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Decathlon eröffnet Geschäft im Royal-Hamilius

(LW) - Der französische Sportartikeldiscounter Decathlon will 2020 in Luxemburg an den Start gehen. Wie wort.lu/fr meldet, ist eine Filialeröffnung im hauptstädtischen Einkaufszentrum Royal-Hamilius geplant. Der entsprechende Mietvertrag soll Anfang nächster Woche unterzeichnet werden.

Die Mitarbeiter im Decathlon-Shop in Sterpenich (B) seien bereits über die Möglichkeit eines Arbeitsplatzwechsels nach Luxemburg informiert worden, schreibt wort.lu/fr.

Am Donnerstag richtet sich die Aufmerksamkeit jedoch auf den Hauptmieter des Royal-Hamilius: Die neue Filiale der französischen Kaufhauskette Galeries Lafayette auf dem Boulevard Royal öffnet erstmals ihre Pforten. 

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Delhaize ruft Sesam-Bagels zurück

(P.S.) Die Supermarktkette Delhaize hat am Mittwoch einen Lebensmittelrückruf veröffentlicht. Betroffen sind Sesam-Bagels der hauseigenen Marke „Delhaize“. Die Backwaren sind in Vierereinheiten abgepackt. Grund für den Rückruf ist eine erhöhte Belastung des Gebäcks mit Rückständen von Pflanzenschutzmitteln.

Betroffen sind die Verpackungen mit den Nummern: 0209, 0212, 0218, 0227, 0230, 0233, 0240, 0244, 0246, 0251 sowie einem Mindesthaltbarkeitsdatum von: 30/09/2020, 3/10/2020, 9/10/2020, 18/10/2020, 21/10/2020, 24/10/2020, 31/10/2020, 04/11/2020, 06/11/2020, 11/11/2020.

Die Bagels sollen nicht verzehrt werden. Kunden können bereits erworbene Produkte in den Delhaize-Filialen zurückgeben und bekommen den Kaufpreis erstattet. 


Reismarke „Uncle Ben's“ soll künftig „Ben's Original“ heißen

(dpa) - Der US-Lebensmittelkonzern Mars benennt seine Reismarke „Uncle Ben's“ in „Ben's Original“ um. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die ursprüngliche Bezeichnung war im Zuge der öffentlichen Debatte um Rassismus und mangelnde Gleichberechtigung in die Kritik geraten. Mars hatte deshalb bereits im Juni Änderungen angekündigt.

Das Markenzeichen des Produkts, das den Kopf eines älteren schwarzen Mannes mit weißen Haaren zeigt, wird aus dem Logo gestrichen. Die Bezeichnung „Uncle“ und die Bebilderung stießen Kritikern als dienerhafte und abwertende Symbolik auf, die an die Ära der Sklaverei in den Vereinigten Staaten erinnere.

„Wir verstehen die Ungerechtigkeiten, die mit dem Namen und Gesicht der vorherigen Marke in Verbindung gebracht wurden“, erklärte Mars-Managerin Fiona Dawson. Die Änderungen sollen ab 2021 gelten. Mars ist nur eines von etlichen Unternehmen, die im Zuge der Proteste gegen Rassismus unter Druck gerieten.

Der US-Lebensmittelmulti Pepsi etwa kündigte im Sommer ebenfalls an, seiner über 130 Jahre alten Marke „Aunt Jemima“ einen neuen Anstrich zu geben. Auch hier sind der Name und das Logo umstritten, das klischeehaft eine schwarze Frau als Maskottchen im Stil einer freundlichen Dienerin abbildet.  

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Autobahn A1: Tunnel Howald auf einer Spur gesperrt - Stau

(P.S.) Die rechte Fahrbahn im Tunnel Howald auf der Autobahn A1 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt. Grund ist ein Unfall, in den zwei Lastwagen verwickelt waren. Gegen 15.30 Uhr staute sich der Verkehr ab Senningerberg in Richtung Gaspericher Kreuz. Der Automobilclub (ACL) meldete zur gleichen Zeit bereits zehn Kilometer Stau. 

Ortskundigen Fahrern wird geraten, spätestens die Abfahrt Sandweiler zu nehmen, um über die Pulvermühle und die Rocade de Bonnevoie zum Gaspericher Kreuz zu kommen.


