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EU-Herbstprognose 2019: Luxemburg bleibt Wachstumsmeister
Wirtschaft 07.11.2019

EU-Herbstprognose 2019: Luxemburg bleibt Wachstumsmeister

Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici, dessen Mandat Ende des Monats ausläuft, stellt die Herbstprognose vor.

EU-Herbstprognose 2019: Luxemburg bleibt Wachstumsmeister

Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici, dessen Mandat Ende des Monats ausläuft, stellt die Herbstprognose vor.
Foto: AFP
Wirtschaft 07.11.2019

EU-Herbstprognose 2019: Luxemburg bleibt Wachstumsmeister

Pierre LEYERS
Pierre LEYERS
Die europäische Wirtschaft wird über die nächsten drei Jahre nur sehr langsam wachsen. Einzige Ausnahme: Luxemburg.

Die europäische Wirtschaft wird über einen längeren Zeitraum ein geringes Wachstum verzeichnen. Die Kernbotschaft der am Donnerstag in Brüssel vorgestellten EU-Herbstprognose lautet: “low for long”. 

Trotz der gedämpften Erwartungen wird der Arbeitsmarkt über die nächsten beiden Jahren robust bleiben, bei einem Rückgang der Arbeitslosigkeit. Der aktuellen Prognose zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraums 2019 um 1,1 Prozent, und in den Jahren 2020 und 2021 um jeweils 1,2 Prozent wachsen. Gegenüber der im Juli veröffentlichten Sommerprognose wurden die Wachstumserwartungen für 2019 um 0,1 Prozentpunkt (von vormals 1,2 Prozent) zurückgeschraubt. Für die EU insgesamt wird für die Jahre 2019, 2020 und 2021 nun ein BIP-Wachstum von 1,4 Prozent erwartet.


Die Luxemburger Wirtschaft brummt.
Statec: BIP-Wachstum von 3,1 Prozent für 2018
Für das Jahr 2018 sieht das Statistikamt Statec ein Wachstum von 3,1 Prozent – anstelle von bislang 2,6 Prozent. Das zeigen die neuesten Zahlen des Statistikamtes, die am Mittwoch veröffentlicht wurden.

Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Volkswirtschaften wird für Luxemburg dieses und die beiden folgenden Jahre ein “beständiges Wachstum” vorausgesagt. Das Luxemburger BIP wird demnach 2019 voraussichtlich um 2,6 Prozent wachsen. Mit den gleichen Raten wird für 2020 und 2021 gerechnet. 2018 lag das Luxemburger BIP-Wachstum bei 3,1 Prozent. Damit ist die Europäische Kommission in ihrer Herbstprognose leicht optimistischer als der Statec, der für 2019 und 2020 von einer Steigerung von je 2,4 Prozent ausgeht.

In ihrer Prognose für Luxemburg weist die Kommission auf die hohe Ungewissheit hin, mit der Voraussagen über die Wirtschaft des Großherzogtums behaftet sind. Eine “kleine, offene Wirtschaft mit starkem Handel und weitgehenden finanziellen Verbindungen zu internationalen Märkten” sei besonders stark den derzeitigen Unsicherheiten ausgesetzt, heißt es in dem Bericht. 



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