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Datenübermittlung in die USA: Sieben Fragen und Antworten zu "Safe Harbor"
Möglicherweise entstehen für Firmen zusätzliche Kosten für die Nutzung von Datenzentren in der EU.

Datenübermittlung in die USA: Sieben Fragen und Antworten zu "Safe Harbor"

Foto: Guy Jallay
Möglicherweise entstehen für Firmen zusätzliche Kosten für die Nutzung von Datenzentren in der EU.
Wirtschaft 4 Min. 06.10.2015

Datenübermittlung in die USA: Sieben Fragen und Antworten zu "Safe Harbor"

Die USA sind kein sicherer Hafen für Daten europäischer Nutzer - so lautet ein Urteil des EU-Gerichtshofs. Das sogenannte "Safe Harbor"-Abkommen ist ungültig. Was ändert sich nun für Nutzer und Firmen? Ein Überblick.

(dpa) - Es ist ein Signal der Europäer für den Datenschutz im Netz: Nutzerdaten können nicht länger ohne weiteres in die USA übermittelt werden. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Grundsatzurteil. Während Unternehmen höhere Kosten fürchten, können die Europäer auf einen besseren Schutz ihrer Daten hoffen.

Worin liegt das Problem?

Wer auf Facebook einen bestimmten Film mag, im Online-Shop einkauft oder im Internet etwas sucht, hinterlässt Daten ...

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Tine Larsen hat im November 2014 die Leitung der Commission nationale pour la protection des données mit Sitz in Belval übernommen.
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