Ein Datenleck bei einem Verwalter von Briefkastenfirmen, die Kanzlei Mossack Fonseca in Panama, bringt nach Recherchen internationaler Medien Spitzenpolitiker und Sportstars in Erklärungsnot, die Offshore-Geschäfte getätigt haben sollen.
Das Leak der Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama umfasste 11,5 Millionen Dokumente. Luxemburg ist eines jener Länder, die am häufigsten darin auftauchten. Der Finanzminister äußert sich heute im Parlament zu den Verstrickungen in den Skandal um Offshorefirmen.
Neben zahlreichen Banken des Finanzplatzes finden sich auch knapp 50 Luxemburger Anwaltskanzleien in den „Panama Papers“. Was aber der Präsident der Anwaltskammer und Betroffene wie etwa Laurent Mosar völlig normal finden.
Am 26. April schrieb die Zeitung "Le Soir" über Verbindungen des CSSF-Generaldirektors Claude Marx und Offshore-Strukturen. Marx stritt ab, in seiner Zeit bei der Bank HSBC eine Funktion in einer Offshore-Struktur gespielt zu haben. Die neuen Daten deuten auf eine zumindest passive Rolle hin.
Die Berichte über Hunderttausende Briefkastenfirmen haben die globale Finanzwelt erschüttert. Nun gehen die Informationen frei ins Internet. Jeder soll sich in den Datenmengen ein Bild der Geschäfte von Firmen, Stiftungen und Treuhandfonds machen können.
Avant même la parution des documents de l'ICIJ ce lundi, l'on prend la mesure de l'industrialisation de l'offshore par la place financière luxembourgeoise.
Gut drei Wochen nach den Enthüllungen der „Panama Papers“ über hunderttausende Briefkastenfirmen haben Deutschland und Panama verabredet, über einen bilateralen Austausch von Steuerinformationen zu verhandeln.
Energiedrinks halfen den Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier die Recherche im "größten Leaks aller Zeiten" zu bewältigen. Doch ihr Buch zu den „Panama Papers“ kratzt lediglich an der Oberfläche der Offshore-Welt und zeigt damit die Grenzen des Leak-Journalismus.
Die „Panama Papers“ haben das kleine Land in Mittelamerika in kein gutes Licht gerückt. Jetzt zeigt sich die Regierung bereit, bei der Bekämpfung von Steuerflucht stärker mitzuziehen.
In seinem jährlichen Sprechstunden-Marathon beantwortete Kremlchef Putin 80 Fragen seiner Bürger. An den Enthüllungen aus den „Panama Papers“ hegte er Zweifel.
Die Anwaltsfirma war an der Gründung zahlreicher Offshore-Firmen beteiligt. In den „Panama Papers“ werden ihre Rechtsexperten schwer belastet. Nun lässt die Staatsanwaltschaft prüfen, ob die Kanzlei in illegale Geschäfte verwickelt ist.
Mit einem Untersuchungsausschuss will das Europäische Parlament den in den „Panama-Papieren“ offengelegten Transfer von Geld in Briefkastenfirmen und mögliche Steuervergehen aufklären.
Der britische Premierminister David Cameron musste sich am Montag heftige Anfeindungen aus dem Oppositionslager gefallen lassen. Hintergrund sind seine früheren Offshore-Geschäfte.
Der britische Premierminister David Cameron hat angekündigt, härter gegen Steuerflucht vorzugehen. Am Montagnachmittag will er vor das Parlament treten. Dabei muss Cameron auch mit kritischen Fragen zu seiner eigenen Steuererklärung rechnen.
Panama macht seit Sonntag weltweit Schlagzeilen. Auch die Luxemburger Justiz musste sich in einem Fall, bei dem es um Waffen, Geld und Macht ging, mit Firmengeflechten in dem mittelamerikanischen Land befassen. Ein Wirtschaftskrimi der mit einem Mordversuch endete.
Nach vielem Hin und Her ist Islands Ministerpräsident Sigmundur David Gunnlaugsson nun doch zurückgetreten. Ruhe kehrt im Land aber nicht ein, denn die Opposition will die Regierung stürzen.
Panama kritisiert die Drohung Frankreichs, das mittelamerikanische Land wegen der „Panama Papers“-Enthüllungen wieder auf die Schwarze Liste der Steuerparadiese zu setzen.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die Untersuchungen der Schweizer Bundesanwaltschaft wegen möglicherweise zweifelhafter Geschäfte in seiner Zeit bei der UEFA begrüßt.
