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Corona-Hilfen: Die Berufsverbände sind zufrieden
Wirtschaft 13.11.2020

Corona-Hilfen: Die Berufsverbände sind zufrieden

Der Generalsekretär des Verbandes der Hoteliers, Restaurantbesitzer und Cafetiers (Horesca), François Koepp, zeigt sich zufrieden: „Wir sind für jede Hilfe dankbar.“

Corona-Hilfen: Die Berufsverbände sind zufrieden

Der Generalsekretär des Verbandes der Hoteliers, Restaurantbesitzer und Cafetiers (Horesca), François Koepp, zeigt sich zufrieden: „Wir sind für jede Hilfe dankbar.“
Foto: Lex Kleren
Wirtschaft 13.11.2020

Corona-Hilfen: Die Berufsverbände sind zufrieden

In einer ersten Reaktion zeigen sich der Präsident der „Luxembourg Event Association“, der Generalsekretär der Horesca und der stellvertretende Direktor der CLC zufrieden mit den neuen Hilfen.

(mab/mbb) - In einer ersten Reaktion zeigten sich der Präsident der „Luxembourg Event Association“ (LEA), Charles Schroeder, der Generalsekretär des Verbandes der Hoteliers, Restaurantbesitzer und Cafetiers (Horesca), François Koepp, und der stellvertretende Direktor des Handelsverbandes „Confédération luxembourgeoise du commerce“ (CLC), Claude Bizjak, zufrieden mit den neuen Hilfen.

„Das hat die Regierung gut gemacht. Damit können wir überleben“, erklärt Charles Schroeder. „Wir haben die vergangenen Wochen die Luft angehalten und uns gefragt, was auf uns zukommt. Jetzt wissen wir: Die Politik hat uns wirklich zugehört.“ Die Hauptforderung der Eventbranche war, dass es neben dem Kurzarbeitergeld, das die Personalkosten abfedert, auch ein Instrument geben muss, das die Unternehmen bei den Fixkosten entlastet. Die angekündigten nichtrückzahlbaren Direkthilfen leisten genau das. Die Laufzeit der Hilfe geht bis Ende März. Das gebe die nötige Planungssicherheit, so Schroeder. „Nach Ostern hoffen wir, dass wir wieder arbeiten können.“


(v.l.n.r.) Wirtschaftsminister Franz Fayot (LSAP), Kulturministerin Sam Tanson (déi Gréng) und Minister für Mittelstand Lex Delles (DP).
Diese neuen Hilfen gibt es für Unternehmen
Die Regierung hat am Freitag neue Unterstützungsmaßnahmen für krisengeschüttelte Unternehmen vorgestellt - erstmals wird auch auf Basis von ungedeckten Kosten eine Hilfe berechnet.

„Wir sind für jede Hilfe dankbar“, so auch François Koepp. „Die vielen Treffen mit der Regierung haben sich ausgezahlt – die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert.“ Die Unterstützungsmaßnahmen würden besonders der hart getroffenen Hotellerie zugutekommen. „Für Hotels in der Stadt ist die Situation kritisch“, heißt es. „Die Bettenauslastung liegt im Schnitt bei weniger als 25 Prozent.“ In vielen Betrieben würden nur noch die Tourismusgutscheine, die im Sommer von der Regierung verteilt worden waren, für ein wenig Kundschaft sorgen. Koepp zeigt sich dennoch verwundert, dass die Beteiligung an den Fixkosten nur für Unternehmen mit einem Umsatzverlust von mindestens 40 Prozent infrage kommt. „Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass die Hilfen schon bei einem Umsatzverlust von 30 Prozent greifen.“

Auch der Handel kann nun vom „Fonds de relance et de solidarité“ profitieren. „Die Hilfen waren dringend nötig. Wir freuen uns, dass wir gehört wurden“, sagt Claude Bizjak. „Viele Firmen stehen mit dem Rücken zur Wand. Bisher ging es vor allem darum, Arbeitsplätze zu erhalten. Jetzt wird da angesetzt, wo der Schuh am meisten drückt: bei den Fixkosten.“

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