Montenegro hat neuen Regierungschef

(dpa) - Im Balkanland Montenegro steht erstmals seit 30 Jahren ein Regierungswechsel bevor. Die neue Mehrheit im montenegrinischen Parlament benannte am Mittwoch den Listenführer der bisher oppositionellen Demokratischen Front (DF), Zdravko Krivokapic, als nächsten Ministerpräsidenten. Zuvor hatte sich die neue Volksvertretung konstituiert, die aus den Wahlen am 30. August hervorging.

Bei dieser hatten drei oppositionelle Bündnisse zusammen 41 von 80 Mandaten errungen. Die DPS-Partei des seit drei Jahrzehnten herrschenden, prowestlichen Präsidenten Milo Djukanovic verlor damit erstmals ihre Mehrheit. In unterschiedlichen Funktionen - als Präsident, Regierungschef oder einfach nur Chef der DPS - hatte sich Djukanovic in dieser Zeit eine enorme Machtfülle gesichert. Mit ihrer Hilfe unterwarf er sich weite Teile der Wirtschaft, den Sicherheitsapparat und einen Teil der Medien. 

Michael Gwisdek gewann zahlreiche Auszeichnungen.
Kurzmeldungen Kultur 23.09.2020

Schauspieler Michael Gwisdek mit 78 Jahren gestorben

(dpa) - Der Schauspieler und Regisseur Michael Gwisdek ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 78 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit, wie seine Familie am Mittwoch nach Angaben der Agentur Just Publicity mitteilte. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören „Good Bye, Lenin!“, „Boxhagener Platz“, „Nachtgestalten“ und „Oh Boy“. Auch im Fernsehen war er oft zu sehen: ob im „Tatort“, bei „Bella Block“ oder in den „Donna Leon“-Verfilmungen.

In seinen Rollen zeigte er sich als Komödiant, Melancholiker und Exzentriker, wie die Defa-Stiftung zu ihm schrieb. In seinen Regie-Arbeiten überzeugte er „mit ausgefeilten Figurenzeichnungen“. Privat waren Michael Gwisdek und die Schauspielerin Corinna Harfouch viele Jahre ein Paar. Sohn Robert wurde ebenfalls Schauspieler, Sohn Johannes Komponist. Später lebte Gwisdek mit seiner Frau, der Drehbuchautorin und Schriftstellerin Gabriela Gwisdek, auf dem Land vor den Toren Berlins.

Der 1942 geborene Gastwirtssohn aus Berlin-Weißensee lernte das Schauspielhandwerk an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ - wie viele prominente Kollegen. Gwisdek spielte in den 60er und 70er Jahren an verschiedenen Theatern in der DDR. Sein komödiantisches Talent brachte ihm bald Rollen im Kino ein.

Lukaschenko erklärt Revolution in Belarus für gescheitert

(dpa) - In Belarus (Weißrussland) hat der umstrittene Staatschef Alexander Lukaschenko nach seiner sechsten Amtseinführung die Revolution in seinem Land für gescheitert erklärt. 

„Das ist unser gemeinsamer Sieg“, sagte er bei der offiziell nicht angekündigten Amtseinführung vor Hunderten Gästen am Mittwoch im Unabhängigkeitspalast der Hauptstadt Minsk. „Wir haben nicht nur einen Präsidenten des Landes gewählt. Wir haben unsere Werte verteidigt, unser friedliches Leben, die Souveränität und die Unabhängigkeit.“ Am Rande der Zeremonie gab es erneut Proteste gegen den 66-Jährigen, der seit 26 Jahren an der Macht ist.

2020 werde in die Geschichte als „sehr emotionales Jahr“ eingehen, sagte Lukaschenko, nachdem er den Amtseid abgelegt hatte. Die Versuche, das Land zu vernichten, seien gescheitert. „Wir sind im Kreis der wenigen - wir sind vielleicht sogar die einzigen -, wo die 'farbige Revolution' keinen Erfolg hatte“, sagte er. Es habe einen „teuflischen Druck“ auf das Land von außen gegeben.

