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(dpa) - Das EU-Gericht in Luxemburg verkündet an diesem Mittwoch (11.00 Uhr) ein Urteil im Streit um Beihilfen für den Flughafen Frankfurt-Hahn. Konkret geht es um die Frage, ob die EU-Kommission dem Land Rheinland-Pfalz im Jahr 2017 zu Recht erlaubt hat, im Zeitraum von 2017 bis 2021 Betriebsverluste von bis zu 25,3 Millionen Euro zu decken. Die Lufthansa, die den Flughafen nicht nutzt, zweifelt das an und sieht die Unterstützung als wettbewerbsverzerrend an. Sie hatte deswegen beim Gericht der EU Klage erhoben.

Die EU-Kommission hatte 2017 zu ihrer Entscheidung erklärt, dass gemäß den Luftverkehrsleitlinien Betriebsverluste von kleineren Regionalflughäfen bis 2024 unter bestimmten Voraussetzungen mit öffentlichen Mitteln gedeckt werden dürfen. Die Kommission berücksichtigte nach eigenen Angaben auch, dass der Flughafen Frankfurt-Hahn im wirtschaftlich eher schwachen Rhein-Hunsrück-Kreis liegt und für die örtliche Wirtschaft wichtig ist.

Den rheinland-pfälzischen Behörden zufolge hingen rund 11.000 Arbeitsplätze in der Region von dem Flughafen ab, erklärte die Kommission damals. Darüber hinaus gebe es im Umkreis von 100 Kilometern beziehungsweise einer Stunde Fahrzeit keine weiteren Flughäfen. Der Airport Frankfurt-Hahn wird unter anderem vom Billigflieger Ryanair genutzt.

Heute

Kurzmeldungen Lokales Heute um 06:34

(tom) - Am Donnerstagabend ereigneten sich auf den Straßen des Großherzogtums drei Unfälle, die ein Eingreifen der Rettungsdienste erforderlich machten. Gegen 17.30 Uhr stießen auf der N11 bei Gonderingen in Richtung Waldhaff zwei Autos zusammen, dabei wurden zwei Personen verletzt. Im Einsatz waren der RTW aus Lintgen und der CIS aus Junglinster. 

Auf der A1 in Richtung Trier stürzte gegen 21. 30 Uhr ein Motorradfahrer und verletzte sich dabei. Zur Hilfe kamen der RTW aus Luxemburg, der Samu sowie die CIS aus Hesperingen und Luxemburg.

Wenige Minuten später fuhr auf der CR122 bei Flaxweiler in Richtung Dreiborn ein Autofahrer gegen einen Baum. Auch hier wurde eine Person verletzt, eingesetzt wurden der RTW aus Remich und der CIS aus Wormeldingen.   

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Kurzmeldungen International Heute um 06:10

(dpa) - Heftige Gewitter sind am Donnerstagabend über Teile Frankreichs gezogen. Hagel, Starkregen und Windböen richteten vor allem im Südwesten des Landes große Schäden an. Tausende Haushalte etwa in der Region Okzitanien waren ohne Strom, wie mehrere Medien berichteten. Die Regionalzeitung „La Dépêche du Midi“ berichtete dort von zahlreichen gesperrten oder unbefahrbaren Straßen. Etliche Bäume seien wegen des heftigen Windes umgestürzt. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Für weite Teile Frankreichs hatte der Wetterdienst Météo-France wegen der Hitzegewitter die hohe Warnstufe Orange ausgerufen.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 17.06.2021

(SC) - Am Donnerstagnachmittag kam es auf der A4 und in Petingen zu Unfällen mit je einem Verletzten. Gegen 15 Uhr war auf der Autobahn in Richtung Luxemburg-Stadt auf der Höhe Steinbrücken ein Auto gegen einen Lastkraftwagen gefahren. Eine Person wurde hierbei verletzt. Im Einsatz waren Rettungskräfte aus Monnerich und Esch/Alzette.

In Petingen waren gegen 16.30 Uhr zwei Autos nicht aneinander vorbeigekommen. Auch hier gab es einen Verletzten. Ein Rettungswagen aus Düdelingen und Einsatzkräfte aus Petingen waren vor Ort.

