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Eröffnung der Home&Living Expo in Kirchberg: "Let's make it happen"
Wirtschaft 21 2 Min. 15.10.2016

Eröffnung der Home&Living Expo in Kirchberg: "Let's make it happen"

Staatssekretärin Francine Closener während ihrer Ansprache.

Eröffnung der Home&Living Expo in Kirchberg: "Let's make it happen"

Staatssekretärin Francine Closener während ihrer Ansprache.
Foto: Steve EASTWOOD
Wirtschaft 21 2 Min. 15.10.2016

Eröffnung der Home&Living Expo in Kirchberg: "Let's make it happen"

Es ist die dritte Home&Living Expo in Kirchberg. Staatssekretärin Francine Closener zeigte in ihrer Ansprache, wie die Zukunft des Landes, der lokalen Betriebe und der Wirtschaft aussehen kann.

Am Samstagvormittag wurde die dritte Ausgabe der Home & Living Expo offiziell in Kirchberg eröffnet. Mit dabei waren Staatssekretärin Francine Closener, die Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg Lydie Polfer, Minister für Wohnungsbau Marc Hansen, sowie Erbgroßherzog Guillaume und Erbgroßherzogin Stéphanie.

In ihrer traditionellen Eröffnungsrede machte Staatssekretärin Francine Closener deutlich, wie wichtig das "Nation Branding" für Luxemburg ist: "Über die Grenzen hinaus zeigen wir so, dass man weiter kommt, wenn mit Luxemburg gemeinsam Projekte angeht."

Dieser Gedanke, dass man "gemeinsam etwas bewirken" kann, würde sich auch im Rifkin-Projekt wiederfinden. Der Amerikaner Jeremy Rifkin wurde damit beauftragt, auszuarbeiten, wie ein zukünftiges Wirtschaftsmodell für Luxemburg aussehen könnte. Die Resultate dieses Projekts werden am 14. November in der Luxexpo vorgestellt. Closener hat die Besucher der Home&Living noch einmal daran erinnert, dass jeder zu dieser Präsentation eingeladen sei.

Lokales Handwerk unterstützen

Closener erklärte weiter, wie wichtig es sei das Handwerk und Luxemburger Betriebe zu unterstützen. Vor drei Wochen habe sie sich mit Vertretern des Luxemburger Handwerks getroffen, um über die Zukunft der Branche zu sprechen. Man habe sich dazu entschieden einen Pakt für die Handwerksbranche auf die Beine zu stellen.

Dieser Pakt bestehe aus vier Schwerpunkten: Der Förderung des Handwerks, der Vermittlung von Betrieben, der Qualität der Dienstleistungen und der Digitalisierung der Branche. 

Projekte intelligent angehen, effizient umsetzen

Weiter wies Closener darauf hin, dass Bau- und Renovierungsprojekte intelligent angegangen und effizient umgesetzt werden müssen. Denn: "Gebäude sind heutzutage für 40 Prozent unseres Energieverbrauchs und 36 Prozent des CO2 Ausstoßes verantwortlich."

Tatsächlich sei über die Hälfte der Gebäude in Luxemburg über 40 Jahre alt, deshalb spiele vor allem das Thema Renovierung aktuell eine große Rolle. Und um eine gemeinsame, passende Renovierungsstrategie entwickeln zu können, habe das Wirtschaftsministerium in den letzten 12 Monaten 200 Beteiligte aus Energie- und Baubranche zusammengebracht.

"Die meiste Arbeit ist getan", so Closener. Ende diesen Jahres soll die neue Renovierungsstrategie finalisiert werden. Indem man sich überlege, wie man Energieverbrauch und den CO2-Ausstoß reduziert und dem Handwerk und der Industrie neue Impulse gebe, könne das Land gut auf die Zukunft vorbereitet werden.

Und: Offenheit, Dynamik und Zuverlässigkeit seien die Stärken Luxemburgs, "und deshalb wollen auch so viele Partner mit uns zusammenarbeiten." Initiativen und Projekte gebe es für die Zukunft genug, jetzt heiße es nur noch: "Let's make it happen!"

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