Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Euro-Wertpapierhandel: EZB will mehr Aufsichtsrechte
Mit der Clearing-Methode will die EZB die Stabilität des Euro garantieren.

Euro-Wertpapierhandel: EZB will mehr Aufsichtsrechte

Foto: AFP
Mit der Clearing-Methode will die EZB die Stabilität des Euro garantieren.
Wirtschaft 23.06.2017

Euro-Wertpapierhandel: EZB will mehr Aufsichtsrechte

Die Europäische Zentralbank will ihre Rechte in der Aufsicht über Handelsgeschäfte mit Euro-Wertpapieren stärken. Dabei geht es um das sogenannte Euro-Clearing.

(dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) will ihre Rechte in der Aufsicht über Handelsgeschäfte mit Euro-Wertpapieren stärken. Dabei geht es um das sogenannte Euro-Clearing.

Mit einer entsprechenden Änderung von Artikel 22 ihrer Statuten solle eine „effiziente und reibungslose“ Abwicklung sichergestellt werden, teilte die Notenbank am Freitag in Frankfurt mit. Sie begründete den Vorstoß mit der hohen Bedeutung des Clearings für ihre Geldpolitik, die Funktion von Zahlungssystemen und die Stabilität des Euro.

Hintergrund des EZB-Initiative ist die Frage, wie mit dem Euro-Clearing betraute Unternehmen nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU beaufsichtigt werden sollen. Diese „Clearinghäuser“ sitzen zurzeit überwiegend in London. Unter „Euro-Clearing“ versteht man vor allem die Abwicklung des Handels mit modernen Finanzprodukten, sogenannten Derivaten. Die genaue Ausgestaltung des Brexit ist Thema auf dem EU-Gipfel in Brüssel.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema