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EuGH: Entschädigung auch bei Flugverspätung außerhalb der EU

(dpa) - Der Europäische Gerichtshof hat die Fluggastrechte erneut gestärkt: Passagiere können auch bei Flügen mit Zwischenstopps außerhalb Europas bei starker Verspätung Entschädigung fordern, sofern sie mit einer europäischen Fluggesellschaft in der Europäischen Union gestartet sind. Dies entschieden die höchsten EU-Richter am Donnerstag in Luxemburg (Rechtssache C 502/18).

Im konkreten Fall ging es um eine bei der tschechischen Gesellschaft Ceske aerolinie gebuchten Reise von Prag nach Bangkok mit Umstieg in Abu Dhabi. Der Flug auf der ersten Teilstrecke, der in der EU begann und von der tschechischen Airline selbst ausgeführt wurde, war pünktlich. Doch der Anschlussflug - im Rahmen eines sogenannten Code Sharing, ausgeführt von der Gesellschaft Etihad mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten - hatte am Ende 488 Minuten Verspätung.

Passagiere verklagten die tschechische Airline auf die nach EU-Recht vorgesehene Entschädigung bei Verspätungen von mehr als drei Stunden. Die Fluggesellschaft wehrte sich mit dem Hinweis, der verspätete Flug sei in der Verantwortung der anderen Fluggesellschaft gewesen. Das ließen die EU-Richter aber nicht gelten.

Flüge seien auch mit ein- oder mehrmaligem Umsteigen im Sinne der Fluggastrechte eine Einheit, sofern sie Gegenstand einer einzigen Buchung waren, erklärte der EuGH. Die tschechische Airline sei zur Zahlung verpflichtet und könne sich dann das Geld von der Partnergesellschaft wiederholen.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 17.01.2021

Zwei betrunkene Fahrer in der Nacht auf Sonntag

(SC) - Gegen 22.40 Uhr, kurz vor Beginn der Ausgangssperre um 23 Uhr, machte in Luxemburg-Stadt ein Autofahrer auf sich aufmerksam, der in falscher Richtung aus einer Einbahnstraße in die Route d'Esch einbog. Eine Alkoholkontrolle verlief positiv - der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen und es wurde Strafanzeige gestellt.

In Belval fiel den Beamten gegen 3 Uhr nachts ein Autofahrer auf dem Boulevard Charles de Gaulle durch seine „sportliche Fahrweise“ auf. Auch in diesem Fall stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Der Mann konnte seinen Führerschein behalten, es wurde allerdings eine Strafanzeige gestellt und eine gebührenpflichtige Verwarnung wegen des Verstoßes gegen die Covid-Bestimmungen ausgesprochen.

Kurzmeldungen Lokales 17.01.2021

Ettelbrück: Drifter missachten Covid-Bestimmungen

(SC) - Wie die Polizei am Sonntag meldet, hatten sich am späten Samstagabend mehrere junge Autofahrer auf dem Parkinggelände Deich in Ettelbrück getroffen, um dort mit ihren Autos im Schnee zu driften. Aufgrund ihres gefährlichen Fahrverhaltens und wegen Missachtung der geltenden Covid-Bestimmungen wurden sieben Fahrer gebührenpflichtig verwarnt. Es wurde Strafanzeige erstellt.

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Gut 220.000 Grenzpendler in der Großregion

(dpa/lrs) - Mehr als 220.000 Berufspendler überqueren jeden Werktag in normalen Zeiten ohne Corona-Pandemie die internationalen und die deutschen Bundeslandgrenzen innerhalb der Großregion „Saar-Lor-Lux-Rheinland-Pfalz-Wallonie“.

Vor allem Luxemburg profitiert von diesem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt: Allein aus Rheinland-Pfalz pendeln täglich 31.000 Menschen in das Großherzogtum, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte. In der Corona-Pandemie könnten es wegen des Trends zum Homeoffice etwas weniger sein. Mit 52 Prozent kommen die meisten Grenzpendler aus Frankreich nach Luxemburg.