Kurzmeldungen Lokales 17.06.2021

(SC) - Zu einem weiteren Arbeitsunfall kam es am Donnerstagmittag gegen 13.20 Uhr in Leudelingen. Auf einer Baustelle war Kohlenmonoxid ausgetreten. Acht Arbeiter mussten zur Kontrolle ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Einsatz waren Rettungswagen aus Luxemburg-Stadt, Bettemburg, ein Samu-Wagen und weitere Einsatzkräfte aus der Hauptstadt. 

Am Donnerstagmorgen war es in Howald bereits zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Ein 29-jähriger Mann wurde von einem Stahlträger erfasst und erlag wenig später seinen Verletzungen.

(dpa) - Rund sieben Monate nach dem Tod von Diego Maradona hat der Anwalt einer der angeklagten Krankenschwestern schwere Vorwürfe gegen die behandelnden Ärzte erhoben. „Sie haben Diego getötet“, sagte Rodolfo Baqué nach der Vernehmung seiner Mandantin Dahiana Gisela Madrid am Mittwoch. Demnach hätten die Ärzte Maradona beispielsweise Psychopharmaka verabreicht, die den Puls erhöhen, obwohl der Weltmeister von 1986 auch wegen eines Herzleidens behandelt wurde. Zudem sei er nicht ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem er gestürzt war. Der Pflegerin Madrid wird allerdings selbst Totschlag vorgeworfen. Die Ärzte machen erst Ende des Monats ihre Aussagen.

Maradona war am 25. November 2020 im Alter von 60 Jahren in einer privaten Wohnanlage nördlich von Buenos Aires an einem Herzinfarkt gestorben. Zwei Wochen zuvor war er aus dem Krankenhaus entlassen worden, wo er sich einer Gehirnoperation unterzogen hatte. Eine medizinische Expertenkommission hatte den Ärzten und Pflegern zuletzt schwere Fehler vorgeworfen.

Derzeit vernimmt die Staatsanwaltschaft in San Isidro nördlich von Buenos Aires die Ärzte und Pfleger der argentinischen Fußballlegende. Die Ermittler werfen Maradonas Leibarzt Leopoldo Luque, der Psychiaterin Agustina Cosachov und mehreren Pflegekräften Totschlag vor. Sie hätten um den schlechten Gesundheitszustand ihres Patienten gewusst und ihn seinem Schicksal überlassen. Im Falle einer Verurteilung droht den Verdächtigen eine Freiheitsstrafe von bis zu 25 Jahren.

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(dpa) - Durch Suizid sind 2019 weltweit mehr als 700.000 Menschen gestorben. Das sei einer von 100 Todesfällen, viel zu viel, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mit. Weltweit sei die Rate der Selbsttötungen zwischen den Jahren 2000 und 2019 zwar um 36 Prozent zurückgegangen. Aber durch die Corona-Pandemie seien viele Risikofaktoren für Suizide gestiegen, etwa Arbeitsplatzverlust, finanzielle Sorgen oder soziale Isolation.

Länder könnten einiges tun, um Suizide zu verhindern, so die WHO: Sie könnten junge Leute in der Bewältigung von emotionalen und sozialen Krisen schulen, Menschen mit Suizid-Gedanken früh erkennen und ihnen Hilfe zukommen lassen, verantwortungsbewusste Berichterstattung über Suizide in Medien fördern und den Zugang zu gefährlichen Giftstoffen wie Pestiziden und Waffen erschweren.

Unter 15- bis 29-Jährigen war Suizid nach den neuen WHO-Zahlen die vierthäufigste Todesursache, nach Verkehrsunfällen, Tuberkulose und zwischenmenschlicher Gewalt. Die meisten Opfer waren männlich: Die Rate liegt bei 12,6 pro 100.000 Männer, verglichen mit 5,4 pro 100.000 Frauen.     

Kurzmeldungen Lokales 17.06.2021

(SC) - 548 Fahrer wurden am Mittwochabend zwischen 19.45 Uhr und 23.15 Uhr auf der N7 zwischen Wemperhardt und Hoscheid-Dickt angehalten. Bei der Alkoholkontrolle wurden alle Fahrer unabhängig von möglichen Auffälligkeiten kontrolliert. In neun Fällen schlug das Atemluftmessgerät an. Sieben Fälle wurden an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet, zwei weitere Fahrer wurden gebührenpflichtig verwarnt. In drei Fällen wurde der Führerschein eingezogen. 

