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Findel: Arbeiten an Start- und Landebahn verzögern sich um weiteres Jahr
Wirtschaft 13.11.2019

Findel: Arbeiten an Start- und Landebahn verzögern sich um weiteres Jahr

Während der Bauarbeiten wird am Flughafen Findel zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eine strikte Start- und Landesperre gelten.

Findel: Arbeiten an Start- und Landebahn verzögern sich um weiteres Jahr

Während der Bauarbeiten wird am Flughafen Findel zwischen 23 Uhr und 6 Uhr eine strikte Start- und Landesperre gelten.
Foto: Serge Braun
Wirtschaft 13.11.2019

Findel: Arbeiten an Start- und Landebahn verzögern sich um weiteres Jahr

Sarah CAMES
Sarah CAMES
Eigentlich sollten die Arbeiten am Flughafen Findel 2017 abgeschlossen sein. Aus einer parlamentarischen Antwort geht nun jedoch hervor, dass sie wohl erst 2021 beginnen.

Am Flughafen Findel soll die Start- und Landebahn neu gemacht werden - das steht schon seit 2013 fest. Doch der Beginn der Arbeiten wurde in den vergangenen Jahren immer wieder nach hinten verlegt. Anfangs sollten die Arbeiten 2017 abgeschlossen sein, dann war von 2020 die Rede. Vor rund einem Jahr kam dann die Meldung, dass die Arbeiten im Frühling 2020 erst beginnen sollten. 

Doch wie nun aus einer parlamentarischen Antwort hervorgeht, verzögert sich der Beginn der Arbeiten abermals. Auf die Frage des LSAP-Abgeordneten Mars di Bartolomeo antwortete Verkehrsminister François Bausch, dass die Hauptarbeiten an der Findel Start- und Landepiste voraussichtlich erst zu Beginn des Jahres 2021 angegangen werden.

Die Arbeiten sollen rund zwei Jahre dauern und werden nur Nachts durchgeführt. In den Wintermonaten müssen die Arbeiten aufgrund der Wetterverhältnisse ausgesetzt werden.

Die Arbeiten am Flughafen Findel werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.
Die Arbeiten am Flughafen Findel werden voraussichtlich zwei Jahre dauern.
Foto: Uli Fielitz

Der Verkehrsminister erklärte in seiner parlamentarischen Antwort, dass sich die Bauarbeiten auch geringfügig auf den alltäglichen Geschäftsbetrieb des Flughafens auswirken werden. Während der Bauzeit wird es zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ein striktes Start- und Landeverbot geben - das gilt auch für verspätete Flüge. Diese müssen dann auf andere Flughafen ausgelagert werden.


Lux-Airport - Findel - Photo : Pierre Matgé
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Die voraussichtlichen Kosten des Projektes, inklusive der Anpassung der Taxiways, der Seitenstreifen und der Park- und Halteplätze für die Flugzeuge, belaufen sich auf ungefähr 217 Millionen Euro. Davon werden rund 150 Millionen Euro für die Renovierung der Start- und Landebahn verwendet.

Das Projekt wird komplett durch die Société de l'Aéroport de Luxembourg finanziert, eine Beteiligung des Verteidigungsministeriums oder der NATO ist derzeit nicht vorgesehen, so François Bausch. Staatliche Zuschüsse von 25 oder gar 50 Prozent, wie sie in der Vergangenheit im Raum standen, scheinen sich also nicht konkretisiert zu haben.


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