Hunderttausende Menschen hatten nach der umstrittenen Präsidentenwahl vom 9. August gegen Lukaschenko protestiert und seinen Rücktritt gefordert. Die Amtseinführung am Mittwoch war nicht angekündigt worden. Beobachter sprachen von einer „Geheimoperation“. Die EU erkennt Lukaschenko nicht als legitimen Präsidenten an. Russland hatte ihm zum Sieg gratuliert.

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Einbrecher auf frischer Tat gestellt

(SH) - Ein Mann, der sich unerlaubten Zugang zu einem Gebäude in der Rue de Chicago in der Hauptstadt verschafft hatte, wurde am Mittwoch gegen 5 Uhr auf frischer Tat ertappt. Ein Sicherheitsbeamter hatte einen Einbruchsalarm abgegeben, da sich eine unbekannte Person in dem Gebäude aufhielt. 

Die Polizei konnte anschließend im Inneren des Gebäudes eine Person stellen, die sich in einem Raum versteckt hatte. Der Mann wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft festgenommen und dem Untersuchungsrichter vorgeführt.

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Medernach: Radfahrer bei Sturz verletzt

(SH) - In Medernach am Renkbierg hat sich am Mittwoch gegen 10.30 Uhr ein Radfahrer bei einem Sturz Verletzungen zugezogen. Die Sanitäter aus der Fels waren im Einsatz.

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Kreisverkehr Raemerich: Alkoholisierter Fahrer gestoppt

(SH) - Wegen seiner Fahrweise fiel am Dienstag kurz vor 18 Uhr ein Autofahrer im Kreisverkehr Raemerich am Ende der Autobahn A4 auf. Die Polizei konnte den Fahrer kurze Zeit später am Boulevard Prince Henri stoppen. Der Alkoholtest fiel positiv aus. Dem Fahrer wurde ein Fahrverbot zugestellt.

Kubota schafft 100 neue Arbeitsplätze in Thionville

(AFP/jt) - Der japanische Landmaschinen-Hersteller Kubota will in Thionville (F) ein neues Logistikzentrum errichten. Insgesamt 100 neue Arbeitsplätze sollen in der Industriezone Metzange entstehen. Das erklärte der Bürgermeister der Stadt im Département Moselle, Pierre Cuny, am Dienstag. Weitere vier solcher Zentren sollen in den USA, China, Thailand und Japan errichtet werden.

Kubota ist über sein norwegisches Tochterunternehmen Kverneland Group bereits seit 2016 in Thionville ansässig. 70 Beschäftigte arbeiten in dem Zentrallager für Ersatzteile. Der Standort in Thionville wurde aufgrund der Nähe zu Metz und Luxemburg gewählt, schreibt die Nachrichtenagentur AFP.  

Kurzmeldungen Lokales 23.09.2020

Zwei Verletzte bei Unfällen mit Motorrädern

Bei zwei Unfällen im Straßenverkehr sind am Dienstagabend zwei Personen verletzt worden. Kurz nach 17 Uhr stießen in der Rue du Canal in Schifflingen ein Auto und ein Motorrad zusammen. Eine Person wurde dabei verletzt.

Gegen 18.30 Uhr kam es auf dem CR139 zwischen Herborn und Osweiler zu einem weiteren Unfall. Ein Motorradfahrer war hier gestürzt. Er wurde unbestimmten Grades verletzt. 

Auch in Goesdorf mussten Helfer am Dienstagabend ausrücken: Im Bereich Op der Driicht war eine Hecke in Brand geraten.

Vorgestern

Johnsons umstrittenes Gesetz nimmt weitere Hürde im Parlament

(dpa) - Die Rebellion ist ausgeblieben: Das umstrittene Binnenmarktgesetz des britischen Premiers Boris Johnson hat im Londoner Parlament eine weitere Hürde genommen. Johnson will mit dem Gesetz den gültigen, mühsam ausgehandelten Brexit-Deal mit der EU in Teilen aushebeln. Eine Mehrheit der Abgeordneten stimmte einem Kompromiss des Premiers mit seinen Kritikern zu, sodass am Dienstag in London keine formelle Abstimmung mehr über deren Antrag stattfinden musste.