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Kurzmeldungen Lokales 17.06.2021

(SC) - In der Nacht auf Mittwoch kam es in Echternach gegen 2 Uhr früh am Marktplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein Beteiligter erlitt dabei mittelschwere Schnittverletzungen, wie die Polizei am Donnerstagmorgen berichtet. Nach einer Erstversorgung am Tatort wurde der Verletzte zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Diekirch wurden drei Männer festgenommen und dem zuständigen Untersuchungsrichter vorgeführt. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall.

In Esch/Alzette und in Luxemburg-Stadt kam es am Mittwoch zu Diebstählen auf offener Straße. Auf dem Boulevard J.F. Kennedy in Esch wurde am Abend gegen 19.20 Uhr ein junger Mann von drei Dieben überfallen. Sie machten sich mit Kleidungsstücken und einer Sonnenbrille davon. Sehr weit kamen sie allerdings nicht - im Rahmen der Fahndung konnten die mutmaßlichen Täter gestellt werden und das Diebesgut wurde beschlagnahmt. Es wurde Strafanzeige gestellt.

In der hauptstädtischen Rue d'Eich wurde ein Mann auf dem Gelände einer Tankstelle überfallen. Als er gerade an der Zapfsäule stand, näherte sich ihm ein Mann und hielt ihm seine Hand zum Einschlagen hin. Das Opfer ignorierte den Unbekannten und wendete sich von ihm ab. Daraufhin griff der Täter nach seinem Handgelenk. Erst später bemerke das Opfer, dass ihm dabei die Armbanduhr gestohlen worden war. Es wurde Klage eingereicht und die Ermittlungen wurden eingeleitet. 

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Kurzmeldungen Lokales 17.06.2021

Am frühen Mittwochabend gegen 18.30 Uhr kam es in der Felser rue du Moulin zu einem Küchenbrand. Im Einsatz war ein größeres Aufgebot an Kräften der CIS aus Fels, Fischbach, Heffingen, Diekirch, Consdorf sowie der Rettungswagen  aus Larochette. Zwei Personen wurden verletzt. 

Vorgestern

(dpa) - Ungarn droht wegen der Verabschiedung eines Homosexuellen-feindlichen Zensurgesetzes Ärger mit der EU-Kommission. Sie sei „sehr besorgt über das neue Gesetz in Ungarn“, schrieb Kommissionschefin Ursula von der Leyen am Mittwochabend auf Twitter. Man prüfe, ob EU-Recht verletzt werde. „Ich glaube an ein Europa, das sich auf Diversität einlässt, nicht an eines, dass sie von unseren Kindern verbirgt. Niemand sollte auf Grundlage der sexuellen Orientierung diskriminiert werden.“

Sollte die EU-Kommission bei der Prüfung des Gesetzes zu dem Ergebnis kommen, dass es gegen EU-Recht verstößt, könnte sie ein sogenanntes Vertragsverletzungsverfahren einleiten. Dieses wiederum könnte dann mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes enden.

Das ungarische Parlament hatte am Dienstag ein Gesetz gebilligt, das die Informationsrechte von Jugendlichen in Hinblick auf Homosexualität und Transsexualität einschränkt. Es sieht ein Verbot von Büchern, Filmen und anderen Inhaltsträgern vor, die Kindern und Jugendlichen zugänglich sind und in denen Sexualität dargestellt wird, die von der heterosexuellen abweicht. Darüber hinaus soll jede Art von Werbung verboten werden, in der Homosexuelle oder Transsexuelle als Teil einer Normalität erscheinen. Kritiker sehen darin die Bemühung, im EU-Land Ungarn eine homofeindliche Zensur nach russischem Vorbild einzuführen. 

Das Gesetz gilt als besonderes Anliegen von Ministerpräsident Viktor Orban, dem Kritiker das Schüren von Vorurteilen gegenüber Minderheiten vorwerfen. Schon in der Vergangenheit fiel Orban durch Äußerungen auf, die Kritiker als fremden- und homofeindlich einstuften.  

(dpa) - Die US-Notenbank Fed gibt sich zuversichtlicher für die heimische Volkswirtschaft und signalisiert eine etwas frühere Straffung ihrer extrem lockeren Geldpolitik. Wie aus Zinsprognosen der Notenbanker vom Mittwoch hervorgeht, könnten die Leitzinsen im Jahr 2023 zweimal um insgesamt einen halben Prozentpunkt steigen. Bisher sah diese Prognose eine unveränderte Geldpolitik mit Leitzinsen nahe der Nulllinie vor.

