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 (dpa) - Die russischen Behörden haben gegen das in den Niederlanden ansässige Unternehmen Booking.com wegen Missbrauchs seiner Marktdominanz eine hohe Geldstrafe verhängt. Die Plattform, auf der etwa Hotelzimmer gebucht werden können, müsse 13 Milliarden Rubel (umgerechnet 14,9 Millionen Euro) zahlen, teilte die Antimonopolbehörde am Donnerstag in Moskau mit. Sie warf Booking.com demnach vor, dass es russischen Hotels und Herbergen verboten habe, ihre Dienstleistungen etwa auf anderen Plattformen günstiger anzubieten. Solche Maßnahmen schränkten den Wettbewerb ein und verletzten die Interessen von Hotels, hieß es.

Mit den Geschäftsbedingungen des Buchungsportals hatten sich in der Vergangenheit auch schon andere Gerichte befasst. Im vorigen Mai entschied der deutsche Bundesgerichtshof, dass Buchungsportale wie Booking.com ihren Partnerhotels nicht verbieten dürfen, Zimmer auf der eigenen Internetseite billiger anzubieten. Eine solche sogenannte „enge“ Bestpreisklausel beeinträchtige den Wettbewerb, gleichzeitig sei Booking nicht unbedingt darauf angewiesen, hieß es zur Begründung.   

Gestern

(dpa) - Bei einem Konflikt auf der Halbinsel Krim hat die Polizei 58 Menschen festgenommen. Bei dem Einsatz an einer Tankstelle in der Stadt Jewpatorija seien Warnschüsse abgegeben worden, teilte die Behörde am Mittwoch mit. Die Festgenommenen sollen etwa Schreckschusswaffen bei sich gehabt haben. Der Hintergrund für den Konflikt zwischen zwei Gruppen blieb unklar. Anwohner hatten sich wegen des Lärms beschwert. Auf der 2014 von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel soll es Berichten zufolge öfter Konflikte zwischen Einheimischen und Zugezogenen geben, die nach der Einverleibung auf die Krim kamen.

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Keine Frauen in der Taliban-Regierung

(dpa) - Eine junge Autofahrerin hat auf den Pariser Champs-Élysées vier Fußgänger überfahren und schwer verletzt. 

An der roten Ampel eines Fußgängerüberwegs sei die Frau offenbar mit ihrem Fuß von der Bremse aufs Gaspedal gerutscht, schrieb die Zeitung „Le Parisien“ am Mittwoch über den Vorfall vom Dienstagabend. Der Kleinwagen schoss nach vorne und schleuderte auf den Mittelstreifen, stürzte um und schleifte eines der Opfer noch mit. 

Wie die Zeitung unter Bezug auf die Polizei schrieb, hatte die Frau offenbar mit ihrer Beifahrerin im Auto Lachgas konsumiert. Der Sender BFMTV berichtete, die Frau habe sich sogar vor einer roten Ampel beim Konsum des Lachgases gefilmt.

 

Romain Schneider gehört seit 2009 der Regierung an.
Kurzmeldungen Politik 22.09.2021

(jt) - Romain Schneider hat am Mittwoch den kompletten Rückzug aus der Politik angekündigt. Der Minister für Landwirtschaft und soziale Sicherheit will demnach nicht mehr bei der Kammerwahl 2023 kandidieren. Er stehe danach auch nicht mehr für eine politische Funktion zur Verfügung, wird Schneider von RTL Radio Lëtzebuerg zitiert.

Damit sind es nun schon zwei LSAP-Minister, die von Amtsmüdigkeit geplagt werden. Vizepremier Dan Kersch, wie Schneider 59 Jahre alt, hatte am Montag erklärt, keine weitere Amtszeit als Regierungspolitiker anzustreben.

Kurzmeldungen Lokales 22.09.2021

(SH) - Mit 118 km/h statt der erlaubten 50 km/h war ein Fahrer am Mittwoch gegen 8 Uhr in unmittelbarer Nähe der Grundschule in Wintger unterwegs. Sein Führerschein wurde eingezogen, zudem wird der Fahrer sich vor Gericht verantworten müssen.

Bei der Kontrolle, die die Polizei aus Ulflingen im Rahmen der nationalen Verkehrssicherheitskampagne „Secher Rentrée“ durchgeführt hatte, war es nicht der einzige Raser, der von den Beamten gestoppt wurde. Kurze Zeit später wurde ein weiterer Autofahrer mit 81 km/h gemessen.

