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Erdölprodukte sind in einem Jahr 37,4 Prozent teurer geworden
Wirtschaft 05.10.2022
Statec

Erdölprodukte sind in einem Jahr 37,4 Prozent teurer geworden

Neben Erdölprodukten sind auch Lebensmittel im September wieder teurer geworden.
Statec

Erdölprodukte sind in einem Jahr 37,4 Prozent teurer geworden

Neben Erdölprodukten sind auch Lebensmittel im September wieder teurer geworden.
Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Wirtschaft 05.10.2022
Statec

Erdölprodukte sind in einem Jahr 37,4 Prozent teurer geworden

Der Verbraucherindex stieg im September um 0,3 Prozent. Insbesondere Erdölprodukte haben sich deutlich verteuert.

(lm) – Vergleicht man den September mit dem August, ist die jährliche Inflationsrate um 0,1 Prozent gestiegen: Sie beläuft sich aktuell auf 6,9 Prozent. Im September 2022 stieg der vom Statec berechnete Verbraucherindex um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Statistikamt am Mittwoch bekannt gibt. Der Aufwärtstrend sei auf den Anstieg der Erdölpreise um 2,3 Prozent innerhalb eines Monats zurückzuführen, erklären die Experten. 

In den beiden Vormonaten gehörten die Preise für Erdölprodukte dank des Tankrabatts noch zu den wenigen, die gesunken waren. Im September sah dies anders aus: Dieselfahrer zahlten im Schnitt sechs Prozent mehr. Der Preis für Benzin sank hingegen um ein Prozent. Die Heizölrechnung verteuerte sich im Vergleich zum August gleich um 7,1 Prozent. Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Erdölprodukte sogar um satte 37,4 Prozent.


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Auch der Aufwärtstrend der Lebensmittelpreise hat im September nicht nachgelassen, wenn auch der Jahresvergleich nicht so drastisch ausfällt, wie beim Erdöl (plus 9,2 Prozent im Vergleich zu September 2021). Erneut sind sie innerhalb eines Monats um 0,7 Prozent gestiegen. Insbesondere Frischgemüse (plus 12,3 Prozent) hat in nur vier Wochen deutlich zugelegt. Aber auch Eier (plus 4,5 Prozent) und Butter (plus 2 Prozent) wurden im Monatsvergleich teurer.

Reisen haben sich im Monatsvergleich vergünstigt

Weiter spielen die erhöhten Mieten (plus 0,5 Prozent) sowie die Preise für Reinigungs- und Pflegemittel (plus 1,8 Prozent) in diese Rechnung mit ein. Postdienstleistungen haben sich im September gleich um 22 Prozent verteuert. 


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