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Europäische Bankenaufsicht: Der Wettbewerb geht in die nächste Runde
Wirtschaft 02.10.2017

Europäische Bankenaufsicht: Der Wettbewerb geht in die nächste Runde

Kommt die EBA nach Luxemburg, könnte sie in das „Moonlight”-Gebäude an der Route d'Arlon einziehen.

Europäische Bankenaufsicht: Der Wettbewerb geht in die nächste Runde

Kommt die EBA nach Luxemburg, könnte sie in das „Moonlight”-Gebäude an der Route d'Arlon einziehen.
Foto: Steve Eastwood
Wirtschaft 02.10.2017

Europäische Bankenaufsicht: Der Wettbewerb geht in die nächste Runde

Luxemburg hat sich für den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht beworben. In einer ersten Runde hat die Europäische Kommission die eingegangenen Dossiers bewertet.

(miz) - Im Rennen um den Sitz der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) und der Arzneimittelagentur (EMA) geht es in die nächste Runde: Die Europäische Kommission hat bis zum 30. September alle 27 Bewerbungsdossiers untersucht, wie es in einem Schreiben heißt.

Ein Ranking oder eine Liste mit den Angeboten gebe es aber nicht. Die Kriterien für die Übernahme einer der Sitze wurden von Jean-Claude Juncker und Donald Tusk festgelegt. Die Bewertung soll dem Rat bei der späteren Entscheidung helfen und gibt eine Übersicht über die eingereichten Dossiers.

Die Behörden EBA und EMA haben ihren Sitz aktuell in London. Wegen des geplanten Brexit sollen sie aber so schnell wie möglich in eines der 27 verbleibenden EU-Länder umgesiedelt werden.

Für den Sitz der EBA haben sich neben Luxemburg sieben andere Städte beworben. Bei der EMA sind es insgesamt 19 Städte.

Nächste Schritte

Nach der Untersuchung der Dossiers wird im Oktober der Rat für „Allgemeine Angelegenheiten” der EU über die Wahl diskutieren. Die Auswahlentscheidung für den Sitz der EBA und EMA soll im November per geheime Abstimmung im EU-Ministerrat erfolgen.

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