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Ein Schuss in den Ofen
Kommentar Wirtschaft 22.09.2020
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Ein Schuss in den Ofen

An diesem Standort in der Industriezone Wolser nahe Bettemburg sollte die Joghurtfabrik eigentlich entstehen.

Ein Schuss in den Ofen

An diesem Standort in der Industriezone Wolser nahe Bettemburg sollte die Joghurtfabrik eigentlich entstehen.
Foto: Lex Kleren
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Ein Schuss in den Ofen

Pierre LEYERS
Pierre LEYERS
Kein Wunder, dass bei all den lautstarken Protesten und dem vergleichsweise lauwarmen Zuspruch der Joghurthersteller die Reißleine zieht.

Ob es wirklich schade ist, dass ein Wasserressourcenfresser wie Fage nicht nach Luxemburg kommt, sei dahingestellt, das Theater rund um Fage aber ist ein Armutszeugnis für den Standort

Kein Wunder, dass bei all den lautstarken Protesten und dem vergleichsweise lauwarmen Zuspruch der Joghurthersteller die Reißleine zieht – niemand geht gerne dorthin, wo er nicht willkommen ist. Vier Jahre Zank und Prozeduren, alles umsonst.

Der Fall Fage erinnert auffällig an die einst von der Händlerlobby verhinderte Ansiedlung des Möbelhauses Ikea, und an die geplatzten Pläne einer Steinwollfabrik ...

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Vier Jahre lang stand die geplante Joghurtfabrik von Fage symbolisch für den Widerspruch zwischen Wachstum und Nachhaltigkeit. Nun zog der griechische Molkereikonzern einen Schlussstrich – doch wie kam es eigentlich so weit?
CdP Ministère de l'Economie,Création nouvelle entreprise ,Fage. Foto:Gerry Huberty