Wählen Sie Ihre Nachrichten​

EU-Kommission: Airbnb-Angebote sind ab sofort transparenter

(dpa) - Der Zimmervermittler Airbnb präsentiert die Angebote auf seiner Webseite nach Angaben der EU-Kommission künftig transparenter. Das US-Unternehmen erfüllt künftig die Bedingungen, die europäische Verbraucherschützer vergangenes Jahr gestellt hatten, wie die Brüsseler Behörde am Donnerstag mitteilte. „In diesen Sommerferien werden die Europäer genau das bekommen, was sie sehen, wenn ihren Urlaub buchen“, sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourova.

Die Kommission und die europäischen Verbraucherschutzbehörden hatten sich daran gestoßen, dass bei Airbnb-Angeboten nicht immer der Gesamtpreis einschließlich Servicegebühren und möglicher Steuern erkennbar war. Zudem sei nicht klar erkennbar gewesen, ob es sich um einen privaten oder einen professionellen Anbieter handele - für beide Kategorien gelten unterschiedliche Regeln. Auch sei nicht deutlich gemacht worden, dass Verbraucher das Recht hätten, vor den Gerichten ihres Wohnsitzlandes gegen Airbnb zu klagen. Diese Punkte wurden nun geändert. Zudem wahrt die Plattform jetzt das Recht ihrer Nutzer, einen Gastgeber im Schadensfall zu verklagen.

Die EU-Kommission hatte Airbnb im Juli 2018 zu den Verbesserungen aufgefordert. Im September sagte das Unternehmen dann zu, die Änderungen bis Ende vergangenen Jahres vorzunehmen. Die Verzögerung liegt nach Angaben der EU-Kommission an technischen Herausforderungen bei einigen Umstellungen. Die Verbraucherschutzbehörden hätten nun bestätigt, dass Airbnb alle Änderungen vorgenommen habe.

Heute

Schnee und abgebrochene Äste liegen in einer Straße. Unwetter sind über große Teile Italiens hinweggezogen.
Kurzmeldungen International Heute um 11:28

Wintereinbruch in Südtirol - Zug entgleist

(dpa) - Ein Erdrutsch in Südtirol hat einen Zug entgleisen lassen. Verletzt wurde bei dem Vorfall am Montag im Pustertal niemand, wie die Nachrichtenagentur Ansa meldete. Es seien nur zwei Personen in dem Zug auf dem Weg nach Bruneck gewesen. Die Räumungsarbeiten liefen. Nach dem heftigen Wintereinbruch sind in Südtirol weiterhin zahlreiche Straßen gesperrt. "Bleibt daheim! Jedes Auto weniger verhindert Chaos!", schrieb der Bürgermeister von St. Lorenzen, Martin Ausserdorfer, am Montagmorgen auf Facebook.

Der am Sonntag durch eine Lawine abgeschnittene Ort Martell im Westen Südtirols war am Montag wieder erreichbar. "Momentan spielt das Wetter in unsere Karten", sagte Georg Altstätter, Bürgermeister des östlich vom Stilfser Joch gelegenen Dorfes, der Deutschen Presse-Agentur. 40 bis 50 höher gelegene Häuser mit 200 bis 250 Bewohnern seien aber weiter eingeschlossen. Auch das hintere Martelltal sei noch abgeschnitten. Man werde sich per Hubschrauber ein Bild von der Lawinensituation machen.

In Südtirol waren laut Landesverwaltung am Sonntagabend noch 2400 Haushalte ohne Strom. Auch in anderen Teilen Italiens machten heftige Niederschläge dem Katastrophenschutz zu schaffen. Die Feuerwehr meldete am Montagmorgen 450 Rettungseinsätze in der Region Emilia Romagna und 380 in der Toskana für die vergangenen 36 Stunden. Die Alarmstufe rot galt für Montag außerdem für Friaul-Julisch Venetien im äußersten Nordosten Italiens. 