Verwirrung in Island: Tritt Ministerpräsident David Gunnlaugsson nun zurück oder nicht? In einer Pressemitteilung seines Büros heißt es, er gebe das Amt nur zeitweise ab.
Im Jahr 2012 versicherte die „Société Générale“, keine Tätigkeit in Steueroasen zu haben. Informationen der Zeitung „Le Monde“ und der Sendung „Cash Investigation“ widersprechen dem.
Durch die sogenannten "Panama Papers" gerät offenbar auch der neue FIFA-Chef Gianni Infantino in Erklärungsnot. Der 46-Jährige soll in seiner Zeit beim Europa-Verband UEFA in dubiose Geschäfte mit einer Briefkastenfirma verstrickt gewesen sein.
Deutsche Banken müssen sich nach den Enthüllungen über Briefkastenfirmen in Steueroasen auf kritische Fragen von Behörden einstellen. Sie sollen bei den umstrittenen Offshore-Geschäften eine Schlüsselrolle gespielt haben. Oft führte der Weg über Luxemburg.
Nach den Enthüllungen der „Panama Papers“ tritt Islands Regierungschef Sigmundur David Gunnlaugsson zurück. Seine Fortschrittspartei schlug am Dienstag den Vizeparteichef Sigurður Ingi Jóhannsson als neuen Ministerpräsidenten vor.
Les "Panama Papers" révèlent que la banque française a participé à la création de 979 sociétés dans des "paradis fiscaux", une majorité depuis sa filiale luxembourgeoise.
12.000 Menschen haben sich am Montag in Reykjavik versammelt, um ihrem Ärger über die Offshore-Geschäfte des isländischen Premiers Sigmundur Gunnlaugsson Luft zu machen.
Der Chef einer Kommunikationsagentur, die Aufgaben für den französischen rechtsextremen Front National (FN) übernahm, soll Offshore-Gesellschaften eingesetzt haben, um Geld unbemerkt vom Fiskus in Asien anzulegen. Dies berichtet "Le Monde". Der FN nimmt sich derweil Luxemburg vor.
Ein Luxemburger Bankkonto mit einer Panama-Briefkastenfirma: Dieses Produkt des Finanzplatzes war lange Zeit ein Mittel, um Ruhe vor den Steuerbehörden zu haben. Das Ende des Bankgeheimnisses ließ es außer Mode kommen. Die "Panama Papers" offenbaren nun die Versäumnisse der Vergangenheit.
Depuis ses bureaux luxembourgeois, le cabinet juridique au cœur du scandale «Panama Papers» aiguille ses clients. Des clients sur qui il renvoie la responsabilité en cas de fraude.
Die Berichte über Briefkastenfirmen der Mächtigen und Reichen sind
wie ein Lauffeuer um die Welt gegangen. In mehreren Ländern haben Untersuchungen begonnen.
Wer nutzte die Dienste der Kanzlei Mossack Fonseca in Panama für Offshore-Geschäfte? Dazu gehören nach Recherchen internationaler Medien Fußballstar Messi, ein Putin-Vertrauter und der isländische Regierungschef.
Selon le consortium de journalistes ICIJ, quatre établissements de crédit luxembourgeois figurent parmi les dix (au monde) faisant le plus appel aux sociétés écrans.
Die brisanten Daten zu Finanzgeschäften bekannter Persönlichkeiten in Steueroasen sind auch von dem Internationalen Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ) ausgewertet worden. Das ICIJ wurde 1997 als Projekt des „Center for Public Integrity“ (CPI) gegründet.
Die Kanzlei Mossack Fonseca aus Panama bietet die Gründung und Verwaltung von Offshorefirmen an. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen über 500 Mitarbeiter auf der ganzen Welt.
Panama ist einer der wichtigsten Finanzplätze in Lateinamerika. Ein äußerst liberales Bankengesetz hat zahlreiche Kreditinstitute nach Mittelamerika gelockt. Derzeit sollen etwa 90 Banken Einlagen in Höhe von rund 65 Milliarden US-Dollar verwalten.
Ein Blick in Panamas Handelsregister zeigt: Dutzende Luxemburger Anwälte tauchen als Verwalter von Offshore-Firmen auf. Die Liste der beteiligten Personen liest sich wie ein "Who is Who" der heutigen Anwaltskammer.