Wählen Sie Ihre Nachrichten​

„Ebit macht frei“: VW-Chef bedauert Wortwahl

(dpa) - VW-Chef Herbert Diess hat Manager des Konzerns mit dem Satz „Ebit macht frei“ auf straffe Gewinnziele eingeschworen und sich damit Ärger eingehandelt. Diess hatte den Ausspruch im Zusammenhang mit der operativen Rendite verschiedener Konzernmarken verwendet – die Wortwahl erinnert an den Schriftzug „Arbeit macht frei“, den die Nationalsozialisten an den Toren mehrerer Konzentrationslager angebracht hatten. Am Dienstag entschuldigte sich der VW-Chef für den Satz, der bei einer internen Veranstaltung gefallen war.

„Es war in keiner Weise meine Absicht, diese Aussage in einen falschen Zusammenhang zu setzen“, sagte Diess am Mittwoch. „Dass diese Möglichkeit besteht, daran habe ich in diesem Moment nicht gedacht.“ Über die Wortwahl und die anschließende Entschuldigung hatte zuvor das „Manager Magazin“ berichtet.

„Ebit“ bezeichnet eine betriebswirtschaftliche Gewinnkenngröße (earnings before interest and taxes - Gewinn vor Steuern und Zinsen). Darauf habe sich seine Aussage bezogen, sagte Diess. „Im Volkswagen Konzern gibt es Marken mit unterschiedlich hoher operativer Rendite. Marken mit einer hohen Rendite verfügen erfahrungsgemäß über eine höhere Entscheidungsfreiheit im Konzern“, erklärte der Manager.

Heute

Kurzmeldungen International Heute um 18:30

Junge auf Schulweg erstochen: 75-Jährige unter Verdacht

(dpa) - Ein siebenjähriger Junge ist auf dem Heimweg von der Schule in der Schweizer Grenzstadt Basel erstochen worden. Als mutmaßliche Täterin stellte sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft eine 75-jährige Frau. Sie habe das Kind angegriffen, sagte sie. Die Frau wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Basel am Donnerstag mitteilte.

Die Vernehmung dauert am Nachmittag noch an, sagte ein Sprecher. Zu dem Motiv der Schweizerin konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Auch war zunächst unklar, ob die Frau den Kleinen kannte.

Der Junge war nach Angaben der Ermittler gegen 12.30 Uhr auf dem Weg nach Hause, als er auf der Straße plötzlich niedergestochen wurde. Eine Lehrerin habe das schwer verletzte Kind gefunden, und den Notarzt alarmiert. Der Junge sei im Krankenhaus notoperiert worden, aber wenig später an seinen schweren Verletzungen gestorben. Die Polizei suchte am Nachmittag noch nach Zeugen der Tat.

Neue Polizeiwagen, Polizei, Police, Poliss, Foto Lex Kleren
Kurzmeldungen Lokales Heute um 15:44

Arbeiter stürzt drei Meter in die Tiefe

(m.r.) - Auf der Baustelle der EU-Kommission in Kirchberg hat sich am Mittwochnachmittag ein Arbeitsunfall ereignet. Ein Mann war gegen 15.30 Uhr auf dem Gelände entlang des Boulevard Konrad Adenauer etwa drei Meter in die Tiefe gestürzt. Er wurde dabei verletzt - der Polizei zufolge bestehlt allerdings keine Lebensgefahr. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Weitere Ermittlungen wurden eingeleitet. 

Kurzmeldungen International Heute um 11:15

China: Explosion in Chemiewerk

(dpa) – In einem Chemiepark in Ostchina ist es zu einer Explosion gekommen. Die Feuerwehr und ein Krankenhaus in der Stadt Yancheng (Provinz Jiangsu) bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass es Verletzte gab. Von Todesopfer war zunächst keine Rede.

Die Druckwelle der Explosion am Donnerstag beschädigte Hausfassaden in der Umgebung schwer und zerstörte zahlreiche Fenster, wie auf Videoaufnahmen des Unglücks zu erkennen ist. Zu sehen ist ein großer Feuerball gefolgt von einer schwarzen Rauchsäule.

In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunfällen, weil Arbeitsvorschriften zu lasch sind oder nicht eingehalten werden. Bei einer der bisher größten Katastrophen dieser Art waren im August 2015 bei der gewaltigen Detonation eines Chemielagers im Hafen der nordostchinesischen Millionenmetropole Tianjin 173 Menschen getötet worden. Chinas Regierung hatte danach angekündigt, die Chemielager und Fabriken des Landes auf Sicherheitsrisiken prüfen zu wollen.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 11:15

Motorradfahrer bei Kollision verletzt

Am Mittwochmorgen kam es gegen 9.30 Uhr auf dem CR110  zwischen Küntzig und Grass zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Dabei wurde der Biker verletzt und musste vom Rettungsdienst aus Petingen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Feuerwehren aus Bascharage und Petingen sicherten die Unfallstelle und ließen die beschädigten Fahrzeuge abschleppen.

