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Corona-Krise: EIB mobilisiert 40 Milliarden Euro
Wirtschaft 17.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Krise: EIB mobilisiert 40 Milliarden Euro

Die Europäische Investmentbank hat ein Paket von Unterstützungsmaßnahmen für europäische Firmen beschlossen.

Corona-Krise: EIB mobilisiert 40 Milliarden Euro

Die Europäische Investmentbank hat ein Paket von Unterstützungsmaßnahmen für europäische Firmen beschlossen.
Foto: Marc Wilwert
Wirtschaft 17.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Krise: EIB mobilisiert 40 Milliarden Euro

Thomas KLEIN
Thomas KLEIN
Die Europäische Investitionsbank verabschiedet ein Maßnahmenpaket, um die von der Epidemie betroffenen Unternehmen finanziell zu entlasten.

Als Reaktion auf die Covid-19-Epidemie hat die Europäische Investitionsbank (EIB) Maßnahmen angekündigt, um die wirtschaftlichen Folgen abzumildern. Die Bank sagt in einer Mitteilung, dass sie bis zu 40 Milliarden Euro mobilisieren könne. 

Der Präsident der EIB, Werner Hoyer, forderte noch mehr Unterstützung für die Unternehmen und schlug die Einführung einer substanziellen und skalierbaren Garantie vor, um sicherzustellen, dass die EIB und die nationalen Förderbanken kleinen und mittelständischen Unternehmen so lange Zugang zu Kapital haben verschaffen können wie es nötig ist. 


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Als eine Maßnahme kündigte die EIB an, dass sie auf Grundlage bestehender Programme spezielle Garantiesysteme ins Leben ruft, durch die Geschäftsbanken in Not geratene Unternehmen unterstützen können. In diesem Rahmen sollen 20 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden. 

Daneben gab die Bank bekannt, dass sie den Banken Asset-Backed-Securities im Wert von zwei Milliarden Euro abkaufen. Auf diese Weise können Banken das Risiko bestehender Unternehmenskredite auf die EIB übertragen und so Kapital für die Vergabe neuer Kredite freisetzen, so die EIB. Dies sollte auch 10 Milliarden Euro mobilisieren. 

Um direkt den Kampf gegen das Virus zu unterstützen, will die EIB darüber hinaus zusätzliches Risikokapital für Unternehmen bereitstellen, die die sich mit risikoreicher Forschung und Entwicklung von Impfstoffen, Behandlungen, Arzneimitteln und Diagnostika befassen. Das soll im Rahmen bestehender EU-Programme und -Mandate geschehen. 


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