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Die Anzahl an Neujahrsgrüßen per SMS ist rückläufig
Wirtschaft 02.01.2020

Die Anzahl an Neujahrsgrüßen per SMS ist rückläufig

Über die Postnetze wurden am 31. Dezember und am 1. Januar 1,11 Millionen SMS-Nachrichten versendet.

Die Anzahl an Neujahrsgrüßen per SMS ist rückläufig

Über die Postnetze wurden am 31. Dezember und am 1. Januar 1,11 Millionen SMS-Nachrichten versendet.
Foto: Shutterstock
Wirtschaft 02.01.2020

Die Anzahl an Neujahrsgrüßen per SMS ist rückläufig

Mara BILO
Mara BILO
Weniger SMS-Nachrichten, mehr Roaming: Am Silvesterabend 2019 wurden, wie schon in den vergangenen Jahren, mehr Neujahrsgrüße über Anwendungen wie Facebook oder WhatsApp ausgetauscht.

Immer weniger Neujahrsgrüße werden hierzulande per SMS-Nachrichten geschickt – das zeigt sich an Zahlen, die die Mobilfunkanbieter Tango und Post am Donnerstag veröffentlicht haben. So wurden über die Postnetze am 31. Dezember und am 1. Januar insgesamt 1,11 Millionen SMS-Botschaften versendet; das entspricht einem Rückgang von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei Tango zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Zwischen 20 Uhr und 2 Uhr konnte ein Rückgang von neun Prozent in der Anzahl an SMS-Nachrichten festgestellt werden. Die Nutzung von Textnachrichten ist im Allgemeinen seit 2014 rückläufig, so Tango in einer Mitteilung.


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Gleichzeitig steigt der mobile Datenverkehr immer weiter: „Die Zahl der Wünsche, die über das mobile Internet geäußert werden, nimmt weiterhin stark zu“, schreibt die Post. Angaben des Betreibers zufolge wurden allein über die Postnetze 96 Terabyte Daten am 31. Dezember und am 1. Januar ausgetauscht; das entspricht einer Steigerung von 54 Prozent im Vergleich zum Jahreswechsel 2018/2019. Am Silvesterabend waren auch die Tango-Kunden besonders aktiv; der Mobilfunkanbieter verzeichnet eine Steigerung von 24 Prozent beim Datenaustausch. „Anwendungen wie beispielsweise WhatsApp, Facebook, Messenger, Facetime und Snapchat sind weit verbreitet“, begründet Tango die Steigerung. Die für das laufende Jahr geplante Inbetriebnahme des superschnellen Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) dürfte diesen Trend nur verstärken.


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