Kurzmeldungen Politik Heute um 09:48

Agnès Durdu wird Vorsitzende des Staatsrats

Die Regierung hat gestern der Ernennung von Agnès Durdu zur Präsidentin des Staatsrats zugestimmt. Patrick Santer wird neuer Vizepräsident. In seiner wöchentlichen Sitzung hat das Kabinett außerdem Romain Nati in seiner Funktion des Vizevorsitzenden bestätigt. Bereits am 15. Februar war Yves Wagener als neues Mitglied des Conseil d'Etat vereidigt worden. Er übernahm das Mandat von Mike Mathias, der als erster Regierungsrat ins Wohnungsbauministerium gewechselt war.

Kurzmeldungen Lokales Heute um 09:26

Führerscheinentzug nach Alkoholkontrollen in Luxemburg-Stadt

(SC) - Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft fanden in der Hauptstadt in der Nacht vom 20. auf den 21. März an drei separaten Orten Alkoholkontrollen statt: In Luxemburg-Stadt, im Zentrum und in Howald. Die Polizei bat insgesamt 122 Autofahrer, ins Alkoholtestgerät zu blasen, unabhängig davon, ob sie Anzeichen von Trunkenheit zeigten oder nicht.

Die Ergebnisse der Alkoholkontrolle waren für neun Verkehrsteilnehmer dann wohl doch eher ernüchternd: Bei ihnen fiel der Alkoholtest positiv aus. Fünf Strafverfahren wurden eingeleitet und vier Fahrer mussten Strafe zahlen. Ein Fahrer musste seinen Führerschein direkt vor Ort an die Polizei abgeben.

Gegen 22.30 Uhr fiel in der Juddegaass in Kehlen außerdem ein Autofahrer auf, der inmitten der Fahrbahn über beide Fahrspuren fuhr. Eine Polizeistreife stoppte den Fahrer daraufhin und stellte fest, dass er unter zu hohem Alkoholeinfluss unterwegs war. Gegen den Fahrer wurde Strafanzeige erstattet und sein Führerschein wurde eingezogen. 

Gegen Mitternacht fiel einer Polizeistreife auf der Autobahn A4 ein weiterer Autofahrer durch seine Fahrweise auf. Das Auto wurde gestoppt, und gegen den Fahrer wurde Strafanzeige erstattet. Seinen Führerschein war er auch los.

Kurzmeldungen International Heute um 08:26

Explosion in Kabul

(dpa) - In der afghanischen Hauptstadt Kabul sind bei mehreren Explosionen am Neujahrstag des Landes mindestens sechs Menschen getötet worden. Weitere 23 seien verletzt worden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums, Wahidullah Mayar, am Donnerstag. Allerdings war unklar, was die Explosionen verursachte. Einem Polizeisprecher zufolge waren es drei Minen, die im Bezirk Kart-e Sachi platziert worden waren. Das Verteidigungsministerium hingegen schrieb auf Twitter von Raketenbeschuss.

In dem Viertel im Westen Kabuls liegt der sogenannte Blaue Schrein, eine schiitische Moschee, an der alljährlich Neujahrsfeierlichkeiten stattfinden. Islamisten halten das Fest für einen heidnischen Brauch.

Bisher bekannte sich niemand zu dem Angriff. Im Vorjahr hatte die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen Selbstmordanschlag am Neujahrstag in diesem Viertel für sich reklamiert. Der Attentäter habe Feiernde bei der Moschee angreifen wollen, hieß es damals. Es kamen mindestens 31 Menschen ums Leben.

Afghanistan feiert immer um den 20. März „Nauros“, den Beginn des neuen afghanischen Jahres. Unter vielen Afghanen ist es ein sehr beliebtes Familienfest. Sie besuchen sich gegenseitig zu Hause, picknicken in Parks und kommen auf Plätzen vor Moscheen zu Tausenden zusammen für Gebete und Gespräche.

Der afghanische Präsident und weitere führende Politiker feiern jährlich in der nördlichen Stadt Masar-i-Scharif. Als sich die Explosion in Kabul ereignete, hatten sich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen Tausende Menschen in Masar-i-Scharif für die Neujahrsansprache des Präsidenten Aschraf Ghani versammelt.