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Menschliche Knochen in Waldgebiet gefunden

Nach einem Knochenfund im Norden des Landes ermittelt die Kriminalpolizei.
Kurzmeldungen Lokales 22.09.2021

(SH) - In einem Wald bei Wolwelingen in der Gemeinde Rambrouch wurden am späten Dienstagnachmittag Knochen gefunden. Ersten Untersuchungen handelt es sich dabei um menschliche Knochen. Die Staatsanwaltschaft Diekirch hat die Kriminalpolizei mit weiteren Untersuchungen beauftragt. Zudem wurde eine Autopsie beantragt.

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Kurzmeldungen Lokales 22.09.2021

Der CGDIS meldet drei Verkehrsunfälle am Dienstagabend. Gegen 17.30 Uhr kollidierten zunächst zwei Fahrzeuge auf der RN 31 zwischen Düdelingen und Kayl, hier wurde eine Person verletzt. Zur gleichen Zeit geschah ein Unfall mit einem Fahrzeug in Bartringen bei der Belle-Etoile, auch hier verletzte sich eine Person. Um 21.30 Uhr stießen zwei Autos auf der Route d'Esch in Gasperich zusammen, zwei Menschen wurden verletzt. 

(dpa) - 26 Fußballerinnen der afghanischen Juniorinnen-Nationalmannschaft und deren Familienangehörige haben auf der Flucht vor den Taliban in Portugal Asyl bekommen. Wie die US-Nachrichtenagentur AP am Montag unter Berufung auf A-Nationalmannschafts-Kapitänin Farkhunda Muhtaj berichtete, umfasst die Gruppe insgesamt 80 Personen. Durch vereinte Kräfte und auch unter Beteiligung von US-Hilfsorganisationen sei die Ausreise am Sonntag gelungen. „Sie haben ihr Zuhause und alles hinter sich gelassen“, sagte Muhtaj, die in Kanada lebt und in den vergangenen Wochen den Kontakt zu den 14 bis 16 Jahre alten Mädchen gehalten hat.

Seit der Machtübernahme durch die Taliban hatten die Spielerinnen nicht nur um ihre sportliche Zukunft, sondern auch um die Chancen auf eine gute Berufsausbildung gebangt. In Portugal soll nun ein sicheres Leben beginnen. Die Mädchen wollen demnach weiter Fußball spielen und hoffen darauf, eines Tages Portugals Superstar Cristiano Ronaldo treffen zu können.

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Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 21.09.2021

Im Laufe des Dienstags haben mehrere Verkehrsunfälle Verletzte gefordert. So kollidierten gegen 11.40 Uhr auf der N1 in Wecker ein Fahrzeug und ein Motorrad. Eine Person wurde verletzt. Gegen 13.35 Uhr kam es indes zu einem Zusammenstoß zischen zwei Wagen auf der N12 in Dondelingen. Eine Person erlitt Blessuren. Ein ähnlicher Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr im Hauptstadtviertel Dommeldingen. Zwei Personen mussten verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. 

Kurzmeldungen Lokales 21.09.2021

(SH) - Wegen eines Schadens an der Hauptleitung ist die Wasserzufuhr in der Rue Pasteur (gerade Hausnummern) auf dem Teilstück zwischen der Rue Révérend Père Jacques Thill und der Rue Curie derzeit unterbrochen. Die zuständigen Dienste sind dabei, die Leitung zu reparieren. Den betroffenen Einwohnern steht von 13 Uhr an auf Höhe des Hauses Nummer 2 in der Rue Curie ein Wassertank zur Verfügung. 

(dpa) - Nach rund drei Wochen Pause ist der Vulkan Ätna auf Sizilien wieder ausgebrochen. Am Dienstagmorgen registrierte das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) steigende Aktivitäten im Inneren des Berges, eine Aschewolke stieg rund 9.000 Meter auf. Aus dem Krater der südöstlichen Seite floss etwas Lava.

Der offiziell 3.357 Meter hohe Vulkan spuckt seit Mitte Februar immer wieder Lava und Asche, rund 50 Ausbrüche wurden registriert. Diese sind oft spektakulär zu beobachten, meist aber ungefährlich für die umliegenden Dörfer und die im Süden gelegene Großstadt Catania. Der dortige Flughafen konnte am Dienstag weiter angeflogen werden.