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CLC zum Konkursgesetz: "Ein erster Schritt in die richtige Richtung"
Wirtschaft 11.01.2013 Aus unserem online-Archiv

CLC zum Konkursgesetz: "Ein erster Schritt in die richtige Richtung"

Der neue Pleiterekord führe die Dringlichkeit einer legislativen Reform der bestehenden Insolvenzgesetzgebung vor Augen, so die CLC.

CLC zum Konkursgesetz: "Ein erster Schritt in die richtige Richtung"

Der neue Pleiterekord führe die Dringlichkeit einer legislativen Reform der bestehenden Insolvenzgesetzgebung vor Augen, so die CLC.
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Wirtschaft 11.01.2013 Aus unserem online-Archiv

CLC zum Konkursgesetz: "Ein erster Schritt in die richtige Richtung"

Die Handelskonföderation begrüßt angesichts eines neuen Pleiterekordes das Projekt zum Konkursgesetz. Im vergangenen Jahr hatten über 1 000 Betriebe einen Insolvenzantrag gestellt.

(aa) -Das Projekt zum neuen Konkursgesetz wird von der luxemburgischen Handelskonföderation als "ein erster Schritt in die richtige Richtung" bewertet. Diese an sich positive Bewertung macht gleichfalls klar, dass der Verband noch Verbesserungsbedarf sieht.

Der neue Pleiterekord im vergangenen Jahr führe unmissverständlich die Dringlichkeit einer legislativen Reform der bestehenden Insolvenzgesetzgebung vor Augen. Die Konkursprävention aber auch ein repressives Vorgehen in Betrugsfällen kämen bei den Gesetzesprojekt langjährigen Forderungen der CLC entgegen.

Ungesicherte Gläubiger schützen

Auch wenn die neuen Maßnahmen einigen Unternehmen wieder auf die Beine helfen könnten, würden andere kaum an der Eröffnung eines Insolvenzverfahren vorbeikommen, ist man sich bei der Handelskonföderation sicher. In diesem Zusammenhang erneuert die CLC ihre Forderung, vor allem die ungesicherten Gläubiger zu schützen, um so bei einem Konkurs den Untergang an sich gesunder Betriebe zu verhindern, was schlimmstenfalls zu einer regelerechten Kettenreaktion führen könne.

Nach Ansicht der CLC sei das Gesetzesprojekt eine gute Gelegenheit mit Nachdruck dafür zu sorgen, dass die Veröffentlichung von Geschäftsbilanzen innerhalb der dafür vorgesehenen Fristen erfolgt, da Lieferanten ansonsten kaum Informationen über die Solvenz ihrer Firmenkunden zur Verfügung stünden.


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