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Facebook: Millionen Nutzer-Passwörter für Mitarbeiter frei zugänglich
Wirtschaft 21.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Facebook: Millionen Nutzer-Passwörter für Mitarbeiter frei zugänglich

Facebook: Millionen Nutzer-Passwörter für Mitarbeiter frei zugänglich

Foto: Fabian Sommer/dpa
Wirtschaft 21.03.2019 Aus unserem online-Archiv

Facebook: Millionen Nutzer-Passwörter für Mitarbeiter frei zugänglich

Ein Insider berichtet über eine gröbere Panne bei Facebook: Das Online-Netzwerk soll Hunderte Millionen Passwörter für bestimmte Dienste nicht ausreichend gesichert haben.

(dpa) – Passwörter von vielen Millionen Facebook-Nutzern sind für Mitarbeiter des Online-Netzwerks im Klartext zugänglich gewesen. „Wir gehen davon aus, dass wir hunderte Millionen Nutzer von Facebook Lite, Dutzende Millionen weitere Facebook-Nutzer sowie zehntausende Instagram-Nutzer benachrichtigen werden“, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Facebook habe keine Hinweise darauf, dass jemand intern missbräuchlich darauf zugegriffen habe, hieß es weiter. Die Passwörter seien auch für niemanden außerhalb des Unternehmens sichtbar gewesen.


ARCHIV - 25.03.2018, Großbritannien, ---: ILLUSTRATION - Das Facebook-Logo wird auf einem Smartphone gespiegelt, das auf einer Tastatur liegt. Facebook-Chef Zuckerberg hat nach der massiven Kritik der vergangenen Monate angekündigt, das Online-Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre auszurichten. (zu dpa «Zuckerberg verspricht mehr Privatsphäre bei Facebook») Foto: Dominic Lipinski/PA Wire/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Die betroffenen Nutzer sollen dennoch „als Vorsichtsmaßnahme“ benachrichtigt werden, obwohl es keinen Hinweis auf einen Missbrauch der Daten gebe. Die Passwörter hätten eigentlich auch intern unkenntlich sein müssen. Der Fehler sei bei einer Routine-Prüfung im Januar aufgefallen. Er sei inzwischen behoben worden – Facebook machte keine Angaben dazu, wann genau.

Facebook Lite ist eine abgespeckte Version für Nutzer des Online-Netzwerks in Regionen mit langsamen Internet-Leitungen.

Kurz vor der Facebook-Mitteilung hatte der IT-Sicherheitsexperte Brian Krebs in seinem Blog von dem Fall berichtet. Er schrieb unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Facebook-Insider, mehr als 20.000 Mitarbeiter des Online-Netzwerks hätten Zugriff auf die im Klartext gespeicherten Passwörter haben können. Insgesamt könnten 200 bis 600 Millionen Facebook-Nutzer betroffen sein.


This image grab from a self-shot video that was streamed on Facebook Live on March 15, 2019 by the man who was involved in two mosque shootings in Christchurch shows the man in his car before he entered the Masjid al Noor mosque. - A "right-wing extremist" armed with semi-automatic weapons rampaged through two mosques in the quiet New Zealand city of Christchurch during afternoon prayers on March 15, killing 49 worshippers and wounding dozens more. (Photo by Handout / HANDOUT / AFP) / -----EDITORS NOTE --- RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / HANDOUT" - NO MARKETING - NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS - NO ARCHIVES
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Die Archiv-Dateien mit unverschleierten Passwörtern gingen bis ins Jahr 2012 zurück, hieß es bei Krebs weiter. Laut Logdaten hätten rund 2.000 Entwickler etwa neun Millionen interne Abfragen für Daten-Elemente gemacht, die ungeschützte Passwörter enthielten, schrieb der Sicherheitsexperte unter Berufung auf den Firmen-Insider. Facebook machte dazu zunächst keine Angaben.


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