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Drastischer Gewinnrückgang bei SES
Wirtschaft 27.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Drastischer Gewinnrückgang bei SES

Trotz Gewinnrückgang zeigt sich SES-Chef Steve Collar mit dem Ergebnis für 2018 zufrieden.

Drastischer Gewinnrückgang bei SES

Trotz Gewinnrückgang zeigt sich SES-Chef Steve Collar mit dem Ergebnis für 2018 zufrieden.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 27.02.2019 Aus unserem online-Archiv

Drastischer Gewinnrückgang bei SES

Marco MENG
Marco MENG
Satellitenbetreiber SES verzeichnet im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang beim Gewinn.

Der Luxemburger Satellitenbetreiber SES verzeichnete im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang beim Gewinn. Zwar ist 2018 der Umsatz nur um 1,2 Prozent gegenüber 2017 gesunken (bei konstanten Wechselkursen wäre er sogar um 1,7 Prozent gestiegen), aber der operationelle Gewinn ist im letzten Geschäftsjahr auf 391 Millionen Euro von 610 Millionen im Jahr zuvor zurückgegangen. Das ist ein Minus um 36 Prozent.

Der Nettogewinn lag letztes Jahr bei 292 Millionen Euro, ein Einbruch um 50 Prozent gegenüber 2017, als unterm Strich ein Nettoüberschuss von 596 Millionen Euro stand.

Gut lief das Geschäft der Sparte Networks, der 7,7 Prozent zulegte, während das Videogeschäft einen Rückgang von vier Prozent hatte. Für 2020 senkte das Unternehmen den Ausblick für das Videogeschäft und setzt auf Wachstumsschub durch das Geschäft Netzwerke.

Steve Collar, Präsident und CEO von SES, spricht mit Blick auf das Geschäftsergebnis laut Mitteilung: "2018 war ein gutes Jahr für SES. Wir haben ein Umsatzwachstum erzielt und unsere Umsatzprognose übertroffen, nachdem wir ein außergewöhnlich starkes Jahr für SES Networks hinter uns haben.“

Der starke Fokus auf Cashflow und Kostenkontrolle, der 2018 begann, soll sich 2019 fortsetzen und beschleunigen. Als Ausblick für 2019 gibt SES 1,975 bis 2,040 Milliarden Euro für den Konzernumsatz und 1,220 bis 1,265 Milliarden Euro für das Konzern-EBITDA (ohne einen Restrukturierungsaufwand) an.

Seine Nettoverschuldung hat der Konzern im vergangenen Jahr um 202,5 Millionen Euro (5,5 Prozent) auf 3,476 Milliarden Euro reduziert.


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