Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die Preise steigen, das Angebot sinkt
Wirtschaft 2 Min. 12.07.2021
Immobilien in Luxemburg

Die Preise steigen, das Angebot sinkt

Schlechte Nachrichten für potenzielle Käufer: Der Trend setzt sich fort.
Immobilien in Luxemburg

Die Preise steigen, das Angebot sinkt

Schlechte Nachrichten für potenzielle Käufer: Der Trend setzt sich fort.
Foto: Chris Karaba
Wirtschaft 2 Min. 12.07.2021
Immobilien in Luxemburg

Die Preise steigen, das Angebot sinkt

Der Anbieter Immotop hat die Entwicklung der Preise zwischen 2020 und 2021 analysiert.

(mab) - Laut einer Analyse von Immotop.lu sind die Immobilienpreise auf der Plattform zwischen dem ersten Halbjahr 2020 und dem ersten Halbjahr 2021 erneut gestiegen. 

Im Median kostete eine Immobilie (Haus oder Apartment) im Großherzogtum im ersten Halbjahr 2021 rund 842.000 Euro oder 6.137 Euro pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2020 waren es noch 807.746 Euro oder 5.492 Euro pro Quadratmeter.

Der Preis für Häuser und Wohnungen stieg demnach in einem Jahr um 4,2 Prozent und um 11,7 Prozent in Bezug auf den Quadratmeterpreis.  

Gleichzeitig sank das Angebot von Wohnungen und Häusern im ganzen Land um 31,4 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr. Die Stadt Luxemburg erlebte den gleichen Trend und registrierte knapp elf Prozent weniger Verkaufsanzeigen für Häuser und sogar bis zu 42 Prozent weniger Angebote für Wohnungen. 

Preise steigen in der Hauptstadt weniger stark

Ein Haus außerhalb von Luxemburg-Stadt kostet heute im Median 1.020.000 Euro, das sind 5.465 Euro pro Quadratmeter. Ein Haus in Luxemburg-Stadt kostet dagegen 1.557.500 Euro oder 9.023 Euro pro Quadratmeter. In der ersten Hälfte des Jahres 2020 betrug der Preis für ein Haus im Land noch 945.000 Euro oder 5.961,54 Euro pro Quadratmeter und 1.577.265 Euro oder 8.952,57 Euro pro Quadratmeter in der Hauptstadt. 


Wi , Wincheringen  , Immobilienpreise in der Grenzregion / Luxemburger ziehen nach Deutschland Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
Die Flucht der Luxemburger über die Grenze
Aufgrund der hohen Wohnungspreise zieht es immer mehr Luxemburger ins deutsche Grenzgebiet.

Der Medianpreis pro Quadratmeter ist damit bei Häusern auf dem gesamten Territorium um 7,9 Prozent gestiegen, in Luxemburg-Stadt ist der Preis dagegen „nur“ um 0,8 Prozent gestiegen. 

Der Medianpreis für eine Wohnung liegt für das ganze Land betrachtet bei 642.900 Euro oder 7.145 Euro pro Quadratmeter. Eine Wohnung in Luxemburg-Stadt kostet dagegen 860.000 Euro, das sind 11.626 Euro pro Quadratmeter. Der Medianpreis pro Quadratmeter ist damit bei Wohnungen im ganzen Land um 19,9 Prozent gestiegen und um 1,5 Prozent in der Hauptstadt. 

Spitzenreiter 

In Luxemburg-Stadt sind die Preise also angezogen, im ganzen Land aber geradezu explodiert. So zeigt sich auch, was manchen überraschen könnte: Bartringen und Mamer sind teurer als die Hauptstadt, wenn man diese als Ganze betrachtet. In Bartringen beträgt der Medianpreis für den Quadratmeter 12.867,44 Euro. Das ist ein Anstieg von fast 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Mamer kostet der Quadratmeter aktuell 12.731,48 Euro, was ein Anstieg von 70 Prozent ist. In Luxemburg-Stadt liegt der Preis pro Quadratmeter bei 11.944,71 Euro, in einzelnen Vierteln aber deutlich darüber: In Kirchberg holt der Quadratmeter den Spitzenwert von 16.975,56 Euro.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die Ansprüche der Kundschaft sind seit geraumer Zeit höher, auch das Grundverständnis, wie eine Bank die Dienstleistung zu erbringen habe.
Die Zahl der Institute, die sich schwerpunktmäßig mit den vermögenden Privatkunden beschäftigt, schrumpft permanent.
Caritas Sozialalmanach
Die Caritas legt wieder den Finger in die Wunde. Im Sozialalmanach prangert sie Missstände an, die durch die Pandemie noch verstärkt wurden: Beispiel Logement.
Politik, Caritas: Sozialalmanach, Marie-Josée Jacobs, Marc Crochet und Robert Urbé, Foto: Chris Karaba/Luxemburger Wort