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Die Zukunft der Luxexpo liegt in Kirchberg
Wirtschaft 01.07.2021 Aus unserem online-Archiv
Jetzt offiziell

Die Zukunft der Luxexpo liegt in Kirchberg

Luxexpo The Box bleibt am bisherigen Standort, braucht aber mehr Platz.
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Die Zukunft der Luxexpo liegt in Kirchberg

Luxexpo The Box bleibt am bisherigen Standort, braucht aber mehr Platz.
Foto: Alain Piron
Wirtschaft 01.07.2021 Aus unserem online-Archiv
Jetzt offiziell

Die Zukunft der Luxexpo liegt in Kirchberg

Jean-Michel HENNEBERT
Jean-Michel HENNEBERT
Nach mehrjährigem Hin und Her wird das Kongresszentrum an seinem jetzigen Standort bleiben. Das bestätigte die Regierung am Donnerstag.

Luxexpo the Box bleibt in Kirchberg. Während es in den letzten Jahren viele Spekulationen über einen möglichen Umzug gab, wurden diese jetzt von Lex Delles (DP) und François Bausch (Déi Gréng) ausgeräumt, die am Donnerstag bestätigten, dass das Kongress- und Ausstellungszentrum „am jetzigen Standort“ bleiben wird.

Der Mittelstandsminister und der Minister für öffentliche Arbeiten sehen in der Zukunft aber tiefgreifende Veränderungen auf die Luxexpo zukommen, die „neu gestaltet und an die spezifischen Bedürfnisse professioneller Veranstaltungen angepasst“ werden muss. Das bedeutet eine komplette Umwandlung des Geländes, das derzeit eine Fläche von etwa 100.000 Quadratmetern umfasst - zu wenig.

Mehr Platz nach oben

Die Lösung soll ein Turm darstellen, wie in Hongkong oder Seattle, und so wie es sich Raymond Schadeck und Morgan Gromy, Vorstandsvorsitzender und General Manager von Luxexpo the Box, schon lange gewünscht haben. Auf Nachfrage von wort.lu/fr am Donnerstag machte Gromy keinen Hehl aus seiner Erleichterung über eine Entscheidung, „auf die wir seit einiger Zeit gewartet haben, auch wenn 2028 noch weit weg scheint“.


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Er sei „zu 100 %Prozent zufrieden mit der getroffenen Entscheidung, die nicht nur unsere direkten Bedürfnisse, sondern auch unser direktes Umfeld und unser Ökosystem berücksichtigt“, so der Geschäftsführer. Die neue Version des Kongresszentrums wird nicht am Rande des Stadtteils liegen, sondern durch die Schaffung eines neuen gemischten Viertels, in dem neue Wohnungen und Geschäfte entstehen, in den Stadtteil integriert. Diese städtebauliche Neugestaltung ist Teil des Wunsches, das Geschäftsviertel bis 2040 in einen "echten Stadtteil" zu verwandeln.

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