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Fed-Chefin Yellen: Europa stellt "Gefahr" dar
Wirtschaft 17.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Fed-Chefin Yellen: Europa stellt "Gefahr" dar

Janet Yellen wollte sich zum Schottland-Referendum nicht äußern.

Fed-Chefin Yellen: Europa stellt "Gefahr" dar

Janet Yellen wollte sich zum Schottland-Referendum nicht äußern.
GARY CAMERON
Wirtschaft 17.09.2014 Aus unserem online-Archiv

Fed-Chefin Yellen: Europa stellt "Gefahr" dar

Die Konjunkturschwäche und neuerliche Sorgen vor einer Deflation in Europa sind laut der Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, eine Gefahr für die Weltwirtschaft.

(dpa) - Die Konjunkturschwäche und neuerliche Sorgen vor einer Deflation in Europa sind laut der Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, eine Gefahr für die Weltwirtschaft.

Der geldpolitische Ausschuss der Federal Reserve (Fed) habe bei seinem Treffen in Washington das „sehr niedrige Niveau der Inflation“ und „das langsame Wirtschaftswachstum“ erörtert, sagte Yellen am Mittwoch in Washington. „Es ist eine von vielen Gefahren für die Weltwirtschaft.“

Zur anstehenden Abstimmung in Schottland über die Unabhängigkeit von Großbritannien wollte sie sich nicht äußern.

Noch keine Leitzinserhöhung

Die US-Notenbank will ihre Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur im kommenden Monat beenden, hält die Zeit aber noch nicht reif für eine baldige Leitzinserhöhung. Wie die Zentralbank am Mittwoch bekräftigte, wird sie den Zins wohl für „beträchtliche Zeit“ in seiner jetzigen Spanne zwischen null und 0,25 Prozent halten. Auf diesem Rekordtief liegt er seit Ende 2008.

Einige Analysten hatten erwartet, dass die Fed diese Zeitangabe aus ihrem neuen Kommuniqué streichen würde, um eine beschleunigte Normalisierung der Geldpolitik zu signalisieren. Bislang gehen die Märkte von einer Zinserhöhung im Sommer 2015 aus. Nach einer Serie guter Wirtschaftsdaten meinten aber einige Fachleute, die Zinswende könnte schon im Frühjahr anstehen.


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