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Covid-19: Eurogruppe soll umfassendes Krisenpaket beraten
Wirtschaft 15.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Covid-19: Eurogruppe soll umfassendes Krisenpaket beraten

Eurogruppen-Chef Mario Centeno hat wegen des Covid-19-Virus zur Videokonferenz geladen.

Covid-19: Eurogruppe soll umfassendes Krisenpaket beraten

Eurogruppen-Chef Mario Centeno hat wegen des Covid-19-Virus zur Videokonferenz geladen.
Foto: AFP
Wirtschaft 15.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Covid-19: Eurogruppe soll umfassendes Krisenpaket beraten

Die Euro-Finanzminister sollen am Montag ein umfassendes Krisenpaket beschließen.

(dpa) - Eurogruppen-Chef Mario Centeno plant ein umfassendes Krisenpaket gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie. Vereinbarungen dazu sollten die Euro-Finanzminister am Montag bei einer Videokonferenz treffen, teilte Centeno auf Twitter mit.

„Der Großteil der ersten Gegenmaßnahmen liegt in den Hauptstädten, aber ich werde unsere Gruppe zu Vereinbarungen über eine umfassende und koordinierte wirtschaftspolitische Antwort der EU auf diese Gesundheitskrise führen“, erklärte der Vorsitzende der Länder der Gemeinschaftswährung. Je nach Entwicklung würden weitere Schritte folgen.

„Wir stehen Seite an Seite, um die Angst zu überwinden und unsere Volkswirtschaften neu zu starten“, schrieb Centeno. Die Beratungen der Eurogruppe würden wegen der Ausgangs- und Reisebeschränkungen per Videokonferenz abgehalten. So sei eine gleichmäßige Vertretung der Länder und die Entscheidungsfähigkeit in dieser kritischen Phase gewährleistet.


Pedestrians walk past an electronic sign displaying the Hang Seng Index in Hong Kong on March 9, 2020. - Hong Kong stocks ended Monday's morning session sharply lower, in line with a rout across Asia, on coronavirus fears, while energy firms were battered by a crash in oil prices. (Photo by ISAAC LAWRENCE / AFP)
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Die EU-Kommission hatte am Freitag ein milliardenschweres Notprogramm vorgeschlagen, um Unternehmen und Bürgern in der Coronavirus-Krise zu helfen. So sollen europäische Schulden-, Defizit- und Beihilferegeln so großzügig wie möglich ausgelegt werden, damit die EU-Staaten eigene Nothilfen auflegen können. 

Darüber hinaus sollen Milliarden aus dem EU-Haushalt umgewidmet werden, um Unternehmen zahlungsfähig zu halten und Investitionen zu ermöglichen.

Die EU-Kommission rechnet nach derzeitigem Stand damit, dass die Wirtschaft in der Europäischen Union wegen der Viruskrise in diesem Jahr um etwa ein Prozent schrumpft.    


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