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Fliegendes Auto aus Slowakei erhält offizielle Flugerlaubnis
Wirtschaft 27.01.2022
AirCar

Fliegendes Auto aus Slowakei erhält offizielle Flugerlaubnis

Ingenieur Stefan Klein mit seinen Automodellen in Bratislava: Das AirCar verwandelt sich innerhalb von drei Minuten vom Auto in ein Flugzeug.
AirCar

Fliegendes Auto aus Slowakei erhält offizielle Flugerlaubnis

Ingenieur Stefan Klein mit seinen Automodellen in Bratislava: Das AirCar verwandelt sich innerhalb von drei Minuten vom Auto in ein Flugzeug.
Foto: AFP
Wirtschaft 27.01.2022
AirCar

Fliegendes Auto aus Slowakei erhält offizielle Flugerlaubnis

Innerhalb von drei Minuten verwandelt sich das Auto in ein Flugzeug. Bald will der Gründer Direktflüge zwischen Paris und London anbieten.

(dpa) – Ein fliegendes Auto aus der Slowakei hat die formelle Genehmigung bekommen, wie ein Flugzeug zu fliegen. Das bestätigte der Sprecher des slowakischen Verkehrsministeriums am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.


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Die von der Firma Klein Vision in der slowakischen Stadt Nitra unter dem Namen „AirCar“ produzierte Mischung aus Auto und Kleinflugzeug absolvierte im Juni 2021 erstmals einen Flug zwischen den Flughäfen zweier Städte. In einer halben Stunde flog es von Nitra in die 75 Kilometer Luftlinie entfernte slowakische Hauptstadt Bratislava.

Es klappt: 200 Starts absolviert

Seither wurden alle für die Erteilung einer offiziellen Flugerlaubnis der slowakischen Luftverkehrsbehörde notwendigen Tests erfolgreich absolviert, wie die Firma Klein Vision dem britischen Sender BBC und internationalen Fachmedien mitteilte. Das Hybrid-Fluggerät habe mittlerweile 200 Starts und Landungen sowie insgesamt 70 Flugstunden absolviert. Schon in naher Zukunft wolle man Direktflüge zwischen Paris und London anbieten.


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Das von Firmengründer Stefan Klein entwickelte „AirCar“ kann auf der Straße wie ein normales Auto fahren und sich nach Ausklappen seiner Flügel innerhalb von knapp drei Minuten in ein Flugzeug verwandeln. Klein und seine Partner hatten das Hybrid-Modell zunächst unter dem Namen „Aeromobil“ seit 2013 bereits auf mehreren internationalen Automobilfachmessen vorgestellt und damit weltweites Aufsehen erregt. Später trennte sich Klein von seinen ursprünglichen Finanzpartnern und gründete seine eigene Firma, die das fliegende Auto nun unter dem Namen „AirCar“ vermarkten will.

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