„Möge dieses Jahr das Jahr des Friedens und der Wahlen sein“, sagte Ghani. Am Mittwoch hatte die Unabhängige Wahlkommission die afghanische Präsidentschaftswahl ein zweites Mal, nun auf den 28. September, verschoben. Ghani, der für seine Wiederwahl kandidiert, sagte, er respektiere die Entscheidung der Unabhängigen Wahlkommission. „Eine weitere Verschiebung aber werden wir nicht akzeptieren.“

Der Präsident nahm in seiner Ansprache auch indirekt Bezug auf Spannungen zwischen den USA und der Regierung in Kabul. Kabul fühlt sich angesichts der Direktgespräche, die Washington mit hochrangigen Taliban zur politischen Lösung des Konflikts führen, an den Rand gedrängt und von den Verhandlungen ausgeschlossen. „Wir wollen Frieden, aber wir wollen dauerhaften Frieden und nicht einen, der nach Blut riecht“, sagte er. Kabul hatte in den vergangenen Monaten immer betont, ein langfristiger Frieden sei nur möglich, wenn die Regierung einbezogen werde.

Gestern

900.00 Euro Schaden bei Kirchenbrand in Paris

(KNA) Der Brand in der bekannten Pariser Kirche Saint-Sulpice hat einen Schaden von 900.000 Euro verursacht. "Kultobjekte wurden bei dem Brand nicht beschädigt", sagte der für die Kirche zuständige Priester Jean-Loup Lacroix der französischen Zeitung "Le Point". Er sehe zudem in dem Feuer keinen "antireligiösen Angriff". Die Polizei untersucht derzeit noch die Ursachen des Brandes. Einige französische Politiker hatten zuvor von einem weiteren antichristlichen Vorfall gesprochen. Seit Jahresbeginn waren mehrere Kirchen in Frankreich geschändet worden. 

Die im Zentrum von Paris gelegene Kirche Saint-Sulpice aus dem 17. und 18. Jahrhundert wird pro Jahr von einer Million Menschen besucht. Die katholische Pfarrkirche im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Pres wurde von einigen französischen Adelsfamilien als Grabstätte gewählt. In der Krypta ist zudem der Komponist und langjährige Organist von Saint-Sulpice, Charles Marie Widor, bestattet. Der Dichter Heinrich Heine heiratete dort. Aus dem Priesterseminar und der Schule von Saint-Sulpice gingen führende Köpfe der Französischen Revolution hervor.

Kurzmeldungen Lokales 20.03.2019

Auto kollidiert auf A7 mit Lastwagen

(jt/m.r.) - Auf der Autobahn A 7 ist am Mittwoch gegen 16 Uhr vor dem Tunnel Grouft ein Auto mit einem Lastwagen kollidiert. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Während der Räumungsarbeiten musste die Autobahn auf dem Streckenabschnitt zwischen Waldhof und Lorentzweiler in Richtung Norden gesperrt werden. Die Sperrung besteht allerdings nicht mehr.

Kurzmeldungen Panorama 20.03.2019

Erste "Gottschalk liest?"-Ausgabe im Fernsehen

(dpa) - Moderator Thomas Gottschalk (68) hat seine neue Karriere als Literaturexperte gestartet. Am späten Dienstagabend zeigte das Bayerische Fernsehen die erste Episode der Büchersendung „Gottschalk liest?“. 

Gottschalk hatte zuvor fleißig die Werbetrommel gerührt - wenn auch wohl nicht ganz freiwillig. Am Vortag war bekannt geworden, dass er sich nach 47 gemeinsamen Jahren von seiner Ehefrau Thea getrennt hat. Anmerken ließ er sich davon bei der Sendung, die bereits Anfang des Monats in Augsburg aufgezeichnet worden war, allerdings nichts. 

In Augsburg schließe sich der Kreis, sagte Gottschalk zu Beginn. Denn in Augsburg habe Frank Elstner ihm einst „Wetten, dass..?“ übertragen. Ein Sofa gab es zwar auch bei „Gottschalk liest?“ - dort nahmen die Literatur-Stars Sarah Kuttner, Ferdinand von Schirach und Vea Kaiser Platz sowie der Fotograf Daniel Biskup Platz.

Kurzmeldungen Panorama 20.03.2019

Abschleppwagen stoppt unternehmungslustiges Auto

(dpa/lrs) - Der Fahrer eines Abschleppwagens hat ein in Koblenz führerlos rollendes Auto gestoppt und so wohl einen schlimmeren Unfall verhindert. Dem Fahrer war der Wagen ohne Fahrer entgegengekommen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er stoppte das Auto, indem er frontal auf den Wagen auffuhr. 

