 2025 soll die Belegschaft dann bis zu 5.700 Mitarbeiter umfassen. Von ihren Drehkreuzen in Rom und Mailand will die neue Fluggesellschaft sich auf Geschäfts- und Freizeitkunden konzentrieren. Im Angebot seien zunächst 45 Destinationen und 61 Flugrouten, darunter Frankfurt, Paris, London, New York und Buenos Aires.     

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