Kurzmeldungen Lokales Heute um 07:57

Ein Verletzter bei Unfall in Düdelingen

(SC) - Am Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr waren in der Rue Gaffelt in Düdelingen zwei Autos in einen Unfall verwickelt. Eine Person wurde hierbei leicht verletzt.

Einsatzkräfte aus Düdelingen waren vor Ort, um sich um den Verletzten zu kümmern und die Unfallstelle zu sichern.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 17.11.2019

Drei Verletzte bei Unfällen am Sonntagnachmittag

(jt) - In Düdelingen und Hesperingen ist es am Sonntagnachmittag zu Kollisionen im Straßenverkehr gekommen. Nahe der Autobahnbrücke zwischen Düdelingen und Bettemburg stießen kurz nach 14 Uhr zwei Autos zusammen. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Im Einsatz waren neben der Polizei zwei Rettungswagen aus Düdelingen, der Samu Esch sowie Helfer des Einsatzzentrums Düdelingen.

Auf der Route de Thionville in Hesperingen kam es zwei Stunden später ebenfalls zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde verletzt, teilt der CGDIS in einem Bulletin mit.

Bonn: Massenschlägerei nach Neonazi-Demo

(dpa) - In Folge der Massenschlägerei am Bonner Hauptbahnhof nach einer Neonazi-Demo in Remagen wertet die Polizei jetzt Videoaufnahmen aus. „Wir haben die beteiligten Personen kontrolliert und ihre Personalien aufgenommen. Mit Hilfe der Aufnahmen werden sie möglichen Straftaten zugeordnet, um Verfahren einleiten zu können“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag.

Der Bonner Hauptbahnhof musste am Samstagabend kurzfristig gesperrt werden. Nach der Demonstration von Rechtsextremisten in Remagen waren dort rechte und linke Gruppen aneinandergeraten. Laut Polizei waren etwa 100 Menschen beteiligt. Vor Auswertung der Bilder könne nicht eindeutig gesagt werden, vom wem die Aggression ausgegangen sei, sagte der Sprecher weiter.

Macron fordert Grundsatzdebatte über die Nato

(dpa) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron legt bei seiner Nato-Kritik nach und fordert eine Grundsatzdebatte beim Gipfel des Bündnisses Anfang Dezember in London. Dort müsse auch über den Sinn der westlichen Allianz gesprochen werden, hieß es am Wochenende aus dem Präsidialamt in Paris. In der Europäischen Union will Macron den gegenseitigen militärischen Beistand stärken - offensichtlich um die Union unabhängiger vom Schutz der Nato zu machen.

Macron hatte der Nato kürzlich den „Hirntod“ bescheinigt. Es gebe bei strategischen Entscheidungen keine Koordinierung zwischen den USA und anderen Nato-Partnern, sagte er dem „Economist“. Er forderte mehr europäische Eigenständigkeit und warnte, die USA seien kein zuverlässiger Partner mehr. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte Macrons Äußerungen als überzogen zurückgewiesen.

Paris: "Gilets jaunes" besetzen Galeries Lafayette

(dpa) - Einige Dutzend „Gilets jaunes“ haben am ersten Jahrestag der Proteste das berühmte Pariser Luxuskaufhaus Galeries Lafayette besetzt. Die Polizei begann am Sonntagmittag sofort, das Kaufhaus zu räumen, wie französische Medien berichteten. Auf Videos war zu sehen, wie Dutzende „Gelbwesten“ auf den Etagen der Galeries Lafayette standen und etwa „Joyeux Anniversaire“ (dt. „Alles Gute zum Geburtstag“) sangen. 

Laut der Zeitung „Le Parisien“ war die Stimmung friedlich, einige skandierten den bekannten Slogan „Travaille, consomme et ferme ta gueule“ (dt. etwa: „Arbeite, konsumiere und halt die Klappe“).

