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EU bringt Corona-Aufbaufonds an den Start
Wirtschaft 10.02.2021 Aus unserem online-Archiv

EU bringt Corona-Aufbaufonds an den Start

Der Corona-Aufbaufonds soll Europas Wirtschaft zum Aufschwung verhelfen - und auch die drohende Pleitewelle abmildern.

EU bringt Corona-Aufbaufonds an den Start

Der Corona-Aufbaufonds soll Europas Wirtschaft zum Aufschwung verhelfen - und auch die drohende Pleitewelle abmildern.
Foto: dpa
Wirtschaft 10.02.2021 Aus unserem online-Archiv

EU bringt Corona-Aufbaufonds an den Start

Brüssel will 750 Milliarden Euro an die Mitgliedsstaaten verteilen. Ziel sei, Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen.

(dpa) - Der 750 Milliarden-Euro schwere Corona-Aufbaufonds erhielt gestern seinen Segen vom Europaparlament. Erstmals nimmt Brüssel dafür gemeinsame Schulden auf. Ziel sei, die wirtschaftliche Kluft in der EU zu verkleinern und den Binnenmarkt zu stärken. Die Milliarden sollen Wachstum und Jobs anstoßen, aber gleichzeitig die europäische Wirtschaft moderner und umweltfreundlicher machen. Deshalb sollen mindestens 37 Prozent der Mittel für Klimaschutz und 20 Prozent für Digitalisierung ausgegeben werden.


Yves Nosbusch
Ausblick: Starke Erholung wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte 2021
Mit einer deutlichen konjunkturellen Erholung ist frühestens ab der zweiten Jahreshälfte 2021 auszugehen, meint Yves Nosbusch, Chefvolkswirt der BGL BNP Paribas.

Das Programm heißt „Next Generation EU“. Herzstück ist der Aufbaufonds - im EU-Jargon Aufbau- und Resilienzfaszilität, auf Englisch Recovery and Resilience Facility oder RRF. Über diesen Finanztopf sollen 672,5 Milliarden Euro direkt an die Mitgliedsstaaten verteilt werden, davon 312,5 Milliarden als Zuschüsse und bis zu 360 Milliarden Euro als Darlehen. Der Rest der 750 Milliarden wird über Programme im EU-Haushalt ausgereicht.

Die 27 Regierungen müssen bei der EU-Kommission detaillierte RRF-Pläne einreichen, um Geld aus dem Fonds zu erhalten. Nach Angaben der EU-Kommission haben 18 Staaten Entwürfe vorgelegt – Luxemburg noch nicht.

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