Nicht nur die Zinsprognose wurden angehoben, auch die Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation fallen teilweise höher aus. So rechnet die Fed für dieses Jahr mit einem gesamtwirtschaftlichen Wachstum um 7,0 Prozent anstatt der bisher erwarteten 6,5 Prozent. Die Projektion für 2023 fällt ebenfalls etwas günstiger aus. Die Inflationserwartung wurde für die Jahre 2021 bis 2023 angehoben.  

Kurzmeldungen Lokales 16.06.2021

(TJ) - Eine technische Panne im Bahnhof Bettemburg sorgt am Mittwochabend für erhebliche Störungen auf der Linie 90 der CFL. Im Zugverkehr von und nach Frankreich (Thionville/Metz) sei mit Verspätungen und Ausfällen zu rechnen, so die CFL in einer Mitteilung.

Die Eisenbahnverwaltung verweist auf die Busse der Linie 323 nach Hettange und Thionville als Ersatz. Sie verkehren ab dem Bussteig 4. Zusätzliche Ersatzbusse wurden eingesetzt.

Kurzmeldungen Lokales 16.06.2021

(SC) - Am Dienstagabend konnte die Polizei im hauptstädtischen Bahnhofsviertel bei einer Drogenkontrolle eine Person festnehmen. Bei einer mutmaßlichen Drogenübergabe, die die Polizei beobachten konnte, wurden dem Käufer sechs Drogenplomben ausgehändigt - sowohl der mutmaßliche Dealer als auch der Käufer wurden gestellt. Bei dem mutmaßlichen Verkäufer konnten bei einer Körperuntersuchung geringe Mengen Haschisch, ein Joint, Bargeld und ein Mobiltelefon gefunden werden. 

Da der Dealer laut Polizeibericht seine „Ware aus dem Mund bezogen“ hatte, ordnete die Staatsanwaltschaft zusätzlich eine klinische Untersuchung des Mannes an - dabei konnten 23 weitere Drogenkugeln gefunden werden. Der Tatverdächtige wurde daraufhin festgenommen und am Mittwochmorgen dem Untersuchungsrichter vorgeführt. Es wurde Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Die Drogen und andere sichergestellte Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Während des Polizeieinsatzes am Dienstagabend versuchte eine eigentlich nicht involvierte Person zu flüchten und schmiss dabei mehrere Drogenkugeln weg (4,7 Gramm Heroin und 4,4 Gramm Kokain). Die Person konnte ausfindig gemacht werden und auch die weggeworfenen Drogenplomben wurden sichergestellt. Auch hier wurden Drogen, Bargeld und zwei Mobiltelefone sichergestellt und es wurde Strafanzeige erstattet.

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Kurzmeldungen Lokales 16.06.2021

Am Mittwoch um 8.19 Uhr meldet die Polizei einen Unfall mit einem Fußgänger. In der Hauptstraße in Schüttringen in Höhe der Fahrschule erfasste ein Autofahrer eine Person. Noch eine Stunde später staute es an der Stelle. Weitere Details sind bis jetzt nicht bekannt.

Mehr Verkehrsinfos gibt es HIER.   


Kurzmeldungen Lokales 16.06.2021

(jwi) - Am Dienstagabend gegen 23.15 Uhr kam es zu einem Unfall auf der Autobahn A3 zwischen der Aire de Pontpierre und der Ausfahrt Foetz. Bei dem Unfall kam eine Person zu Schaden. Im Einsatz waren die Rettungsdienste aus Esch/Alzette, Monnerich und Schifflingen.

Des Weiteren gab es noch zwei kleinere Brände. Um 17.37 Uhr stand in Insenborn ein Mülleimer in Flammen und gegen 20.15 Uhr gab es einen Einsatz in einer Küche in Niederkorn. Niemand wurde in den beiden Fällen verletzt.

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Kurzmeldungen Lokales 16.06.2021

Die Police grand-ducale meldet ein nicht ganz alltägliches Verkehrshindernis: In der rue de la Montagne in Junglinster blockiert eine Schafherde die Fahrbahn - bitte aufpassen!

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