Selbstständig gemacht hatte sich das Auto, nachdem der Fahrer es wegen eines technischen Defekts auf einem unbefestigten Seitenstreifen abgestellt hatte. Das Auto rollte los, die Beifahrerin konnte noch aus dem Wagen aussteigen, hieß es. Niemand wurde laut Polizei verletzt, nur das Auto sei leicht beschädigt. 

Kurzmeldungen Lokales 20.03.2019

Trier gibt sich Aktionsplan zur Nachhaltigkeit

Als erste Stadt in Rheinland-Pfalz hat sich die Kommune einen entwicklungspolitischen Aktionsplan gegeben, mit dem die 17 Ziele der Vereinten Nationen (UN) zur Nachhaltigkeit umgesetzt werden sollen. „Unsere Erde ist eine "Limited Edition": Wir sind in der Verpflichtung, diese Erde zu erhalten, denn weder die Natur noch die Menschheit wird einfach auf einen anderen Planeten umziehen können“, sagte der Trierer Oberbürgermeister Wolfram Leibe am Mittwoch zum Start des Programms. Seiner Kenntnis nach ist der Aktionsplan auch bundesweit einmalig.

Der Aktionsplan Entwicklungspolitik umfasst 193 Maßnahmen, die die Stadt mit Bürgern, Verbänden und Institutionen über die vergangenen zwei Jahre entwickelt hat. Sie reichen von der Einführung eines Becherpfand-Systems über die Aufstellung von Sammelvorrichtungen für Pfandflaschen an öffentlichen Mülleimern und weiteren Handysammelboxen bis hin zu Bürgerpatenschaften für Bäume und Beete.

Schulen und öffentliche Einrichtungen werden mit Leitungswasserspendern ausgestattet, Snack-Automaten mit fairen Produkten aufgestellt und Mitarbeiter der Stadtverwaltung bekommen Dienst-Fahrräder. Die Umsetzung des Plans wurde im Januar im Stadtrat einstimmig beschlossen. „Natürlich können wir als Stadtverwaltung Trier nicht die Welt retten, aber es geht darum, dass wir unseren kleinen Teil dazu beisteuern.“ Der Plan sollte am Abend feierlich eröffnet werden.

Kurzmeldungen Lokales 20.03.2019

Fußgänger in Rodange angefahren

(TJ) - Kurz vor 8 Uhr wurde in Rodange eine Person von einem Auto angefahren. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs. Der Notarzt aus Esch/Alzette wurde zum Unfallort bestellt, nach einer Erstversorgung konnte der Verletzte von den Sekuristen aus Petingen ins Krankenhaus gefahren werden. Die Einsatzzentren aus Petingen und Niederkerschen waren ebenfalls im Einsatz.

Kurz nach 10 Uhr verunfallte in der Rue Zinnen in Düdelingen ein Wagen, wobei ebenfalls eine Person verwundet wurde. In diesem Fall waren der lokale Rettungsdienst und die Feuerwehr im Einsatz.

Vorgestern

Leistenbruch: Berlusconi im Krankenhaus

(dpa) - Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist wegen eines Leistenbruchs operiert worden. Der „kleine chirurgische Eingriff“ sei gut verlaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend, unter Berufung auf Berlusconis Partei Forza Italia. Der 82-Jährige werde ein paar Tage benötigen, um sich von der Operation zu erholen und könne nicht an Wahlkampfveranstaltungen in Basilikata teilnehmen, hieß es.

„Ich habe mit Silvio Berlusconi gesprochen und ihm gute Besserung gewünscht“, erklärte Italiens Innenminister Matteo Salvini.

Der Mailänder Multimillionär ist bereits seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen. 2016 musste er am Herzen operiert werden. Bei dem Eingriff erhielt er eine neue Herzklappe.


Kurzmeldungen Lokales 19.03.2019

Arbeiter verletzt sich schwer am Bein

(m.r.) - In Grevenmacher hat sich am Dienstag entlang der Route du Vin ein Arbeitsunfall ereignet. Beim Ausladen eines Lieferwagens ist gegen 9.30 Uhr das Bein eines Mannes zwischen dem Fahrzeug und einer Mauer eingeklemmt worden. Er erlitt schwerere Verletzungen am Bein und musste vor Ort von einem Notarzt behandelt werden. Anschließend wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus gebracht. 

