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CGFP: „Einen Tag Homeoffice pro Woche ermöglichen“
Wirtschaft 28.07.2022
Steuerabkommen

CGFP: „Einen Tag Homeoffice pro Woche ermöglichen“

Für Grenzgänger ist seit Juli die Ausnahmeregelung beendet. Für einen Großteil der Beschäftigten im öffentlichen Sektor, die im Ausland leben, ist es komplizierter.
Steuerabkommen

CGFP: „Einen Tag Homeoffice pro Woche ermöglichen“

Für Grenzgänger ist seit Juli die Ausnahmeregelung beendet. Für einen Großteil der Beschäftigten im öffentlichen Sektor, die im Ausland leben, ist es komplizierter.
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 28.07.2022
Steuerabkommen

CGFP: „Einen Tag Homeoffice pro Woche ermöglichen“

Die Staatsbeamtengewerkschaft fordert in Sachen Home-Office eine dauerhafte Lösung mit den Nachbarländern.

(MeM) – Beschäftigte im öffentlichen Dienst profitieren nicht von den gleichen steuerlichen Bedingungen für Telearbeit wie Beschäftigte in der Privatwirtschaft. Das kritisiert die CGFP, die sich diese Woche dazu mit Finanzministerin Yuriko Backes traf. 

Wer in Deutschland lebt, wird ab dem 20. Homeoffice-Arbeitstag in Deutschland besteuert, in Belgien wurde die Obergrenze, in der Beschäftigte an ihrem Wohnsitz arbeiten, ohne dort steuerpflichtig zu sein, kürzlich auf 34 Tage erhöht, in Frankreich soll die Freigrenze von 29 Tagen auf ebenfalls 34 angehoben werden, so das Finanzministerium auf Nachfrage.

Möglichkeit zu einem Tag Homeoffice pro Woche gefordert

Für einen Großteil der Beschäftigten im öffentlichen Sektor sind die Abkommen zwischen Luxemburg und seinen drei Nachbarländern nicht anwendbar. Für sie gelten spezielle Regelungen, und sie waren deswegen auch zunächst von den bilateralen Ausnahme-Abkommen wegen der Pandemie ausgeschlossen. 


04.03.2010 Grenzgaenger, Pendler, Verkehr, Autobahn, Duedelingen, Foto: Serge Waldbillig
55 Tage für Grenzgänger
Unternehmen fordern einheitliche Regeln für Arbeitnehmer aus Belgien, Frankreich und Deutschland – und eine Ausweitung der Möglichkeit für Teletravail.

Die CGFP wiederholte am Donnerstag ihre Forderung an die Finanzministerin, mit den Nachbarländern zu verhandeln, um eine dauerhafte Lösung zu finden. Alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die die Möglichkeit dazu hätten, sollten einen Tag in der Woche von zu Hause aus arbeiten können. 

Auch für Nicht-Staatsbedienstete fordern Gewerkschaften wie der LCGB eine Vereinheitlichung der Steuer­schwelle im Einklang mit der Sozialversicherung. Das wären 55 Arbeitstage im Jahr außerhalb des luxemburgischen Hoheitsgebiets. 

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