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Corona-Krise: Chinas Wirtschaft bricht ein
Wirtschaft 2 Min. 16.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Krise: Chinas Wirtschaft bricht ein

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie dürften schwerwiegend sein.

Corona-Krise: Chinas Wirtschaft bricht ein

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie dürften schwerwiegend sein.
Foto: AFP
Wirtschaft 2 Min. 16.03.2020 Aus unserem online-Archiv

Corona-Krise: Chinas Wirtschaft bricht ein

G7, Eurogruppe, Regierungen - auf allen Ebenen wird zu Wochenbeginn über die weltweite Eindämmung des Coronavirus beraten.

(dpa) - Die internationale Gemeinschaft verstärkt ihre Bemühungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten wollen an diesem Montag (15.00 Uhr MEZ) in einer Videokonferenz darüber beraten. Den G7-Vorsitz haben die USA inne.

Die Finanzminister der Eurogruppe sprechen per Videoschaltung (15.00 Uhr) über ein umfassendes Krisenpaket.

Die Luxemburger Regierung hat bereits für den Montagnachmittag eine weitere Pressekonferenz angekündigt.


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Die Ausbreitung des Virus zwingt viele Staaten zu immer drastischeren Maßnahmen. Von diesem Montagmorgen um 8.00 Uhr an will Deutschland mit Einreiseverboten und strengen Grenzkontrollen starten. Betroffen sind die Übergänge zur Schweiz, zu Frankreich, Österreich, Dänemark und auch Luxemburg, wie Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Sonntag ankündigte. „Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können“, sagte er. Ausnahmen gibt es etwa für den Warenverkehr und für Pendler.

Fed senkt Leitzins auf Null

In den USA senkte die US-Notenbank Fed den Leitzins überraschend auf fast null Prozent und kündigte ein Maßnahmenpaket in Koordination mit anderen Notenbanken an. US-Präsident Donald Trump rief die Amerikaner auf, Panikkäufe wegen der Ausbreitung des Coronavirus zu unterlassen. Auch bei einem Fernsehduell der beiden Präsidentschaftsbewerber der US-Demokraten, Joe Biden und Bernie Sanders, ging es in Teilen um die Coronakrise. „Wir sind im Krieg mit dem Virus“, sagte Ex-Vizepräsident Biden. „Dies ist eindeutig ein nationaler Notstand“, befand Sanders.


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In Europa wollen die Finanzminister der Eurogruppe in einer Videokonferenz über ein umfassendes Krisenpaket gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie beraten. Dies hatte Eurogruppenchef Mario Centeno am Wochenende angekündigt. Die EU-Kommission hatte am Freitag ein milliardenschweres Notprogramm vorgeschlagen, um Unternehmen und Bürgern in der Coronavirus-Krise zu helfen.

Chinesische Wirtschaft schwer angeschlagen

China und Südkorea, wo die Ausbreitung des Virus ihren Anfang nahm, melden inzwischen nur noch wenige Neuinfektionen. Sie sorgen sich aber um Erkrankte, die aus dem Ausland einreisen. In Chinas Wirtschaft, die seit Ende Januar praktisch zum Stillstand kam, hat die Coronakrise tiefe Spuren hinterlassen.


ARCHIV - 20.01.2020, Hessen, Frankfurt/Main: Nur als Silhouette zu erkennen ist ein Mann, der an der Europäischen Zentralbank (EZB) vorbei geht. Die Europäische Zentralbank schickt ihre Belegschaft wegen des Coronavirus testweise ins Homeoffice. Die meisten Beschäftigten arbeiteten am 09.03.2020 von zu Hause aus, sagte ein EZB-Sprecher. Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Unter anderem soll es neue Notkredite für Banken und höhere Anleihenkäufe geben.

Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, ging die Industrieproduktion im Januar und Februar im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Vorjahres um 13,5 Prozent zurück - der stärkste bislang gemessene Einbruch. Mit einem Minus von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sackte auch der Umsatz im Einzelhandel ab. Die Anlageinvestitionen brachen um 24,5 Prozent ein.


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