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Bausch: "Dual-Hub" nicht in Frage gestellt
Wirtschaft 04.11.2014 Aus unserem online-Archiv
Cargolux-Strategie

Bausch: "Dual-Hub" nicht in Frage gestellt

Glaubt man dem Minister, kommt eine Verlagerung der Flüge nach Deutschland nicht in Frage.
Cargolux-Strategie

Bausch: "Dual-Hub" nicht in Frage gestellt

Glaubt man dem Minister, kommt eine Verlagerung der Flüge nach Deutschland nicht in Frage.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 04.11.2014 Aus unserem online-Archiv
Cargolux-Strategie

Bausch: "Dual-Hub" nicht in Frage gestellt

Die mit HNCA vereinbarte Strategie, Luxemburg und Zhengzhou als logistische Schwerpunktflughäfen auszubauen, steht nicht in Frage. Dies unterstreicht der zuständige Minister am Montag nach einer Unterredung mit dem OGBL.

(TJ) - Für einigen Wirbel hatte am Dienstag, 28. Oktober, die Nachricht gesorgt, dass Cargolux eine Tochtergesellschaft gegründet habe und beabsichtige, Flugzeuge von und nach China nicht mehr von Luxemburg, sondern von einem deutschen Flughafen aus abheben zu lassen.

Noch am gleichen Nachmittag hatte die Gesellschaft eine Pressemitteilung verschickt. Das Unternehmen wolle am Flughafen Findel festhalten. Man überlege lediglich, auf Flügen von Luxemburg nach China Zwischenstopps einzulegen, um so zusätzliche Fracht aufzunehmen und die Auslastung zu erhöhen. Entsprechende Informationen hatte die Fachzeitschrift "Cargo Forwarder Global" einige Tage zuvor veröffentlicht.

Bausch beruhigt

In die gleiche Kerbe schlägt Infrastrukturminister François Bausch am Montag nach einem Treffen mit den Gewerkschaftlern des OGBL: Die "Dual Hub Strategy" sei nicht in Frage gestellt, so Bausch. Gemeint ist damit das Abkommen zwischen dem Luxemburger Staat und der chinesischen Betreibergesellschaft HNCA, laut welchem Luxemburg und Zhengzhou gleichermaßen als logistische Schwerpunktflughäfen (Hubs) ausgebaut werden sollen. Kein Flug ab Luxemburg werde durch Flüge ab Deutschland oder einem anderen Land ersetzt, so der Minister weiter.

Eine "joint venture airline", eine Tochtergesellschaft also, sei von Anfang an Bestandteil des Abkommens mit den chinesischen Investoren gewesen. Die Machbarkeit sei in einer Studie überprüft worden, allerdings käme die Gründung einer neuen Gesellschaft erst dann in Frage, wenn alle finanz- und verwaltungstechnischen Modalitäten im gegenseitigen Einverständnis ausgearbeitet worden seien.


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