„Gemeinsam erwirtschaften die fünf Teilregionen ein Bruttoinlandsprodukt von fast 370 Milliarden Euro, die Wirtschaftsleistung ist damit mit derjenigen von Österreich vergleichbar“, ergänzte das Landesamt mit Blick auf die Großregion. Rheinland-Pfalz trage dazu mit 36 Prozent einen erheblichen Anteil bei.

Insgesamt leben laut den Statistikern mehr als elf Millionen Menschen in der Großregion. Gebildet wird sie von Luxemburg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, der französischen Region Lothringen und der belgischen Region Wallonien.

Vorgestern

Kurzmeldungen Panorama 16.01.2021

Niederlande: 750 Kilogramm Kokain beschlagnahmt

(dpa) - Auf einem Betriebsgelände in den Niederlanden haben Mitarbeiter 750 Kilogramm Kokain entdeckt. Die Drogen mit einem geschätzten Verkaufswert von rund 30 Millionen Euro seien in einzelnen Paketen in einer Warenladung versteckt gewesen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Sie war am Freitag von den Mitarbeitern der Firma in Roosendaal nahe der Grenze zu Belgien alarmiert worden und rückte daraufhin mit mehreren Einheiten an. Drogenfahnder nahmen Ermittlungen auf, Festnahmen gab es zunächst nicht. Das Kokain sei abtransportiert worden und werde vernichtet. 

In den Niederlanden wurden in den vergangenen Jahren immer größere Mengen an Kokain beschlagnahmt. 2020 stellten Fahnder allein im Gebiet des Hafens von Rotterdam mehr als 40 Tonnen der Droge sicher. Das waren laut einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft vom vergangenen Mittwoch gut 20 Prozent mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Insgesamt wurden in niederländischen Häfen und Flughäfen 2020 rund 48 Tonnen Kokain beschlagnahmt; der Verkaufswert wurde auf 3,5 Milliarden Euro geschätzt.

Lesen Sie auch: An der Mosel: 42 Kilo Heroin von Polizei beschlagnahmt

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2021

Autoknacker in Belair und Bonneweg unterwegs

(SC) - In der Nacht von Freitag auf Samstag gingen der Polizei in Bonneweg und Belair zwei mutmaßliche Autoknacker ins Netz. Gegen 2 Uhr wurde im Val St. Croix in Belair eine verdächtige Person gemeldet, die laut Polizeibericht an Autotüren „herumwerkelte“. Der Tatverdächtige konnte wenig später ermittelt und gestellt werden. Er hatte ein Navigationsgerät bei sich, das aus dem aufgebrochenen Auto gestohlen worden war. Das Diebesgut wurde sichergestellt und es wurde Strafanzeige gegen den Mann gestellt.

Um kurz vor 3 Uhr wurde in der Rue Pierre Thinnes in Bonneweg ein Autoeinbruch gemeldet. Wenig später gelang es den Beamten, den Tatverdächtigen zu stellen. Der Mann trug zwei tragbare DVD-Geräte aus dem aufgebrochenen Auto bei sich. Er wurde zur Dienststelle mitgenommen und es wurde Strafanzeige gegen ihn erstellt. Der Besitzer des geknackten Autos bekam seine DVD-Geräte zurück.

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2021

Auto in Niederkerschen abgebrannt

(SC) - In Niederkerschen ist in der Avenue de Luxembourg am Samstagmorgen gegen 9 Uhr ein Auto abgebrannt. Einsatzkräfte aus Käerjeng waren vor Ort, um den Brand zu löschen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Kurzmeldungen Lokales 16.01.2021

Brand in Firmenkeller

(SC) - Am Freitagabend wurden Einsatzkräfte gegen 20 Uhr zu einem Feuer in der Rue de la Gare in Schieren gerufen. Der Brand war in dem Keller einer Firma ausgebrochen. Die Feuerwehren aus Colmar-Berg, Ettelbrück, Diekirch und Igeldorf waren zur Stelle, ebenso wie ein Krankenwagen aus Ettelbrück. Verletzt wurde bei dem Brand jedoch niemand.