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Cargolux fliegt Hilfsgüter nach Beirut
Wirtschaft 24.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Cargolux fliegt Hilfsgüter nach Beirut

62 Tonnen Hilfsgüter flog die Cargolux nach Beirut.

Cargolux fliegt Hilfsgüter nach Beirut

62 Tonnen Hilfsgüter flog die Cargolux nach Beirut.
Foto: Cargolux
Wirtschaft 24.08.2020 Aus unserem online-Archiv

Cargolux fliegt Hilfsgüter nach Beirut

Die Frachtfluggesellschaft transportiert kostenlos dringend benötigtes Material in den Libanon.

Die luxemburgische Frachtfluggesellschaft Cargolux hat am Sonntag 62 Tonnen Hilfsgüter in die krisengebeutelte libanesische Hauptstadt Beirut geflogen. Cargolux habe den Transport des Materials kostenlos übernommen, hieß es in einer Mitteilung.


TOPSHOT - A Lebanese protester waves a national flag amid clashes with security forces in central Beirut on August 10, 2020. - Lebanese Prime Minister Hassan Diab will announce his government's resignation imminently over the backlash from the deadly Beirut port explosion. (Photo by JOSEPH EID / AFP)
Politisches Vakuum im Libanon
Nach dem Rücktritt der Regierung sucht der Libanon nach einem Kabinett, das die zerstörte Hauptstadt Beirut wieder aufbaut.

Die Waren seien in Zusammenarbeit mit dem Logistiker Fedex zunächst von Memphis nach Luxemburg und von dort nach Beirut geflogen worden. Es handele sich um dringend benötigte Ausrüstung für medizinisches Personal.

Beirut kämpft weiter mit den verheerenden Folgen der katastrophalen Explosion im Hafen der Stadt, wo am 4. August 2.750 Tonnen Ammoniumnitrat explodierten. Mindestens 157 Menschen Starben, es gab mehr als 5.000 Verletzte.

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Nach dem Rücktritt der Regierung sucht der Libanon nach einem Kabinett, das die zerstörte Hauptstadt Beirut wieder aufbaut.
TOPSHOT - A Lebanese protester waves a national flag amid clashes with security forces in central Beirut on August 10, 2020. - Lebanese Prime Minister Hassan Diab will announce his government's resignation imminently over the backlash from the deadly Beirut port explosion. (Photo by JOSEPH EID / AFP)
Eigentlich wollte Hassan Diab mit einer vorgezogenen Neuwahl die Wut der Libanesen nach der gewaltigen Detonation beruhigen. Doch der öffentliche Druck ist zu groß.
HANDOUT - 04.08.2020, Libanon, Beirut: Der libanesische Premierminister Hassan Diab gibt nach einer massiven Explosion in Beirut eine Erklärung ab. (zu dpa "Druck auf Libanons Regierung steigt: Dritter Rücktritt nach Explosion") Foto: -/Dalati & Nohra/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
Bei der gewaltigen Explosion im Hafen von Beirut gingen nicht nur Ziegelsteine, Beton und Glas kaputt. Auch das Vertrauen der Bevölkerung in die staatlichen Institutionen wurde unwiderruflich beschädigt.
This picture taken on August 9, 2020 shows a Lebanese flag flying along a bridge near the port of Lebanon's capital Beirut, while in the background are seen the damaged grain silos opposite the blast site of a colossal explosion due to a huge pile of ammonium nitrate that had languished for years at a port warehouse. - The huge chemical explosion that hit Beirut's port, devastating large parts of the Lebanese capital and claiming over 150 lives, left a 43-metre (141 foot) deep crater, a security official said. The blast Tuesday, which was felt across the country and as far as the island of Cyprus, was recorded by the sensors of the American Institute of Geophysics (USGS) as having the power of a magnitude 3.3 earthquake. (Photo by JOSEPH EID / AFP)
Mit der Katastrophe von Beirut droht der Libanon in seine nächste politische Krise abzurutschen. Bevor die Diskussion über eine Neuwahl ins Rollen kommt, räumt eine Ministerin ihren Posten. Zugleich beraten Geldgeber über Hilfen für die schwer getroffene Bevölkerung.
In Libanon werden derzeit medizinische Hilfe, Nahrungsmittel und Geld für den Wiederaufbau von Schulen und Krankenhäusern benötigt.
Der Druck auf die libanesische Regierung ist nach der verheerenden Explosion im Beiruter Hafen groß. Viele Libanesen sind wütend. Jetzt reagiert Regierungschef Hassan Diab auf den Ärger seiner Landsleute.
In Beirut ist es am Samstag zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften gekommen.
Die gewaltigen Detonationen im Hafen der libanesischen Hauptstadt kamen zu einem für das Land verheerenden Zeitpunkt. Ohne Hilfe aus dem Ausland kann die angeschlagene Zedernrepublik jetzt nicht überleben – eine Analyse.
TOPSHOT - A general view shows the damaged grain silos of Beirut's harbour and its surroundings on August 5, 2020, one day after a powerful twin explosion tore through Lebanon's capital, resulting from the ignition of a huge depot of ammonium nitrate at the city's main port. - Rescuers searched for survivors in Beirut after a cataclysmic explosion at the port sowed devastation across entire neighbourhoods, killing more than 100 people, wounding thousands and plunging Lebanon deeper into crisis. The blast, which appeared to have been caused by a fire igniting 2,750 tonnes of ammonium nitrate left unsecured in a warehouse, was felt as far away as Cyprus, some 150 miles (240 kilometres) to the northwest. (Photo by STR / AFP)