DLWI

Auf die Zukunft

Die Jahrespressekonferenz der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftsinitiative fand am Donnerstag statt.
Die Jahrespressekonferenz der Deutsch-Luxemburgischen Wirtschaftsinitiative fand am Donnerstag statt.
Foto: Lex Kleren

(mbb) - Deutschland ist der erste Handelspartner Luxemburgs. Der Export von Gütern und Dienstleistungen vom Großherzogtum nach Deutschland umfasst einen Wert von 18,4 Milliarden Euro.

Angesichts dieser Tatsache ist eine Interessengemeinschaft wie die Deutsch-Luxemburgische Wirtschaftsinitiative (DLWI) eine privilegierte Anlaufstelle für deutsche Unternehmen, die am Luxemburger Wirtschaftsleben interessiert sind. Seit bereits sieben Jahren fördert die DLWI die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Luxemburg und bietet eine Plattform zum fachlichen Informationsaustausch und zum Netzwerkausbau an.

„Die Beziehung zur DLWI könnte von Seiten der Botschaft kaum besser sein“, sagte der deutsche Botschafter Dr. Heinrich Kreft. „Die DLWI ist ein wichtiger Teil des Gesichtes Deutschlands hier in Luxemburg. Aber nichts ist so gut, dass es nicht noch besser sein könnte. Daran werden wir in den nächsten Monaten noch arbeiten.“

Ein volles Programm

Im vergangenen Jahr wurde eine Reihe an Veranstaltungen von der DLWI organisiert. „Wir wollen sichtbarer werden und auch Luxemburg in seiner wirtschaftlichen Vielfalt zeigen“, erklärte Ralf Britten, der Präsident der DLWI bei der Jahrespressekonferenz. Rund 500 Gäste haben an den verschiedenen Veranstaltungen im Jahr 2017 teilgenommen. Im kommenden Jahr sollen weitere Veranstaltungen stattfinden, unter anderem um relevante Themen für Luxemburg zu besprechen, wie etwa die Digitalisierung oder die Kreislaufwirtschaft.

Die DLWI hat in einem Jahr zwölf neue Mitglieder gewonnen, was die gesamte Mitgliedschaft auf 130 bringt. „Das ist eine erfreuliche Entwicklung“, sagte Uwe Krönert, Vizepräsident der DLWI. „Sie gibt uns auch die finanziellen Rahmenmöglichkeiten um mehr tun zu können.“ Trotz der zunehmenden Bedeutung der DLWI besteht keine Konkurrenz zur Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer (AHK debelux), so Britten. „Unsere Aktivitäten ergänzen sich. Es besteht Interesse eine Kooperation aufzubauen. Wie wir zusammenarbeiten können, wird die Zukunft zeigen.“