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Der Kommentar: „Mir gleewen net un de Kleeschen“
Kommentar Wirtschaft 29.06.2017 Aus unserem online-Archiv
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Der Kommentar: „Mir gleewen net un de Kleeschen“

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Der Kommentar: „Mir gleewen net un de Kleeschen“

Laurent SCHMIT
Laurent SCHMIT
Handelskammerpräsident Michel Wurth erwartet keine Steuergeschenke, dennoch hat er eine lange Wunschliste. Doch nicht alles, was die Unternehmen an Vergünstigungen fordern, bringt die Luxemburger Wirtschaft voran.

Michel Wurth erwartet sich keine Steuergeschenke von Finanzminister Pierre Gramegna – oder etwa doch? Auch wenn der Präsident der Handelskammer nicht an den Nikolaus glaubt, so präsentierte er  dennoch dem „léiwe Pierre“  bei dessen "Steuerdialog" eine lange Wunschliste: Der Steuersatz soll sinken, die Vermögenssteuer verschwinden und Manager weniger Steuern zahlen. Nur so könne Luxemburg wettbewerbsfähig bleiben, heißt es von Unternehmensseite.

Jedoch ist nicht alles wirtschaftlich sinnvoll, was Unternehmen sich wünschen ...

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