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Delphi Technologies: OGBL stellt Sozialplan vor
Wirtschaft 05.02.2020

Delphi Technologies: OGBL stellt Sozialplan vor

Die US-Autozulieferfirma Delphi Technologies in Niederkerschen.

Delphi Technologies: OGBL stellt Sozialplan vor

Die US-Autozulieferfirma Delphi Technologies in Niederkerschen.
Photo: Claude Piscitelli
Wirtschaft 05.02.2020

Delphi Technologies: OGBL stellt Sozialplan vor

Zwei der drei Abteilungen des "Delphi Technologies"-Zentrums in Niederkerschen werden bis 2021 nach Frankreich verlegt. 243 Angestellte werden ihren Arbeitsplatz wahrscheinlich verlieren, so die Gewerkschaft OGBL.

(SC) - Ende Oktober hatte der US-Konzern Delphi Technologies angekündigt, Teile seines Standpunktes in Niederkerschen ins französische Blois verlegen zu wollen. Der Großteil zweier Abteilungen der Autozulieferfirma, die "Fuel Injection System"-Division (FIS) und die "Division composantes" (PTP), soll ab 2021 unter anderem in der Region Centre-Val de Loire angesiedelt werden. Nur die Abteilung "E&E" (Electronics and Electrification) bleibt in Luxemburg ansässig.

Bei der massiven Umstrukturierung, die Teil einer globalen Umstellung ist, wird rund die Hälfte der aktuellen Belegschaft des Technologiezentrums in Niederkerschen (513 Angestellte) bis 2021 abgebaut. Am Mittwoch hat der OGBL nun den Sozialplan vorgestellt, der nach neun Sitzungen mit Vertretern der Gewerkschaft, der Personalvertretung und der Leitung von Delphi Technologies ausgearbeitet wurde.



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Um möglichst wenige Arbeitsplätze abbauen zu müssen, wurde Mitte Dezember bereits ein sogenannter "Plan zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung" (plan de maintien dans l’emploi) unterschrieben, der unter anderem Maßnahmen wie den Vorruhestand, Hilfe bei der Arbeitssuche, Weiterbildungen und ein Plan für Angestellte, die freiwillig ausscheiden, vorsieht.

Wie die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung am Mittwoch mitgeteilt hat, habe man den ursprünglich angesetzten Arbeitsstellenabbau von 300 Arbeitern so auf 243 Angestellte reduzieren können. Durch den Eintritt weiterer Angestellter in den Vorruhestand und interne Transfers könne diese Zahl noch weiter sinken. Nach wie vor sei der Abbau jedoch "beträchtlich".


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