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EuGH bestätigt Millionenbußen gegen Logistiker
Wirtschaft 29.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Geschäftsabsprachen in der Luftfrachtbranche

EuGH bestätigt Millionenbußen gegen Logistiker

Gegen den Entscheid des EuGH können innerhalb von zwei Monaten Rechtsmittel eingelegt werden.
Geschäftsabsprachen in der Luftfrachtbranche

EuGH bestätigt Millionenbußen gegen Logistiker

Gegen den Entscheid des EuGH können innerhalb von zwei Monaten Rechtsmittel eingelegt werden.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 29.02.2016 Aus unserem online-Archiv
Geschäftsabsprachen in der Luftfrachtbranche

EuGH bestätigt Millionenbußen gegen Logistiker

Andreas ADAM
Andreas ADAM
Der Gerichtshof in Luxemburg hat die von den EU-Wettbewerbshütern verhängten Geldbußen gegen Kühne und Nagel, Schenker /Deutsche Bahn und Panalpina bestätigt. Nur UTi muss weniger zahlen.

(aa) - Die EU-Wettbewerbshüter hatten im März 2012 Geldstrafen in Höhe von insgesamt 169 Millionen Euro gegen Unternehmen der Luftfrachtbranche verhängt, die zwischen 2002 und 2007 illegale Absprachen getroffen hatten.

Mehrere der betroffenen Firmen hatten den Europäischen Gerichtshof angerufen und eine Annullierung bzw. eine Minderung der Strafen beantragt. Nun hat der EuGH in der Sache entschieden.

Was die Gesellschaft Uti Worldwide anbelangt, so wurde die Strafe vom EuGH von 3,07 Millionen auf 2,97 Millionen reduziert. Was die übrigen Gesellschaften angeht, so wurden deren Anträge abgewiesen und die verhängten Strafen bestätigt: Kühne und Nagel (knapp 54 Millionen Euro), Schenker / Deutsche Bahn (knapp 35 Millionen Euro) und Panalpina (fast 47 Millionen Euro).

Gegen den Entscheid können innerhalb von zwei Monaten Rechtsmittel eingelegt werden.



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