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Deutsche Banken in Luxemburg: „Eine Rufschädigung kann sich keiner mehr leisten“
Dass sich Luxemburg dank seiner fiskalischen und bankrechtlichen Standortvorteile und der aktiven Unterstützung deutscher Banken einst zum Fluchtpunkt für deutsches Geld entwickelte, will Serge de Cillia so nicht stehen lassen

Deutsche Banken in Luxemburg: „Eine Rufschädigung kann sich keiner mehr leisten“

Foto: Lex Kleren
Dass sich Luxemburg dank seiner fiskalischen und bankrechtlichen Standortvorteile und der aktiven Unterstützung deutscher Banken einst zum Fluchtpunkt für deutsches Geld entwickelte, will Serge de Cillia so nicht stehen lassen
Wirtschaft 7 Min. 09.06.2016

Deutsche Banken in Luxemburg: „Eine Rufschädigung kann sich keiner mehr leisten“

Andreas ADAM
Andreas ADAM
Vor 20 Jahren machten deutsche Banken fast ein Drittel der Geldinstitute Luxemburgs aus. Seitdem ist ihre Zahl von über 70 auf 26 gesunken. ABBL-Geschäftsführer Serge de Cillia erläutert den fortgeschrittenen Konzentrations- und Schrumpfungsprozess.

Von Andreas Adam

Die deutschen Banken sind in Luxemburg auf dem Rückzug. So scheint es zumindest. Vor 20 Jahren machten sie fast ein Drittel aller Geldinstitute aus. Seitdem ist ihre Zahl von über 70 auf 26 gesunken. Haben sie im Großherzogtum überhaupt noch eine Zukunft, und wie ist der radikale Wandel zu erklären? Wir sprachen mit Serge de Cillia, CEO der luxemburgischen Bankenvereinigung ABBL.

Die Zahl aller Banken in Luxemburg erreichte Mitte der neunziger Jahre ihren Höhepunkt mit 223 Instituten (Juni 1996) ...

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