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Einzelhandel in Rheinland-Pfalz trotzt Pandemie
Wirtschaft 17.02.2021

Einzelhandel in Rheinland-Pfalz trotzt Pandemie

Trotz Einbrüchen in einigen Bereichen schlägt sich der Einzelhandel wie hier in Trier in der Krise wacker.

Einzelhandel in Rheinland-Pfalz trotzt Pandemie

Trotz Einbrüchen in einigen Bereichen schlägt sich der Einzelhandel wie hier in Trier in der Krise wacker.
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 17.02.2021

Einzelhandel in Rheinland-Pfalz trotzt Pandemie

Die Geschäfte im Nachbarbundesland verbuchen trotz Zwangsschließungen und Lockdowns ein Umsatzplus.

(dpa) - Umsatzplus im Coronajahr 2020: Trotz zeitweise geschlossener Läden in den Einkaufsstraßen konnte der rheinland-pfälzische Einzelhandel im vergangenen Jahr ein Umsatzplus verbuchen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitgeteilt hat, lagen die Umsätze nach vorläufigen Berechnungen um 4,3 Prozent höher als 2019. Nominal – also ohne Berücksichtigung von Preiseffekten – stiegen die Erlöse um 5,6 Prozent. 

Sowohl das Geschäft mit Lebensmitteln als auch der Non-Food-Bereich verzeichneten den Statistikern zufolge ein Umsatzplus. „Real stieg der Umsatz im Handel mit Lebensmitteln um 5,6 Prozent. Aufgrund erhöhter Nahrungsmittelpreise lag der nominale Zuwachs hier bei 8,4 Prozent“, heißt es am Mittwoch in einer Mitteilung. Im Handel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsatzzuwächse demnach real mit 3,3 Prozent und nominal mit 3,4 Prozent in etwa gleichauf. „Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag 2020 um ein Prozent über dem Niveau des Vorjahres“, teilen die Statistiker weiterhin mit.


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Der Zuwachs bei dem in Vollzeit beschäftigten Personal entwickelte sich mit einem Plus von 1,7 Prozent allerdings positiver bei den Teilzeitkräften. Bei ihnen gab es ein Plus von 0,5 Prozent, heißt es aus Bad Ems. Nach Angaben des Landesamtes war die Umsatzentwicklung in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels mitnichten einheitlich. 

Ein deutliches Plus von 9,9 Prozent verbuchte etwa der – am Umsatz gemessen – bedeutendste Bereich des Einzelhandels mit Textilien, Haushaltsgeräten, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf. Dagegen sanken im ebenfalls umsatzstarken Handel mit sonstigen Gütern, dazu zählen etwa Bekleidung, Schuhe und Lederwaren, die Erlöse real um 1,9 Prozent.

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