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Elon Musks Starlink soll Kreuzfahrt-Flotte online bringen
Wirtschaft 31.08.2022
Royal Caribbean Cruise Lines

Elon Musks Starlink soll Kreuzfahrt-Flotte online bringen

Die Starlink-Satellitenschüsseln sollen noch im ersten Quartal 2023 bei der gesamten Royal Caribbean-Flotte installiert sein.
Royal Caribbean Cruise Lines

Elon Musks Starlink soll Kreuzfahrt-Flotte online bringen

Die Starlink-Satellitenschüsseln sollen noch im ersten Quartal 2023 bei der gesamten Royal Caribbean-Flotte installiert sein.
Foto: Royal Caribbean Group
Wirtschaft 31.08.2022
Royal Caribbean Cruise Lines

Elon Musks Starlink soll Kreuzfahrt-Flotte online bringen

Dustin MERTES
Dustin MERTES
Das Satelliten-Internet von SpaceX gewinnt mit dem Kreuzfahrt-Riesen Royal Caribbean Cruise Lines einen weiteren Großkunden.

Der Kreuzfahrt-Gigant Royal Caribbean Cruise Lines will auf seinen Schiffen das neue Satelliten-Internet von Elon Musks Weltraum-Firma SpaceX anbieten. Die gesamte Flotte soll bis zum ersten Quartal 2023 mit dem Service ausgerüstet werden. Das Unternehmen bereibt aktuell 64 Schiffe, zehn weitere sind bestellt. Auf dem Schiff „Freedom of the Seas“ wurden die kleinen Starlink-Satellitenschüsseln bereits getestet.

Auf Twitter kündigte Elon Musk die Zusammenarbeit als „Kickass-Internetverbindung“ an. Der Kreuzfahrt-Riese bezeichnete das neue Angebot als „bahnbrechende Internetverbindung an Bord“, welche das Kreuzfahrterlebnis für alle verbessern werde.

Rund 2.800 Starlink-Satelliten (Stand August 2022) kreisen aktuell im erdnahen Orbit, mehr als 40.000 sollen es laut Elon Musk werden. Vor allem Regionen mit eingeschränkter Konnektivität sollen von den in einer Höhe von rund 550 Kilometern schwebenden Internet-Satelliten profitieren. Aktuell nutzen mehr als 400.000 Kunden den Service. 

Immer wieder steht das Starlink-Projekt in der Kritik, weil Astronomen eine Veränderung des Nachthimmels durch zu viele leuchtende Objekte befürchten. Wenn man den gesamten Himmel in 40.000 kleine Flächen unterteile, passe der Mond in jedes Quadrat viermal hinein, erklärt Radioastronom Heino Falcke im Spiegel-Interview. Theoretisch sei bei voller Starlink-Ausbaustufe dann in jedem dieser kleinen Quadrate ein Satellit und damit ein „potentieller neuer Stern“ unterwegs.

Auch Luxemburger Unternehmen setzen auf das Geschäft mit Internetverbindungen für Schiffe und Flugzeuge. Intelsat investierte im Dezember 2020 400 Millionen Dollar in das Unternehmen Gogo, um dem langfristigen Wachstumspotenzial gerecht zu werden. Auch der luxemburgische Satellitenbetreiber SES kündigte kürzlich an, auf Explora Journeys-Kreuzfahrtschiffen (Luxus-Lifestyle-Ableger der MSC Gruppe) eine schnelle Satelliten-Internetverbindung anzubieten.




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