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Filialen in Luxemburg und Belgien: Quick wird zu Burger King
Wirtschaft 25.07.2016

Filialen in Luxemburg und Belgien: Quick wird zu Burger King

Filialen in Luxemburg und Belgien: Quick wird zu Burger King

Foto: Foto: Shutterstock
Wirtschaft 25.07.2016

Filialen in Luxemburg und Belgien: Quick wird zu Burger King

Andreas ADAM
Andreas ADAM
Eine belgische Investmentgesellschaft übernimmt die luxemburgischen und belgischen Quick-Restaurants und möchte diese in Burger King-Filialen umwandeln.

(aa) - Die belgische Investmentgesellschaft QSR übernimmt demnächst die 101 luxemburgischen und belgischen Quick-Restaurants von der französischen Bertrand-Gruppe und möchte diese in den nächsten Jahren sukzessive in Burger King-Filialen umwandeln - dies in enger Zusammenarbeit mit den Franchisenehmern. Das geht aus einer gemeinsamen Mitteilung hervor.

Neun Flilialen in Luxemburg

Von den 101 Quick-Filialen befinden sich 92 in Belgien. Davon werden 81 als Franchise geführt. Neun Filialen gibt es in Luxemburg. Diese werden direkt betrieben.

Bertrand hatte die Quick-Gruppe 2015 aufgekauft. Schon länger wurde darüber spekuliert, dass das Geschäft in Belgien und Luxemburg weiterveräußert werden könnte. Gestern folgte nun die Bestätigung.

Zu den Aktionären der Investmentsgesellschaft QSR Belgium S.A. gehören eigenen Angaben zufolge langfristig orientierte Familieninvestoren, die zum Ökosystem von Kharis Capital gehören. Deren Gründer, Daniel Grossmann und Manuel Roumain, sind demnach auch die Verwalter von QSR und stehen seit Jahren in enger Verbindung zu Burger King – vor allem über eine belgische Aktiengesellschaft namens Burger King S.E.E. die Master Franchises in mehreren europäischen Ländern betreibt.

Schrittweise Umwandlung geplant

In der Mitteilung von QSR und Bertrand heißt es, dass QSR die Marke Burger King in Belgien lancieren möchte. Bislang gab es dort keine Burger King-Filialen. Künftig soll es bis zu 92 geben, sofern alles nach Plan läuft.

In Luxemburg existieren bereits drei Burger King Filialen (jene in Leudelingen eingeschlossen), die jedoch nicht von QSR betrieben werden. Nun sollen bis zu neun Burger King-Filialen hinzukommen.

Daniel Grossmann wurde in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Wir beabsichtigen die Restaurants schrittweise umzuwandeln und zwar in enger Zusammenarbeit mit den Francisenehmern sowie unter Berücksichtigung der kulturellen Spezifizitäten.“

Becca hat Anteile nicht verkauft

Derweil hält der Luxemburger Unternehmer Flavio Becca immer noch einen Minderheitsanteil in Höhe von 45 Prozent an Quick in Luxemburg. Ein Becca-Sprecher bestätigte dies, wollte sich auf Anfrage aber nicht weiter äußern.


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