Damit erklärten sich auch etliche konservative Abgeordnete mit Johnsons Plänen einverstanden, die sich zuvor dagegen ausgesprochen hatten. Der Regierungschef war zuvor einen Schritt auf die Abweichler zugekommen und hatte ihnen eine weitere Abstimmung im Parlament für den Fall zugesichert, dass die im Gesetz für einen Notfall vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich zum Einsatz kommen sollten - im Kern das, was die Rebellen gefordert hatten. Nach einem Votum in der kommenden Woche muss das Gesetz noch das Oberhaus passieren.

Johnson will mit dem Gesetz den bereits gültigen Brexit-Deal, den er selbst unterschrieben hat, in Teilen aushebeln. Dabei geht es konkret um Sonderregeln für das britische Nordirland, die eine harte Grenze zum EU-Staat Irland und neue Feindseligkeiten dort verhindern sollen. Für die EU handelt es sich bei Johnsons Vorstoß um einen Rechtsbruch. Brüssel forderte London daher auf, bis Ende September einzulenken.  

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2020

Düdelingen: Radfahrer angefahren

(dho) - Kurz vor 16 Uhr wurde am Dienstag in Düdelingen ein Radfahrer angefahren. Der Unfall trug sich auf der Rue de la Fontaine zu. Wie die Zentrale der Rettungsdienste mitteilt, wurde eine Person schwer und eine leicht verletzt. 

Frankreich registriert Rekord-Trockenheit im Sommer

Der Sommer in Frankreich war laut Wetterdienst Météo-France „der trockenste seit Beginn der Messungen“. Eine Sprecherin teilte am Dienstag mit, dass Messungen mit ausreichenden Datenmengen im Jahr 1959 begonnen hätten. Örtlich seien aber auch zuvor Niederschläge gemessen worden. Die Aussage des Wetterdienstes beziehe sich auf den kalendarischen Sommer, der am Sonntag geendet habe.

Böden im Land seien sehr trocken, so Météo-France. Die extreme Trockenheit traf demnach insbesondere den Nordosten und die Mitte Frankreichs. Mit dem Beginn des Herbstes würden nun Niederschläge erwartet.   

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2020

Motorradfahrer nach Unfall schwer verletzt

(P.S.) Kurz nach 10 Uhr am Dienstagmorgen verlor ein Motorradfahrer zwischen Eselborn und Weicherdingen in einer Rechtskurve die Kontrolle über seine Maschine. Der Biker kam von der Fahrbahn ab und wurde in ein angrenzendes Feld geschleudert. 

Dabei erlitt der Mann schwere Beinverletzungen und musste an der Unfallstelle notärztlich versorgt werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

EuGH: Britische Beihilfen für Atomkraftwerk rechtens

(dpa) - Großbritannien darf den Bau des Atomkraftwerks Hinkley Point C mit staatlichen Beihilfen fördern. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden und eine Klage Österreichs als unbegründet zurückgewiesen. Anders als von der Regierung in Wien argumentiert, müsse mit staatlichen Beihilfen nicht ein Ziel von gemeinsamem Interesse wie etwa dem Ausbau erneuerbarer Energien verfolgt werden, entschieden die Richter in Luxemburg, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. (Rechtssache C-594/18P)

Hinkley Point C in der südwestenglischen Grafschaft Somerset ist der erste AKW-Neubau in Großbritannien seit Jahrzehnten. Das Werk soll 2023 ans Netz gehen und 60 Jahre laufen. Aus Sicht Österreichs, das keine Atomkraftwerke hat, sind alternative Energieformen förderungswürdig, nicht aber die Kernkraft.

Die EU-Kommission hatte die Staatsbeihilfen 2014 genehmigt. Dabei geht es unter anderem um eine garantierte Ausgleichszahlung für den AKW-Betreiber, falls das Kraftwerk aus politischen Gründen vorzeitig abgeschaltet wird. Großbritannien hatte den Betreibern einen hohen garantierten Einspeisetarif für 35 Jahre zugesagt.

Der EuGH betonte nun, dass jedes EU-Mitglied das Recht habe, zwischen verschiedenen Energiequellen zu wählen. „Eine Entscheidung für die Kernenergie wird in der Vorschrift nicht ausgeschlossen.“ Mit dieser Begründung hatte 2018 schon das EU-Gericht in der Vorinstanz die österreichische Klage von 2015 abgewiesen. Großbritannien war zu diesem Zeitpunkt noch Mitglied der Gemeinschaft.