Die „Gilets jaunes“ hatten zuvor bereits angekündigt, als Kritik an der Konsumgesellschaft am Wochenende des Jahrestags ein großes Kaufhaus besetzen zu wollen. Vor den Galeries Lafayette im Herzen der Hauptstadt war ein großes Polizeiaufgebot. 

Am Sonntag demonstrierten in Paris erneut einige „Gilets jaunes“, die Stimmung blieb zunächst friedlich. Am Samstag war es wieder zu massiven Ausschreitungen in Paris gekommen, Vermummte randalierten vor allem im Süden der Stadt.

Vorgestern

Fünf Tote bei neuer Gewalt in Bolivien

(dpa) - Mindestens fünf Menschen sind in Bolivien bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern des zurückgetretenen Präsidenten Evo Morales und Sicherheitskräften getötet worden. Weitere 34 Menschen wurden verletzt und 169 festgenommen, wie der Ombudsmann der Stadt Cochabamba, Nelson Cox, am Freitag (Ortszeit) mitteilte. 

Die Anhänger von Morales - Kokabauern - versuchten, über Cochabamba nach La Paz zu marschieren, um ihre Unterstützung für den Ex-Präsidenten zu zeigen. Die Polizei und das Militär versperrten den Demonstranten den Weg auf einer Brücke in Sacaba, einem östlichen Vorort von Cochabamba. Die Toten wiesen Schusswunden auf, wie Cox sagte. Der Polizeichef von Cochabamba, Jaime Zurita, erklärte, die Kokabauern hätten die Sicherheitskräfte mit Schusswaffen angegriffen.

Kurzmeldungen Lokales 16.11.2019

Drei Unfälle am Samstagmorgen in Luxemburg

(jt) - Am Samstagvormittag ist es in Luxemburg zu drei Verkehrsunfällen gekommen, wie die Rettungszentrale des CGDIS meldet. Auf der Autobahn A13 kam ein Auto gegen 5.15 Uhr nach einem Unfall zwischen Aessen und Ehlerangen auf dem Dach zum Liegen. 

Kurze Zeit später kollidierte ein Auto in der Rue de Hosingen in Lellingen mit einem Baum. Gegen 10 Uhr krachte es in der Rue F.D. Roosevelt in Zolver: Hier war ein Auto gegen eine Mauer gefahren.

In allen drei Fällen wurde jeweils eine Person leicht verletzt.


Amoklauf in Kalifornien: Mutmaßlicher Täter gestorben

(dpa) - Einen Tag nach tödlichen Schüssen an einer Schule in Kalifornien ist der mutmaßliche Schütze seinen Verletzungen erlegen. Der 16-jährige Schüler, der sich nach der Bluttat an der Saugus High School in Santa Clarita selbst in den Kopf geschossen hatte, sei am Freitagnachmittag (Ortszeit) gestorben, teilte das Sheriffs-Büro mit. Nach Angaben der Behörde war die Mutter des Jungen an seiner Seite.

Der Schütze hatte am Donnerstag in seiner Schule bei Los Angeles das Feuer eröffnet und zwei Mitschüler erschossen. Bei den Toten handelte es sich nach Mitteilung der Polizei um eine 15-Jährige und einen 14-Jährigen. Drei weitere Schüler wurden verletzt.

Sheriff Alex Villanueva sprach am Freitag von einer „sinnlosen Gewalttat“. Ein Motiv sei bisher nicht bekannt.

Autofahrer bei Unfall im Hunsrück tödlich verletzt

(dpa/lrs) - Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Autos auf einer Landstraße im Hunsrück (D) ist am Samstag ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zu dem Unfall kam es nach Polizeiangaben aus bislang ungeklärter Ursache am frühen Morgen auf der Landstraße 160 bei Herrstein, nahe der Abfahrt Niederwörresbach. Alarmierte Rettungskräfte versuchten vergeblich, den Autofahrer zu reanimieren. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.