Falscher Bombenalarm bei EU-Kommission

Am Dienstagmorgen wurde im Gebäude der EU-Kommission in Brüssel Bombenalarm ausgelöst. Rund 40 Sicherheitskräfte durchsuchten vor Ort das Gebäude. Zudem wurde ein Sicherheitsperimeter eingerichtet und das EU-Viertel wurde während zwei Stunden komplett abgeriegelt. Der Bombenalarm wurde um kurz nach 13 Uhr wieder aufgehoben.

Der Alarm kam einen Tag vor einem geplanten EU-Gipfel in der belgischen Hauptstadt. Der Geschäftsführer der Firma G+, in der der verdächtige Anruf einging, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP er halte die Bombendrohung für nichts weiter als einen "schlechten Witz".

Lieferengpass: Winzern gehen die Flaschen aus

(dpa) - Nach der reichen Ernte im vergangenen Herbst ist es bei der Belieferung von deutschen Winzern mit Glasflaschen zu Lieferengpässen gekommen. Allenthalben höre man diese Klagen, sagte Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut in Bodenheim bei Mainz. Es sei allerdings nicht die Erntemenge allein, die zu dieser Situation geführt habe, heißt es beim Flaschen-Großhändler Wittmer GmbH in Kirrweiler (Rheinland-Pfalz).

„Die Nachfrage nach Glas wird allgemein größer, viele Getränkekonzerne gehen vom PET-Kunststoff zurück auf Glas“, sagte Wittmer-Geschäftsführer Sascha Wlodarczyk. Der zusätzliche Bedarf am Markt könne von den vorhandenen Kapazitäten nicht abgedeckt werden. Ähnlich wird die Situation beim Kellereiartikel-Händler Klein im fränkischen Kitzingen eingeschätzt: „Die Glashütten sind einfach leer.“


Kurzmeldungen Lokales 19.03.2019

Vier Verletzte bei Unfällen am Dienstagmorgen

(jt) - Am Dienstagmorgen kam es in Luxemburg zu mehreren Unfällen im Straßenverkehr. In Mamer und Grevenmacher wurden zwei Fußgänger von Fahrzeugen umgestoßen, wie die Einsatzzentrale 112 meldet. Die Unfälle ereigneten sich um 6.18 Uhr beziehungsweise um 9.32 Uhr. In Esch/Alzette kollidierte um 7.37 Uhr ein Auto mit einem Motorrad – auch hier wurde eine Person verletzt. Auf der Autobahn A1 in Richtung Luxemburg knallten im Umkreis der Hauptstadt um kurz vor 8 Uhr zwei Autos zusammen. Auch hier musste ein Verletzter von den Rettungskräften versorgt werden.

Salvini verbietet Schiff mit Migranten Anlegen in Italien

(dpa) - Italiens Innenminister Matteo Salvini verweigert erneut einer Hilfsorganisation mit geretteten Migranten an Bord das Anlegen in Italien. Das Schiff „Mare Jonio“ der Organisation Mediterranea Saving Humans hatte im Mittelmeer 49 Menschen gerettet und wartete am Dienstag vor der italienischen Insel Lampedusa auf eine Erlaubnis zur Hafeneinfahrt. Doch Salvini will die Migranten nicht in Italien. „Die Häfen waren und sind geschlossen“, twitterte der Chef der rechten Lega.

Gleichzeitig veröffentlichte das Innenministerium Richtlinien für die Seenotrettung. Ein Verstoß gegen diese Regeln könnte als Begünstigung von Menschenhandel gelten, hieß es in dem Papier.

Das italienische Seenotrettungsprojekt Mediterranea, an dem auch die deutsche Sea-Watch und andere NGOs beteiligt sind, hatte erklärt, die Migranten vor der libyschen Küste aufgenommen zu haben. Sie seien auf einem Schlauchboot gewesen, in das schon Wasser gelaufen sei. Die „Mare Jonio“ fährt unter italienischer Flagge.

Die populistische Regierung in Rom aus Fünf-Sterne-Bewegung und Lega hat seit ihrem Amtsantritt im Sommer letzten Jahres mehrmals Schiffen mit Migranten die Einfahrt nach Italien verweigert. Die Schiffe waren dann teils Wochen auf dem Mittelmeer blockiert.

Kurzmeldungen Lokales 19.03.2019

Heiderscheid: Brand auf Camping

(mth) - Auf einem Campingplatz in Heiderscheid ist es in der Nacht zum Dienstag zu einem Brand gekommen. Ein Chalet auf dem Platz war aus bisher unbekannten Gründen in Brand geraten. Zwei Personen wurden verletzt.

Im Einsatz waren Rettungskräfte aus der gesamten Region.