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Claude Turmes bestätigt deutlichen Preisanstieg bei Enovos
Wirtschaft 30.08.2022
Via Twitter

Claude Turmes bestätigt deutlichen Preisanstieg bei Enovos

Enovos soll einen deutlichen Preisanstieg für Gas angekündigt haben.
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Claude Turmes bestätigt deutlichen Preisanstieg bei Enovos

Enovos soll einen deutlichen Preisanstieg für Gas angekündigt haben.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 30.08.2022
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Claude Turmes bestätigt deutlichen Preisanstieg bei Enovos

Enovos wird die Gaspreise deutlich erhöhen, das hat Energieminister Claude Turmes auf Twitter bestätigt. Andere Anbieter würden nachziehen.

(lm/dpa) - „Wir müssen uns auf einen harten Winter einstellen“, warnt Energieminister Claude Turmes am Dienstagmorgen auf Twitter, nachdem er bestätigt hat, dass Enovos eine deutliche Preiserhöhung für Gas angekündigt hat. Auch andere Anbieter würden auf diesen Zug mit aufspringen, schreibt Turmes weiter.

Es sei ihm bewusst, dass solche Preisanstiege für viele Bürger und Firmen eine große Last bedeuten würden. Die Regierung müsse neue, gezielte Maßnahmen ausarbeiten, um den Menschen zu helfen, die die Gaskrise am härtesten trifft.

Weiter rät der Minister der Bevölkerung Luxemburgs, sich über die Website energie-spueren.lu zu informieren, wie sie ihren Gasverbauch reduzieren können.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat indes angesichts der hohen Energiepreise eine Reform des Strommarktes in der EU angekündigt. „Die in die Höhe schießenden Strompreise zeigen gerade aus verschiedenen Gründen die Grenzen unseres jetzigen Strommarktdesigns auf“, sagte von der Leyen bei einer internationalen Konferenz in Slowenien am Montag. 

Das System sei für andere Umstände entwickelt worden und nicht mehr zweckmäßig. „Deshalb arbeiten wir jetzt an einer Notfallmaßnahme und an einer Strukturreform des Strommarktes“, sagte von der Leyen.

Am europäischen Strommarkt werden die Preise zurzeit vor allem von Gaskraftwerken vorgegeben. Da der Gaspreis vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine stark angestiegen ist, ist daher auch Strom teurer geworden. Eine Reform des europäischen Strommarktes könnte diesen Mechanismus überarbeiten, sodass Verbraucher etwa für günstigen Strom aus Sonne und Wind weniger bezahlen.

Das Thema soll auch bei einem Sondertreffen der für Energie zuständigen EU-Minister am 9. September besprochen werden.

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