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2020

Rückruf: Hähnchen-Fleischkäse

(dho) - Die Supermarktkette Delhaize ruft den Hähnchen-Fleischkäse der hauseigenen Marke zurück. Dies, da Gluten enthalten ist. 

Auf der Verpackung ist folgendes vermerkt: Pain de viande de poulet à la Flamande. Marke: Delhaize mit dem Code: 2205643000000 (lot 892476). Das Produkt ist mit einem Haltbarkeitsdatum bis zum 24.9.2020 vermerkt und wurde am 5.9.2020 in den Handel gebracht. 

Der Artikel kann dort, wo er gekauft wurde, zurückgegeben werden. Wer keine Gluten-Allergie hat, kann das Produkt bedenkenlos verzehren. 

Kurzmeldungen Panorama 22.09.2020

Tasmanien: 90 Grindwale verendet

(dpa) - Von den rund 270 an der australischen Insel Tasmanien gestrandeten Grindwalen ist nach Einschätzung von Experten mindestens ein Drittel verendet. Die Rettung der übrigen Tiere war am Dienstagmorgen (Ortszeit) in vollem Gange, wie Mitarbeiter des Meeresschutzprogramms der tasmanischen Regierung mitteilten. Eine kleine Zahl von Walen konnte nach Behördenangaben bereits gerettet werden. Die Tiere waren am Montag in der Gegend um die abgelegene Macquarie-Bucht im Westen der Insel gestrandet.

Die meisten Wale seien mit Booten nicht zu erreichen, sagte der Biologe Kris Carlyon vor Journalisten. Rund 60 Retter konzentrierten sich nun auf die Wale, die die besten Überlebenschancen hätten. „Einige Tiere sind vielleicht einfach zu groß oder an einem ungeeigneten Ort“, sagte Carlyon. Es sei eine der schwierigsten Rettungsaktionen verglichen mit frühere Massenstrandungen in Tasmanien.

Die Rettung werde sich wohl einige Tage hinziehen, sagte Carlyon weiter. Langflossen-Grindwale seien aber robuste Tiere und könnten bei kühlen Temperaturen mehrere Tage überleben. „Wenn man bedenkt, dass sie nass sind, dass sie kühl sind, dann haben wir hier tatsächlich geeignetes Wetter.“ An der Rettung beteiligt seien vor allem Experten der tasmanischen Behörde für Naturschutz, ausgebildete Freiwillige und die Polizei.

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2020

Fahrerflucht in Bad Mondorf: Polizei sucht Zeugen

Die Polizei sucht nach Zeugen eines Unfalls, der sich am Freitag, dem 18. September, auf dem Parkplatz des Thermalbads in Bad Mondorf zugetragen haben soll. Ein unbekannter Fahrer hatte die vordere Stoßstange eines Lexus vermutlich bei einer Kollision beschädigt und war danach davon gefahren.

Der Besitzer des Lexus stellte den Schaden erst eine Stunde später fest, als er zum Parkplatz zurückkam. Der Unfall soll zwischen 9 Uhr und 10.15 Uhr passiert sein.

Hinweise zu der Fahrerflucht nimmt das Polizeikommissariat Remich unter der Rufnummer (+352) 244771000 oder per E-Mail an Police.REMICHMONDORF(at)police.etat.lu  entgegen.

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2020

Feuerwehreinsätze im "Atelier" und in der Oberstadt

Am Montagabend kam es im „Atelier“ in der Hollericher Straße zu einem Brand, bei dem niemand verletzt wurde.

Wie der Betreiber gegen 21 Uhr auf seiner Facebook-Seite schreibt, blieb es bei verhältnismäßig geringem Materialschaden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.

Wenig später wurde die Berufsfeuerwehr der Hauptstadt zu einem Brand in die Oberstadt gerufen. Auch die Kollegen aus Hesperingen wurden um Unterstützung gebeten. In einem Gebäude auf dem Boulevard Franklin D. Roosevelt war aus unbekannten Gründen ein Feuer entstanden. Verletzt wurde niemand.